<Desc/Clms Page number 1>
EMI1.1
EMI1.2
EMI1.3
<Desc/Clms Page number 2>
wird, oder dass die Heizung durch den Mantel erfolgt,indemgteichxcitigLuft durch die Röhren geblasen oder ein Vakuum erzeugt wird. Bei der oben beschriebenen Drehung der Trommel führen die zu trocknenden Stäbe ausser der Um1aufsbewegung um die Mittelachse der Trommel auch
EMI2.1
teile zur Trockenquelle sich stetig ändert.
Derselbe Effekt wird dadurch erreicht, dass man in einem schrnnkförmigen Apparat die zu trocknenden Rundstäbe auf Platten legt, die in eine fortwährend schaukelnde Bewegung gesetzt werden. Durch die 8chaukeJnde Bewegung der Unterlage erhalten die Stäbe eine abwechselnde Hin-und Herdrehung um ihre eigene Achse. Durch den Apparat wird hiebei entweder warme Luft hindurchgeblasen, oder es werden die Platten selbst geheizt und der Apparat mit oder ohne Vakuum benutzt.
Die rotierende Bewegung kann für Rundstangen auch dadurch hervorgebracht werden, dass ein gegebenenfalls endloses Tuch, auf dem das Trockengut liegt, in Bewegung gesetzt wird und an verschiedenen Stellen über dieses Tuch hinweg Widerlager gelegt werden, durch die das Trockengut gehindert wird, die fortschreitende Bewegung des Tuches mitzumachen. Auf diese Weise erhält das Trockengut eine fortwährende Drehung. Die Trocknung selbst kann auch mittels heisser Luft oder im Vakuum vorgenommen werden.
Für die Trocknung von Platten kann man das Verfahren derartig ausführen, dass die z. B. mittels Rahmen festgehaltenen Platten auf mechanischem Wege zwischen Heizkörpern oder in einem erwärmten Luftstrom mit oder ohne Vakuum in fortwährende Bewegung nach obigem Prinzip versetzt werden.
Anstatt einer Eigeudrehung kann dem Trockengut auch eine andere geeignete Bewegung erteilt werden, die eine gleichmässige Einwirkung der Trockenquelle auf allen Seiten des Trockengutes ermöglicht. So könnte z. B. das Trockengut auch eine Bewegung im Kreise ohne Eigen-
EMI2.2
und der Trockenquelle.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in mehreren Ausführungsbeispielen veranschaulicht.
Fig. l zeigt einen zum Trocknen von Rundstäben geeigneten Trommeltrockner in Seitenansicht, zum Teil im Schnitt, Fig. 2 zeigt eine Stirnansicht der Fig. 1 bei fehlender Stirnwand, Fig. 3 zeigt einen zum Trocknen von Rundstäben geeigneten schaukelnden Plattentrockner in Stirnansicht bei fehlender Stirnwand, Fig. 4 in Seitenansicht bei fehlender Seitenwand, Fig. 5 zeigt einen zum Trocknen von Platten geeigneten drehbaren Hordentrockner in Seitenansicllt.
Fig. 6 in Stirnansicht. Fig. 7 zeigt einen zur Trocknung von Platten geeigneten Trockner mit
EMI2.3
enge Röhren b eingewalzt sind. In diese Röhren b werden die zu trocknenden Rundstäbe c hineingelegt. Durch die Trommel ist in der Mitte eine feststehende Luftleitung d'hindurchgeführt, durch welche in geeigneter Weise Luft eingeblasen wird, die nach der vorn abgeteilten Kammer e gelangt und von dort durch die Röhren b über das zu trocknende Gut hinweg nach dem durch ein Sieb abgeschlossenen hinteren Ende der Trommel a entweicht, wo sie abströmt. Die Röhren werden in bekannter Weise von Heizdampf umhüllt. Dieser Trockner kann selbstverständlich auch als Vakuumapparat ausgebildet werden, indem er auch am hinteren Ende dicht geschlossen wird, während die feststehende Leitung als Absaugleitung benutzt wird.
In Fig. : 3 und 4 ist./'ein Rahmen oder Behälter mit gewöhnlichen oder auch geheizten Platten -Der Rahmen ist in Lagern h drehbar, während oben im Punkte t irgend ein Antrieb angreift, der dem Rahmen eine kurze hin und her gehende Schaukelbewegung erteilt. Auf den Platten g sind feststehende Widerlager k angeordnet, die beispielsweise dadurch gebildet sein
EMI2.4
der der Trockuungsquelle am starksten ausgesetzten Oberfläche erfahren. Der Apparat kann statt mit beheizten Platten auch mit gewöhnlichen Platten benutzt werden, wobei warme Luft hindurchgeleitet wird, oder aber es kann auch Vakuum verwendet werden.
In Fig. o und 6 ist wieder eine drehbare Trommel a vorgesehen, die zur Trocknung von Platten eingerichtet ist. Diese Platten l werden auf die Tragplatten g aufgelegt, zwischen denen
EMI2.5
<Desc/Clms Page number 3>
Bei der Ausführung nach Fig. 7 und 8 sind innerhalb eine von warmer Luft durchströmten Trockenkanals In Rahmen n vorgesehen, die sich um ihre Achse drehen. In diesen Rahmen werden in geeigneter Weise mittels einseitiger Aufhängung oder auch durch Einspannung, wie in Fig. 8 angedeutet, die zu trocknenden Platten befestigt. Da die Platten parallel zueinander im Rahmen hängen, so wurden die beiden äussersten zu trocknenden Platten schneller trocknen als die inneren, weil sie in voller Breite dem Bestreichen mit Luft, mehr ausgesetzt sind als diese. Um alle Platten
EMI3.1
des Rahmens Holz- oder Blechwände eingehängt. Durch die Drehung erfahren die Platten einen sehr regelmässigen Luftwechsel und dadurch eine gleichmässige gunstige Trocknung.
Die Platten können natürlich beliebig, und zwar senkrecht, wagerecht oder sonstwie gedreht werden. Wesentlich ist aber, dass der Wind abwechselnd beide Seiten der Platten bestreicht. Anstatt die Platten zu drehen, kann natürlich auch die Windquelle um die Platten herumgedreht werden.
Nach Fig. 9 und 10 sind in einem Gehäuse o endlose umlaufende Gurte p vorgesehen, über
EMI3.2
auf die Gurte p zwischen den Widerlagern q gelegt und erfahren vermöge der Reibung an den unter den Widerlagern q fortschreitenden Gurten eine gleichmässige Umdrehung. Auch hier kann nieder jede beliebige der oben angedeuteten oder sonstigen Trocknungsmethoden Verwendung finden. Auch könnte man statt der Gurte die Widerlager bewegen oder auch den Gurten und
EMI3.3
PATENT ANSPRÜ'HE : 1. Verfahren zum Trocknen von Gegenständen aus Kunsthornmasse oder gleichartigen viskoseartigen Masse mit starkem Feuchtigkeitsgehalt, insbesondere in der Form von Stangen, Platten oder dgl., dadurch gekennzeichnet, dass den zu trocknenden, auf ganzer Länge unter-
EMI3.4