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Belichtungavorrichtung.
Vorliegende Erfindung betrifft jene Gattung von Belichtungsvorrichtungen, deren Rahmen mit einem luftdicht schliessenden Deckel versehen sind und mit einer Vakuumpumpe in Verbindung stehen. Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass die lichtempfindliche Platte, welche dicht anschliessend das Negativ, das zu vervielfältigende Bild, Schriftstück oder dgl. trägt, auf einer porösen Decke, die mit Draht durchwoben sein kann, ruht und über dem Negativ oder dgl. unter Zwischenschaltung einer Decke aus luftdurchlässigem Material, eine geschmeidig Decke
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dichten Abschluss.
Dieser Deckel ist scharnierartig am Rahmen oder Tisch befestigt und hesteht aus den Leisten 30, 31, J und 33, von denen die Leiste 32 für die Aufnahme der Scharniere 34 in geeigneter Weise ausgekehlt ist. Elastische Streifen 36 an der Unterseite des Deckels decken sich beim
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Das Negativ und die Platte werden gleichmässig gegeneinander gepresst, und zwar geschieht dies durch den Druck der atmosphärischen Luft auf eine biegsame, aber luftundurchlässige Decke, die zwischen Rahmen und Deckel eingeklemmt wird und nach aussen hin durch die elastischen Streifen luftdicht. abgeschlossen istj so dass die lichtempfindliche Platte auf dem Tsich ruht und das Negativ unter der genannten undurchlässigen Decke in inniger Berührung mit der Platte steht (Fig. 2).
Zwischen dem Negativ und der genannten, für die Luft undurchlässigen Decke ist ein Raum belassen, durch den die atmosphärische Luft streichen kann, die das Negativ fest gegen die Platte
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wobei aber beim Beginn der Verdünnung der Luft die undurchlässige Decke sich nicht fest gegen die Kanten des Negativs und der Platte legen kann und so eine weitere Verdünnung der Luft verhindert wird. Auf diese Weise wird auch während der Tätigkeit der Luft-bzw. Vakuumpumpe an allen Stellen des genannten Raumes ein gleichmässiger Luftdruck auftreten und es kann ein ungewöhnlich scharfes und vollkommenes Bild auf der Platte erzeugt werden.
Es kann aber auch (Fig. 5) die Platte auf einer luftdurchlässigen Decke ruhen, die, obwohl ein festes Lager für die Platte bietend, doch den Durchzug der Luft gestattet, sobald die Vakuumpumpe zur Tätigkeit kommt. Diese Decke 56 kann z. B. aus porösem, mit Draht durchwobenem Material oder aus einer Filzdecke 50 (Fig. 4) bestehen, die diesen Zweck erfüllt und welche, obwohl hart und fest, doch den Durchtritt der Luft nicht unterbricht. Uber die die Platte öl tragende Filzdecke 50 wird ein Drahtnetz gespannt (Fig. 6).
Die Oberfläche der Platte 51 (Fig. 4 und 5) ist lichtempfindlich ; auf ihr ruht das Negativ 52.
Cber dem Negativ liegt eine Decke 53 aus durchlässigem Material und über derselben eine solche 54 aus undurchlässigem Material, welche zwischen den Dichtungsstreifen 24 und 36 luftdicht abgeschlossen ist.
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Schlauches 55, so dass die Saugwirkung keine Durchbiegung der Platte 51 an genannter Stelle bewirken kann.
Zwischen der undurchlässigen Decke 54, den Dichtungsstreifen 24 und 36 und der Platte 23 wird ein luftleerer Raum erzeugt ; während nun der atmosphärische Druck die Platte 50 gegen den Tisch hält und das Negativ gegen diese Platte, so kann doch über die Fläche das Negativ und unter der Platte die Luft durchstreichen.
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1. Belichtungsvorrichtung, deren Rahmen nut einem luftdicht schliessenden Deckel versehen ist und mit einer Vakuumpumpe in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, dass die lichtempfindliche Platte (51), welche dicht anschliessend das Negativ oder dgl. (Bild oder Schriftstück) trägt, auf einer porösen Decke, die mit Draht durchwoben sein kann, ruht und über dem Negativ oder dgl. unter Zwischenschaltung einer Decke (55) aus luftdurchlässigem
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