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Bei den Untersuchangstischen nach dem Patente Nr. 58340 kann die Bestrahlung nur mit einer einzigen Röhre erfolgen.
Gemäss der vorliegenden Erfindung ist das Stativ so eingerichtet, dass eine Stelle des Körpers von oben und unten gleichzeitig mit zwei Röhren bestrahlt werden kann Das Stativ trägt erfindungsgemäss zu diesem Zwecke ober-und unterhalb des Tisches je einen längs des Stativs verschiebbaren Tragarm mit je einem Röhrenaufnahmekasten, und zwar sind die beiden Tragarme mit dem Stativ in ein und derselben Ebene einstellbar, so
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Stelle von unten und oben ausgeführt werden kann.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel schaubildlich dargestellt.
Der Rahmen R des Untersuchungstisches T trägt im unteren Teile zwei Schienen S, auf welchen ein mit Rollen r versebener Wagen W verschiebbar ist. Auf diesem ist ein Säulenstativ St von zweckmässig viereckigem Querschnitt drehbar angeordnet und kann durch eine Schraube s festgestellt werden. Der Stativ trägt verschiebbar zwei Hülsen Ho die durch Stellschrauben h, h festgestellt werden können.
Die Hülse Z befindet sich unterhalb des Tisches T und trägt seitlich eine Btichse Oj, in solcher wagerecht ein zur Aufnahme eines Röntgenröhrenkastens Kl dienener Tragarm A1 verschiebbar gelagert und
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halb des Tisches T und trägt eine auf ihr drehbare und durch eine Schraube v feststellbare Büchse 0, die aus zwei Teilen besteht, und zwar aus einer horizontalen Hülse und aus einem mit dieser starr verbundenen, die Hülse B umfassenden Hohlzylinder. Die Hülse B stellt ebenfalls einen Hohlzylinder dar, dessen innere Höhlung einen dem Stativqnerschnitt entsprechenden rechteckigen Querschnitt hat. Aus der Schnittzeichnung der Teile Bund 0 geht die Beschaffenheit dieser hervor.
Die Büchse 0 nimmt in ähnlicher Weise wie die Büchse 01 einen wagerochten, in ihr verschieb-und feststellbaren Tragarm A für einen zweiten Röhrenkasten K auf. Der obere Tragarm kann infolge der drehbar auf der Hülse 11 angeordneten Büchse 0 dem unteren Arm gegenüber verdreht werden.
Um beide Tragarme in dieselbe Vertikalebene bringen und übereinander einstellen zu können, ist die obere Büchse C) mit einem Zeichen Z versehen, das mit einem an der Hülse H angebrachten Zeichen Z1 zur Deckung gebracht wird
Die Tragarme A. sind ferner mit einer Zentimetereinteilung versehen, damit man aus der Entfernung der Röhre vom Stativ unmittelbar ersehen kann, ob die Röhrenkästen sich genau senkrecht übereinander befinden.
Sollen die beiden Röhrenkästen zur gleichzeitigen Bestrahlung verschiedener Körper-
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der obere Tragarm A dem unteren Al gegenüber verstellt wird.
Das Stativ kann auch im oberen Teil rund sein. In diesem Fall kann der untere
Tragarm am Stativ nur verschoben, der obere dagegen verschoben und verdreht werden.
Es fällt also in diesem Fall die besondere Drehachse für den oberen Tragarm weg. Es können auch das Stativ durchweg rund und beide Tragarme verschiebbar und vordrehbat- sein. In diesem Falle sind an der Säule und an den Tragarmen Marken angebracht, um sie zueinander parallel anordnen zu können.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. An einem Untersuchungstische für Röntgenbestrahlungen angeordnetes und längs dessen bewegliches und zweckmässig um seine Achse drehbares Säulenstativ nach dem
Patente Nr. 58340, dadurch gekennzeichnet, dass das Stativ oberhalb und unterhalb des
Tisches je einen längs dessen verschiebbaren Tragarm (A. {Al) mit je einem Röhren- aufnahmekasten (K, 4}) aufweist.
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