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In dem vorliegenden Zusatzpatente sind zwei Ausführungsformen von Wattstundenzählern oder Wattmetern für dreiphasige ungleich belastete Anlagen beschrieben, bei welchen ebenso wie in der Stammpatentschrift die den Glüblampenzwcigen entsprechenden Ströme unverkettet durch Hauptstromspulen geführt sind, welche ein resultierendes Magnetfeld erzeugen, das auf einen einzigen dünndrahtigen Kreis wirkt. Die Anlage kann mit Motoren und Lampen belastet sein, die Periodenzahl braucht nicht einen vorgeschriebenen Weit zu haben.
Die Fig. 1 zeigt die Schaltung eines Zählers oder Wattmeters für eine dreiphasige Anlage mit Ausgleichsleitung, bei welcher die Glühlampen zwischen die Ausgleichsipitung und die drei anderen Leitungen geschaltet sind und an die letzteren Leitungen auch Drehstrommotoren angeschaltet sein können.
Die Fig. 2 zeigt die Schaltung eines Zählers oder Wattmeters für eine dreiphasige Anlage ohne Ausgleichsleitung, bei welcher die Glühlampen nur an zwei Phasen geschaltet sind, aber ausserdem Drehstrommotoren angeschaltet sein können.
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sind, so dass die Ströme in diesen Spulen ein einziges resultierendes magnetisches Feld erzeugen ; der dünndrahtige Zweig des Zählers ist zwischen die Leitungen 2 und 0, d. i. an die Spannung e2
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Windungszahl der Spulen S1 und S3 vermieden, so dass die Registrierung de ! Energie im richtigen Masse erfolgt.
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welche zwischen den Leitungen 1. 2, 3 und dem Knotenpunkte des Motors herrschen, mit ap bezeichnet werden. Die Belastungen in den drei Phasen des Motors mögen als gleich gross angenommen werden.
Zwischen dem Strome i1 und der Spannung & ,, an welche der dünndrahtige Stromzweig des Zählers angeschaltet ist, besteht ein Phasenunterschied von (120 - ru) ; wegen der verkehlten Einschaltung der Spule $1 ist mit dem supplementären Winkel (60 + #) zu rechnen.
Die Phasenverschiebung zwischen dem Strome i2 und der Spannung e2 ist gleich #. Die Phasenverschiebung zwischen i3 und e2 ist (120 + #), doch ist wegen der verkehrten Einschaltung der Spule S3 mit dem supplementären Winkel (60 - #) zu rechnen. Berücksichtigt man noch die Windungszahlen der Spulen, so folgt, dass vom Zähler folgender Energiewert registriert wird :
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Die Registrierung der Energie erfolgt in richtiger Weise. Bei dem in der Fig. 1 dargestellten Zähler brauchen nicht innerhalb desselben, wie bei dem in der Fig. 1 des Stammpatentes dargestellten Zähler, besondere Stromkreise für die Glühlampen und Motoren abgezweigt zu sein, so dass aus dem Zähler nur drei Stromleitungen austreten.
Wenn man bei einem Zähler, welcher für eine dreiphasige Anlage ohne Ausgleichsleitung bestimmt ist, ebenfalls erreichen will, dass für die Glühlampen keine besonderen Stromkreise innerhalb des Zählers abgezweigt werden brauchen, so darf man nur zwei Phasen mit Glühlampen belasten.
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Die Fig. 2 stellt einen Zähler für dreiphasige Anlagen ohne Ausgleichsleitung dar Die Glühlampen sind nur an die Phase III zwischen den Leitungen 1 und 2 und an die Phase I zwischen den Leitungen @ 2 und 3 geschah. Dadurch ist ermöglicht, dass, wie bei den gebräuchlichen Zählern, drei Zuleitungen für die Glühlampen ausreichend sind anstatt der sechs Leitungen,
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unterschied von 60 , ebenso zwischen dem Strome i23 und der Spannung - e 31.
Wegen dieses Phasenunterschiedes sollte die Energie, welche den Strömen i12 und i23 entspricht, nur zur Hälfte
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PATENT-ANSPRÜCHE:
1. Ausführungsform des Zählers oder Wattmeters für dreiphasige ungleich belastete Anlagen mit Ausgleichsleitung nach Patent Nr.
68117, dadurch gekennzeichnet. dass in die Leitungen mit Ausnahme der Ausgleichsleitung Hanptstromspulen eingeschaltet sind, durch welche die Ströme der zwischen die Ausgleichsleitung und die anderen Leitungen geschalteten Glühlampen unverkettet Hiessen und ein resultierendes magnetisches Feld erzeugen, das auf einen einzigen dünndrahtigen Stromzeig wirkt, der zwischen die Ausgleichsleitung und eine andere Leitung geschaltet ist und wobei alle drei Hauptstromspulen von den zu den Motoren fliessenden Strömen durchflossen sind.
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