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Als Folge der Liberalisierung der Zustellung von Briefen, Paketen und Poststücken müssen gemäss einer bis zum Jahr 2006 europaweit umzusetzenden Richtlinie (Haus-)
Briefkästen bzw. die Briefkasten-Fächer von (Haus-)Briefkasten-Anlagen so ausgebildet sein, dass sie nicht mehr, wie bisher, in der überwiegenden Zahl der Länder Europas praktisch exklusiv nur für die Zustellung der eingangs genannten Poststücke durch die
Bediensteten der in den meisten Fällen staatlichen - Post oder Post-Gesellschaften vorgesehen und dementsprechend mittels eines nur den Bediensteten zur Verfügung stehenden Schlüssels bzw. Generalschlüssels öffenbar und nach Einlegen der Poststücke u. dgl. wieder verschliessbar sind.
Vielmehr muss ein Ersatz der bestehenden (Haus-)Briefkastenlagen oder deren entsprechende Umrüstung erfolgen, die darin besteht, dass die vorderseitigen Türchen mit einer auch für die Mitarbeiter von privaten Zustell-Unternehmen problemlos von vorne zugänglichen, für das Einlegen von zuzustellenden Sendungen od. dgl. vorgesehenen Öffnung, einem derartigen Einlege-Schlitz, gegebenenfalls mit Klappe, ausgebildet sind.
Wenn nun eine derartige Umrüstung erfolgt, ist üblicherweise der dem neuen
Standard entsprechende neue (Haus-)Briefkasten bzw. die derartige (Haus-)Briefkasten-
Anlage gleich werkseitig mit "neuen" Schlössern ausgestattet, welche mit den Schlüsseln der Inhaber der bisherigen Briefkasten- bzw. Briefkastenfächer nicht mehr aufschliessbar und versperrbar sind.
Es müsste daher dafür Sorge getragen werden, und dies selbstverständlich möglichst umgehend und sicher, dass jeder der Briefkasten-Inhaber mit einem neuen
Satz von Schlüsseln seines neuen Briefkastens bzw. seines Faches in der (Haus-) Briefkasten-Anlage versorgt wird. Bei der heutigen allgemeinen Berufstätigkeit und Mobilität ist es ausgesprochen umständlich, oft langwierig und erfordert hohen personellen Aufwand, jedem Briefkasten-Inhaber - möglichst persönlich seinen neuen Schlüssel für seinen neuen Briefkasten bzw. für sein Briefkasten-Fach in einer neuen Hausbriefkasten-Anlage auszuhändigen.
Die vorliegende Erfindung hat es sich nun zur Aufgabe gemacht, eine neue Vorgangsweise bei der landes- bzw. europaweit vorzunehmenden Umrüstung der (Haus-) Briefkasten (-Anlagen) zu schaffen, durch welche der gesamte soeben beschriebene, hohe organisatorische Aufwand, der im Übrigen selbstverständlich zusätzlich mit einem entsprechenden Verwaltungsaufwand verbunden ist, gänzlich vermieden werden kann und die beschriebene Umrüstung bzw. Neuausstattung der Briefkästen gleichzeitig mit einem möglichst geringen, praktisch ausschliesslich technisch-gewerblichen, Aufwand erfolgen kann.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist somit ein neues Verfahren zum Umrüsten bzw. für das Ersetzen von bisher in Gebrauch stehenden (Haus-)Briefkästen
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bzw. (Haus-)Briefkasten-Anlagen mit nur vom Briefkasten-Inhaber und von bestimmten
Zustellungsbefugten öffen- und nach Einlegen von Brief- und Paketsendungen od. dgl. wieder verschliessbaren frontalen Schwenktürchen ohne Schlitzöffnung durch derartige
Briefkästen bzw. Briefkasten-Anlagen mit Eingabe-Schlitzöffnung in den Schwenktürchen.
Das neue Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass - zur Vermeidung des
Austauschens der Schlüssel zum bisher benutzten Briefkasten gegen neue Schlüssel - das neue Gehäuse (2) des neuen Briefkastens (1) und das für dessen Schliessbarkeit vorgesehene, neue Schwenktürchen (3) mit der bevorzugterweise eine Schliessklappe (34) aufweisenden Einlege-Schlitzöffnung (33) zuerst einmal voneinander getrennt bereitgestellt werden, wobei das neue Schwenktürchen (3) mit zur Positionierung und zu den Schloss-Montageelementen im Schwenktürchen des bisher benutzten Briefkastens analog positionierter Schloss- bzw. Zylinderschloss-Einsatzöffnung (31) und analogen
Montageelementen für das Einsetzen des Schlosses (4') des bisherigen Briefkastens ausgebildet ist, - dass das sich im Verriegelungs- bzw.
Schliesszustand (S) befindliche bisherige Schloss (4'), gegebenenfalls unter teilweiser Dekonstruktion des bisherigen Briefkastens bzw. von dessen Schwenktürchen aus dem selben ausgebaut bzw. demontiert wird, - dass das sich im Schliesszustand (S) befindliche bisherige Schloss (4') in die Schloss-
Einsatzöffnung (31) des neuen Schwenktürchens (3) eingesetzt und von dessen
Innenseite (i) her dort montiert wird, - dass das neue Schwenktürchen (2) mit dem vom sich im Schliesszustand (S) befindlichen bisherigen Schloss (4') wegragenden Schliessriegel (40') in die
Schliessleiste (25), in den Schliessfalz od. dgl. des neuen Briefkasten-Gehäuses (2) - dieselbe bzw. denselben hintergreifend - eingeschoben bzw.
eingehängt wird, - dass dann das neue Schwenktürchen (3) im Wesentlichen um die genannte
Hintergreifung von Schliessriegel (40') und Schliessleiste (25) od. dgl. unter Schliessung der Zugangs- bzw. Zugriffsöffnung (21) des neuen Gehäuses (2) des neuen
Briefkastens (1) mit seiner die ihm zugehörigen Schwenkgelenks-, Scharnier- bzw.
Band-Teile bzw. -Hülsen (30) tragenden Seite bzw. Flanke in eine mit den kooperierenden Gelenks-Komplementärteilen, insbesondere Scharnier- bzw. Band-
Komplementärteilen (20,) des neuen Gehäuses (2) achskonforme Stellung zum
Gehäuse (2) hin geschwenkt wird, und - dass schliesslich die bzw. mindestens eine den genannten Gelenks-Teilen (30) und
Gelenks-Komplementärteilen (20) gemeinsame Gelenksachse bzw. ein derartiger
Scharnier-Achsstift (23) unter Ausbildung der funktionstüchtigen Schwenkgelenks-
Verbindung des Türchens (3) mit dem Gehäuse (2) in die Achsöffnungen (231, 331) der genannten Gelenks-Teile (30) und -Komplementärteile (20) eingebracht wird.
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Neben dem in Folge eines Wegfalls jeglicher Belastung der Briefkasten-Inhaber durch die Ausgabe neuer Briefkasten-Schlüssel und durch die Reduzierung des technischen Aufwands auf einige wenige einfache Handgriffe ist der weitere Vorteil gegeben, dass die neue Art der Briefkasten-Umrüstung keinerlei besondere Erfahrung erfordert und somit unter Einsatz rasch arbeitenden Hilfspersonals erfolgen kann.
Dem Anspruch 2 ist - wie auch in der Beschreibungseinleitung erwähnt - zu entnehmen, dass das neue Umrüst-Verfahren besonders bevorzugt auf den europaweiten Ersatz der bisherigen auf neue, eine Mehr- bzw. Vielzahl von jeweils mit einem schwenkbaren Zugangstürchen mit Einlageschlitz ausgestatteten Briefkasten-
Fächern gerichtet ist.
Gemäss Anspruch 3 ist in vorteilhafter Weise vorgesehen, dass die Um-
Montage bzw. Montage des bzw. der sich im Schliesszustand (S) befindlichen Schlosses (4') bzw. Schlösser in das bzw. die neue (n) (3) in einer Produktionsstätte für die neuen Briefkästen (1) oder an Ort und Stelle des bzw. der auszutauschenden bisherigen (Haus-) Briefkastens (1) bzw. Briefkasten-Anlage vorgenommen wird.
Auf diese Weise ist, was die Bedingungen bei der neuen und nur geringen
Aufwand erforderlichen Art der Umrüstung von (Haus-)Briefkästen betrifft, maximale
Flexibilität gegeben.
Dies gilt auch für eine weitere bevorzugte Ausführungsform der Erfindung nach
Anspruch 4, gemäss welcher vorgesehen ist, dass die Schloss-Einsatzöffnung (31) für das sich im Verriegelungs- bzw. Schliesszustand (S) befindliche bisherige Schloss (4') in einer Produktionsstätte für die neuen Briefkästen (1) oder an Ort und Stelle des bzw. der zu ersetzenden bzw. auszutauschenden bisherigen Briefkastens bzw. Briefkasten- Anlage in die Schwenktürchen (3) eingearbeitet wird.
In vielen Fällen weisen - wie bei den bisherigen Hausbriefkästen - die
Schwenktürchen der neuen Briefkästen eine deren mechanische Steifigkeit und einen passenden Sitz in der Zugangsöffnung des Briefkastens gewährleistende, zum Inneren desselben hin gerichtete, z. B. durch Um-Bördelung erhaltene, mit dem Türblatt einstückige Rand-Umfalzung auf.
Da diese Umfalzung beim Schritt des Einbringens der Schwenkachse bzw. des Scharnier-Stiftes in die innerhalb des genannten Randfalzes angeordnete Gelenklagerung bzw. in das dort positionierte Scharnier, Band od. dgl. sozusagen "im Weg steht", ist es vorteilhaft, wenn -wie im Anspruch 5 geoffenbart - für das Einsetzen eines Schwenktürchens (3) mit in dessen Schliessstellung in das Innere (I) des (Haus-) Briefkastens (1) ragendem Umrandungsfalz (32) derselbe an der Stelle, wo und an der Seite, von wo aus der Schwenk- bzw.
Scharnierachs-Stift (23) in die dafür vorgesehenen Achsöffnungen (231, 331) der Gelenksteile, Scharnierhülsen (20,30) von Türchen (3) und
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Gehäuse (2) eingebracht wird auf einem kurzen Abschnitt entfernt oder umgebogen wird oder aber mit einer schwenkgelenks- bzw. scharnierachsen-konformen Öffnung (321),
Bohrung od. dgl. für die Einbringung des genannten Stiftes (23) versehen wird.
Zur Sicherung des Schwenkgelenks-Zapfens, des Scharnier-Achsstiftes od. dgl. gegen
Herausfallen oder unsachgemässe Manipulation, ist es von Vorteil, wenn - wie gemäss
Anspruch 6 vorgesehen - im Falle der Einbringung einer schwenkgelenks- bzw. scharnierachsen-konformen Öffnung, Bohrung (231) od. dgl. in den Umrandungsfalz (32) des neuen Schwenktürchens (3) für die Einbringung der Gelenksachse, des
Scharnierstiftes (23) od. dgl. nach erfolgter Einbringung der- bzw. desselben durch einen
Stopfen, durch eine Vernietung, Verklebung, Verlötung, durch einen Schweisspunkt od. dgl. verschlossen wird.
Wie schon vorher im Zusammenhang mit der Schloss- bzw. Schlosszylinder-
Einsatzöffnung im Schwenktürchen des neuen - den jeweils bisherigen ersetzenden -
Hausbriefkastens erwähnt, kann - siehe dazu den Anspruch 7- bei der
Entfernung oder Umbiegung des die Einbringung des bzw. der Scharnierachs-Stifte in das
Türscharnier behindernden Umfalzungs-Abschnittes bzw. bei der Einarbeitung der
Einbringungsöffnung für den Scharnier-Stift in den Falz in vorteilhafter Weise vorgesehen sein, dass die Entfernung bzw. Umbiegung eines kurzen Abschnittes des
Umrandungsfalzes (32) des neuen Schwenktürchens (3) bzw. die Einbringung der Öffnung (321), Bohrung od. dgl. für die Einbringung der Schwenkgelenksachse, des
Scharnierachs-Stiftes (23) od. dgl. an in den Umrandungsfals (32) Ort und Stelle des bzw. der auszutauschenden bisherigen Briefkastens bzw.
Briefkasten-Anlage vorgenommen wird.
Zusammenfassend ist festzustellen, dass das Wesen der vorliegenden Erfindung in der Ausstattung der Vordertüre eines Kastens, insbesondere Briefkastens mit einem dort zu montierenden Schloss, besteht, welches sich in Schliess-Zustand befindet. Der Schlüssel ist abgezogen und verbleibt beim Inhaber des (Brief-)Kastens bzw. beim jeweils Zugriffs-Berechtigten und kann - wie bei dem bisherigen Briefkasten - bei dem neuen Briefkasten ohne jegliche Umstände weiter benutzt werden.
Was den Stand der Technik und das erfindungsgemässe Umrüst-Verfahren und dessen Vorteile betrifft, soll Folgendes erläuternd ausgeführt werden:
Bis jetzt wurden und werden Gehäuse und Vordertüre des Briefkastens als Einheit montiert und zwar in einer häufigen Ausführungsvariante im Wesentlichen auf folgende Weise :
Das Schwenktürchen wird auf den Kasten in geöffnetem Zustand gestellt, das Schloss ist entweder schon montiert, und zwar in Offenstellung, also geöffnet oder nicht montiert. Es werden dann zwei Stifte (diese funktionieren wie Zapfen bei einer
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eingehängten Türe) umklammert von den Scharnier-Teilen, der eine Stift durchsetzt das
Scharnier nach oben hin, der andere z. B. nach unten hin.
Sie werden in die auf der
Innenseite des Türchens befindlichen Scharnier-Hülsen od. dgl. hineingeschoben und auf dem Gehäuse montiert bzw. verschraubt. Somit ist das Türchen fix mit dem Gehäuse verbunden und kann nun auf und zu geklappt werden. Die Montage des Schlosses, wenn noch nicht geschehen, wird dann vorgenommen und das Schloss kann nun ver- oder entriegelt werden. Die Scharnier-Hülsen auf der Innenseite des Türchens werden bei der
Fertigung z. B. durch entsprechendes Einrollen des das Türchen bildenden Blechs ausgebildet. Das Türchen ist praktisch auf allen Seiten umgefalzt, damit es exakt in die
Zugriffsöffnung des Gehäuses passt und dessen Spiel möglichst gering ist.
Die Basis der Erfindung bildet folgende Art des Vorgehens : werkseitig oder auf der Baustelle ist es möglich, das Schwenktürchen auf das Gehäuse zu montieren, obgleich sich das "alte" Zylinderschloss in verriegeltem Zustand befindet - wobei z. B. der Riegel üblicher Weise nach links ragt.
Das verriegelte Zylinderschloss wird nun auf das Türchen montiert bzw. dort abgeschraubt - und zwar das Schloss mit Rosette - die entsprechenden Stanzlöcher für dessen Einsatz können bereits werkseitig eingearbeitet sein oder erst an Ort und Stelle hergestellt werden.
Auf dem Gehäuse bzw. am rechten Rand der vorderseitigen Öffnung desselben befinden sich die entsprechenden Schwenksgelenks- bzw. Scharnier-Komplementärteile oder müssen erst montiert werden - und zwar ohne Scharnier-Stift. In die Rand-
Umfalzung der Türe wird nun werk- oder bauseitig ein Loch gebohrt, also etwa rechts oben und/oder rechts unten.
Es muss jedoch nicht unbedingt ein Loch in den Falz gebohrt werden - es kann auch ein Stück des Rand-Falzes an der beschriebenen Stelle entfernt bzw. umgebogen sein. Zumindest muss das gesamte Loch den gleichen Durchmesser haben wie die "Augen" der sich auf der Innenseite des Türchens befindlichen Scharnier-Hülsen od. dgl.
Nun wird das Türchen mit dem Riegel des sich im verriegelten Zustand befindlichen "alten" (Zylinder-)Schlosses in die entsprechende Verriegelungsleiste, in den Verriegelungsfalz od. dgl. am linken Rand der Zugriffsöffnung des Gehäuses eingeschoben, eingehängt od. dgl. Es kann nun von oben oder unten, abhängig davon, wo sich die Bohrung im Türfalz befindet, ein Stift, Bolzen durch die "Augen" der Scharnier- Hülsen geschoben werden. Am anderen Ende, wo keine Bohrung im Falz vorhanden ist, steht der Scharnier-Achsstift, Bolzen od. dgl. nun an. Das Schwenktürchen ist somit mit dem Gehäuse fix, jedoch schwenkdrehbar verbunden. Nun ist es günstig, das Loch für die Einbringung des Scharnier-Achsstiftes zu verschliessen. Es kann verklebt, vernietet, verschweisst, verlötet oder mit sonstigen technischen Hilfsmitteln verschlossen werden.
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Der Kasten ist nun durch das Schwenktürchen fix verschlossen und das - sich von vornherein im verriegelten Zustand befindliche - Zylinderschloss des alten Briefkastens ist ebenfalls nun im neuen Briefkasten eingebaut.
Die Erfindung kann sowohl für einen einzelnen Briefkasten bzw. für ein Einzelfach als auch für den Einbau der Schwenktürchen bei neuen Gesamt-Briefkastenanlagen angewendet werden. Sie ist bei entsprechender Adaption für alle Typen von (Brief-)
Kästen, egal welcher Norm, einsetzbar. Ausserdem ist es praktisch für alle Typen von
Briefkasten-Schlössern einsetzbar. Die Ummontage der alten verriegelten Schlösser kann, wie oben erwähnt, sowohl werk- als auch bauseitig erfolgen.
Anhand der Zeichnung wird die Erfindung näher erläutert:
Es zeigen die Fig. 1 in Schrägansicht das zu Beginn des Umrüstvorganges vom dort gezeigten Schwenktürchen getrennt vorliegende Briefkasten-Gehäuse, die Fig. 2 den
Verfahrensschritt des Einhängens des Türchens mit seinem sich in Schliessstellung befindlichen Schlosses des bisherigen Briefkasten in die Schlossleiste des
Briefkastengehäuses, die Fig. 3 den Schritt des Einführens des Scharnierstiftes in die kongruent zueinander ausgerichteten Scharnierhülsen und die Fig. 4 den umgerüsteten neuen Briefkasten im geöffneten Zustand.
Der in der Fig. 1 dargestellte, für den Ersatz bisheriger (Haus-)Briefkästen vorgesehene neue Briefkasten 1 umfasst ein neues Gehäuse 2 mit frontaler
Zugangsöffnung 21 mit einer vorderseitigen Schliessleiste 25, für den Eingriff des
Schliessriegels 40' des in das aus einem bisher verwendeten - und eben zu ersetzenden -
Briefkasten ausgebauten und in eine entsprechende Einsatz-Öffnung 31 des vom
Gehäuse 2 hier noch unabhängigen, neuen Front-Schwenktürchens 3 schon montierten bisherigen, mit dem gleichen Schlüssel wie bisher sperrbaren, sich in Schliessstellung S befindlichen Verriegelungs-Schlosses 4'.
Im Bereich des in der Fig. 1 "hinteren" Seitenrandes des Gehäuses 2 sind zwei voneinander beabstandete Scharnierteile bzw. - hülsen 20 mit Öffnungen 231 für die Aufnahme eines Scharnierachsen-Stiftes angeordnet, welche ihrerseits zusammen mit zwei analog ausgebildeten, entsprechend positionierten Scharnier-Hülsen 30 mit Achs-Aufnahmeöffnungen 331 an der Innenseite i des Schwenktürchens 3 als Schwenkgelenks-Verbindung kooperieren.
Die beiden Detaildarstellungen der Fig. 1 a, 1 bund 1 c zeigen einerseits das sich in Schliessstellung befindliche bisherige Schloss 4' mit Riegel 40' in Schliessstellung S und andererseits, wie oberhalb der beiden Scharnier-Hülsen 30 des Schwenktürchens 3 in dessen oberen Randfalz 32 eine mit den "Augen" der beiden Scharnier-Hülsen 30 kongruent angeordnete Bohrung 321 für die Einbringung eines hier noch nicht gezeigten Scharnier-Achsstiftes eingearbeitet ist, sowie weiters die Scharnier-Komplementärhülse 20 des Gehäuses 2.
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Bei sonst gleichbleibenden Bezugszeichenbedeutungen zeigt die Fig. 2 schematisch, wie bei dem erfindungsgemässen Montage-Verfahren das auf dem
Fronttürchen 3 innenseitig montierte bisherige Schloss 4' mit seinem Riegel 40' die
Schliessleiste 25 des Gehäuses 2 innenseitig hintergreifend in dieselbe "eingehängt" wird, wobei das Türchen 2 zu Beginn dieses Montagevorgangs im spitzen Winkel a zum
Frontrand des Gehäuses 1 angeordnet ist.
Nach dem beschriebenen "Einhängen" des Schlossriegels 40' wird das Türchen 2 - wir durch den Pfeil in der Fig. 2 angedeutet - mit seiner Scharnier-Seite zum Gehäuse 2 hin geschwenkt, sodass die Achsöffnungen 231 bzw. "Augen" der Scharnierhülsen 20, 30 von Gehäuse 2 und Türchen 3 in eine schwenkachs-konforme Relativposition zueinander gelangen, wonach von der Öffnung 321 im Umrandungsfalz 32 her der Scharnierachs- Stift 23 in die kongruent angeordneten Achsöffnungen der Scharnierhülsen 20,30 von Gehäuse 2 und Türchen 3 eingeführte wird, sodass letztlich insgesamt ein funktionstüchtiges Scharnier gebildet wird.
Bei gleichbleibenden Bezugszeichenbedeutungen zeigt die Fig. 3 in diesem soeben beschriebenen Zustand den neuen Briefkasten 1, wie er nach dem in Fig. 2 gezeigten Hinschwenken des Fronttürchens 3 zum Gehäuse 2 hin im nun vorläufig geschlossenen Zustand (S) vorliegt und wie durch Einführen des Scharnierachs-Stiftes 23 durch die Bohrung 321 im Falz 32 des Türchens die fertige Schwenkgelenks- bzw.
Scharnier-Verbindung hergestellt wird.
Das Schwenktürchen 3 des neuen Briefkastens 1 ist mittels des beim Briefkasten- Inhaber - ohne Austausch gegen einen neuen - verbleibenden bisherigen "Postkasten- Schlüssels" für den bisher von ihm benutzten "bisherigen" Briefkasten öffenbar.
Die Fig. 4 zeigt schliesslich - bei ebenfalls gleichbleibenden Bezugszeichenbedeutungen - den mit dem Schloss 4' des bisher benutzten Briefkastens ausgestatteten neuen Briefkasten 1 mit geöffnetem Front-Schwenktürchen 2.