DE856928C - Vorrichtung zum elektrischen Beheizen von Maschinenteilen - Google Patents

Vorrichtung zum elektrischen Beheizen von Maschinenteilen

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Publication number
DE856928C
DE856928C DEV3523A DEV0003523A DE856928C DE 856928 C DE856928 C DE 856928C DE V3523 A DEV3523 A DE V3523A DE V0003523 A DEV0003523 A DE V0003523A DE 856928 C DE856928 C DE 856928C
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DE
Germany
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heating
heated
machine parts
heating element
recesses
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Expired
Application number
DEV3523A
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English (en)
Inventor
Franz Bauhaus
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Voigt and Haeffner AG
Original Assignee
Voigt and Haeffner AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE856928C publication Critical patent/DE856928C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/06Platens or press rams
    • B30B15/062Press plates
    • B30B15/064Press plates with heating or cooling means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Resistance Heating (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum elektrischen Beheizen von Maschinenteilen Die elektrische Beheizung größerer Maschinenteile bietet insbesondere dann Schwierigkeiten, wenn die Heizelemente in Ausnehmungen der zu beheizenden Teile untergebracht sind, weil man dann zwecks Vermeidung unliebsamer Wärmeverluste darauf bedacht sein muß, daß der Wärmeübergang zwischen dem Heizelement und dem zu beheizenden Teil ein möglichst guter ist. Man muß also vermeiden, daß zwischen dem Wärmespender und dem zu beheizenden Teil Lufteinschlüsse oder ähnliche einem guten Wärmeübergang abträgliche Faktoren in Erscheinung treten.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe sind bereits mehrere Einrichtungen bekanntgeworden, u. a. eine, bei der in Bohrungen des zu beheizenden Maschinenteils Rohrheizkörper eingeschoben sind. Abgesehen davon, daß die Herstellung tiefer Bohrungen an sich schon nicht gerade leicht ist, muß man im vorliegenden Fall den Außendurchmesser der einzuschiebenden Rohrheizkörper überschleifen, damit diese zügig in die Bohrungen der Maschinenteile eingeführt werden können. Eine solche Heizeinrichtung ist teuer und bietet trotz bester Fertigung nicht die Gewähr dafür, daß nicht noch immer Lufteinschlüsse und damit Stellen schlechten Wärmeübergangs zwischen dem Wärmespender und dem zu beheizenden Teil vorhanden sind.' Des weiteren ist eine Einrichtung bekannt, bei der Rohrheizkörper in den zu beheizenden Maschinenteil eingegossen sind. Dieses Verfahren ist nur dann durchführbar, wenn es sich um die Beheizung kleinerer Teile handelt. Bei der Herstellung größerer Teile besteht infolge der zur Anwendung kommenden größeren Gußmenge die Gefahr, <laß durch diese beim Gießen der Mantel des in die Form eingelegten Rohrheizkörpers vom Guß aufgelöst und dieser unbrauchbar wird. Um auch noch in größere Gußteile Rohrheizkörper eingießen zu können, ist es bekannt, zunächst beim Gießen. des zu beheizenden Teils in die Gußform Stahlröhren einzulegen. In den so vorbereiteten Ausnehmungen wird nachfolgend mittig der Rohrheizkörper angeordnet und in die Stahlröhre eingegossen. Die hierfür erforderliche geringe Gußmenge kühlt beim Gießen schnell genug ab und greift daher den Mantel des Rohrheizkörpers nicht an. Trotz allem darf auch bei Anwendung dieses Verfahrens nicht übersehen werden, daß auch ihm, wie allen Gußverfahren, ein Nachteil anhaftet. Die Lunkerbildung kann nämlich nicht mit Sicherheit vermieden werden, und dadurch entstehen unkontrollierbare Lufteinschlüsse, die ihrerseits einen schlechten Wärmeübergang zur Folge haben.
  • Die vorbezeichneten Mängel bekannter Einrichtungen können erfindungsgemäß dadurch beseitigt werden, wenn die Ausnehmungen des zu beheizenden Teils zugleich die Hüllkörper für an sich mantellose Heizelemente bilden.
  • Bei Beachtung der durch die Erfindung gegebenen Lehre werden Vorteile der verschiedensten Art erzielt. Beim Guß des zu beheizenden Teils können durch Einlegen von Kernen Ausnehmungen geschaffen werden, in die nachfolgend das Heizelement mantellos eingebracht wird. Hierzu eignen sich vor allem nach Art eines Rohrheizkörpers aufgebaute Heizelemente, und zwar solche, deren Heizleiter in Magnesiumoxyd, Sintermagnesit oder Schmelzmagnesit eingebettet und deren Isoliermasse nachfolgend verdichtet ist. Wählt man z. B. Magnesiumoxyd als Isolierwerkstoff, so kann dieses in bekannter Weise durch Umwandlung von Beinmagnesium unter Zuhilfenahme von überhitztem Wasserdampf und hohem Druck sowie nachfolgendem Glühen erzeugt werden.
  • Die Herstellung geht etwa wie folgt vor sich. In die Ausnehmungen des zu beheizenden Teils werden von Segmenten aus Beinmagnesium umhüllte Heizleiter-eingeschoben. Nachfolgend wird irreinem Autoklaven die Umwandlung des Beinmagnesiums in Nlagnesiumoxyd durchgeführt. Da bei diesem Vorgang ein Volumenzuwachs eintritt, denn das erzeugte Magrnesiumoxyd benötigt mehr Raum als das zuerst eingeführte Beinmagnesium, ist die Gewähr dafür gegeben, daß das Magnesiumoxyd überall satt an den Wandungen der Ausnehmungen anliegt, wodurchLufteinschlüsse ausgeschlossen und damit ein guter Wärmeübergang sichergestellt ist. Auch die Herstellung beheizter Maschinenteile, die aus zwei Körpern bestehen, die nachträglich durch Verschrauben zu einem Bauteil vereinigt werden, ist ohne Schwierigkeiten durchführbar. In jeden Hall)-teil werden Ausnehmungen eingefräst, in die der von Reinmagnesium umhüllte Heizleiter eingelegt wird. Nach Verschrauben der beiden Teile wird die Umwandlung des Reinmagnesiums in Nfagnesiumoxyd durchgeführt.
  • In der Zeichnung ist schematisch ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar für eine beheizte Druckplatte einer Presse. Sie besteht aus den beiden Hälften i und 2, die nachträglich durch Schrauben miteinander verbunden werden. Innerhalb .der Ausnehmungen 3 sind die Heizleiter 5 angeordnet, die allseitig von der Magnesiumoxydumhüllung d Cingeschlossen sind. Der Wärmeübergang vom Heizleiter zum beheizten Teil erfolgt hier also allein über den Magnesiumoxydhüllkörper ohne Zwischenschaltung eines weiteren mit Temperaturverlusten behafteten Bauteils.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum elektrischen Beheizen vo:1 Maschinernteilen, vorzugsweise vonDruckplatten für Pressen od, dgl., mit Hilfe von Heizelementen, die in Ausnehmungen des zu beheizenden Teils angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Aus.nehmungen des zu beheizenden Teils zugleich die Hüllkörper für an sich mantellose Heizelemente sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Heizelement mantellose Heizkörper Verwendung finden, deren sonstiger Aufbau dem bekannten Rohrheizkörper entspricht, bei denen der Heizleiter in ?@Zagnesiuiroxyd, Sintermagnesit oder Schmelzmagnesit od. dgl. eingebettet und deren Isoliermasse verdichtet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Reizkörper vorzugsweise solche Verwendung finden, bei denen der Heizleiter in Magnesiuinoxyd eingebettet ist, das durch Umwandlung von Beinmagnesium unter Zuhilfenahme von überhitztem Wasserdampf und hohem Druck sowie nachfolgendem Glühen gewonnen wurde.
DEV3523A 1951-07-01 1951-07-01 Vorrichtung zum elektrischen Beheizen von Maschinenteilen Expired DE856928C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US11511465B2 (en) * 2017-03-10 2022-11-29 Spencer Sitnik Rosin press system

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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