AT68963B - Verfahren zur Herstellung von Glasröhren. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Glasröhren.

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  • Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)

Description


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 ein Rotieien der Rohre nicht erforderlich) ihrer ganzen Länge nach erhitzen, bis eine gewisse Temperatur erreicht ist. Dann beginnt an einem Ende die fortschreitende peripherische Erhitzung und damit Formung des Rohres mittels einer Flamme oder sonst welcher Wärmevorrichtung   n,   n (Fig. 1). Nach vollendeter Formung können die Rohre gekühlt werden. Man kann die präparierten Rohre auch in Öfen bringen, langsam bis zur Erweichung und Formung erhitzen und nachher sich abkühlen lassen. Hiebei können die Rohre auch so angeordnet werden, dass die zuströmende Wärme an einem Ende der Röhre grösser ist wie am anderen und allmählich nach dem anderen Ende fortschreitet.

   Ferner können die Rohre unter sich parallel angeordnet werden und ein Drehstrom oder Induktionsfeld passieren, das zweckmässig die einzelnen Rohre   gleichmässig erhitzt.   



   Solcherart dargestellte Rohre entsprechen auf das genaueste dem Formkern, so dass die feinsten Unebenheiten wiedergegeben werden, und zwar Differenzen   von 1/100 mm   und mehr. Auf Grund dieser Erscheinung lassen sich gleichzeitig Rohre herstellen, welche mit Eingravierung 
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 die Verscbraubung gelöst, worauf sich der untere Teil a, b von der   schrägen   Ebene e, f leicht abschiebt und der obere Teil c, d mit Skala sich nach unten hin ablöst. Es ist so möglich, Messinstrumente, wie Gasmesser, Büretten usw., in grösseren Mengen herzustellen, mit Eichungen versehen, die untereinander völlig gleich sind. Eine Abart, der Herstellung solcher Rohre ist darin gegeben, dass man Glasrohre über einen entsprechenden Kern schiebt bzw. den Formkern in 
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 form darüber schieben und pressen.

   Die Vorrichtungen selbst, welche das obige Verfahren be-   stätigen, sind nebensächlicher   Natur, da sich solche Vorrichtungen   selbstverständlich   und auf bekannten Elementen aufbauend ihrer Wirkung nach voraussehen und vielfältig gestalten lassen, ohne dadurch das Verfahren selbst zu berühren. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von Glasrohren genauer Längs- und Querschnitts-Abmessungen, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandung des Glasrohres nach Erwärmung und Erweichung gegen einen entsprechend gestalteten Formkern gedrückt bzw. niedergeschlagen wird, welch letzterer Vorgang sich auch allmählich fortschreitend vollziehen kann.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass das den Formkern einschliessende Rohr vor seinem Anschliessen an letzteres mehr oder weniger luftleer gemacht wird zwecks Erzeugung des erforderlichen Aussendruckes.
    3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftdruck durch einen sonstigen mechanischen ersetzt wird.
    4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichent, dass ein um eine Achse rotierendes Rnhr auch ohne Vakuum mittels einer längs des Rohres verschiebbaren Wärmevorrichtung (n,n) auf den Formkern nit'dergfschmolzen wird.
    5. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass unter Erwärmung des Formkernes und Glasrohres eine dem Formkerne entsprechende Hohlform über Glas und Formkern gepresst wird.
    6. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch l biss 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Formkerne mit Zahlen, Worten usw. versehen werden, die sich auf das auf dem Kern nieder- zuschlagende Glasrohr übertragen.
    7. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Formkerne zerlegbar sind.
AT68963D 1912-09-09 1913-09-06 Verfahren zur Herstellung von Glasröhren. AT68963B (de)

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