AT68315B - Pessarkappe mit Einführungsvorrichtung. - Google Patents

Pessarkappe mit Einführungsvorrichtung.

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AT68315B
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pessary
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piston
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Carl August Fluss
Franz Josef Linda
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Carl August Fluss
Franz Josef Linda
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     Pesaare   sind gewissermassen Schutzkappen, welche übor den Muttermund gestülpt    worden,'und so   den Eintritt von Flüssigkeiten in die Gebärmutter verhindern. Damit die Pessare ihren Zweck erfüllen können, ist es unbedingt erforderlich, dass sie in richtiger Lage in die Scheide eingebracht werden, was aber zumeist nur von Fachleuten, wie Ärzten oder Hebammen, ausgeführt worden kann. Dieses   EI fordernis uildete   einen grossen Nachteil im Gebrauch der Pessare. Ausserdem schliessen die bisher   gebräuchlichen Pessare den   Muttermund vielfach nur mangelhaft ab. 



   Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine   Pessarkappe,   welche in Verbindung mit einer   Einführungsvorrichtung   die Mängel der meisten bekannten Pessare ausschliesst. 



   Auf der Zeichnung ist der Mutterschutz in Fig. 1 in Ansicht, in Fig. 2 in Seitenansicht und in Fig. 3 im Schnitt gezeichnet. Fig. 4 und 5 der Zeichnung stellen die Einführungsvorrichtung im Aufriss und im Grundriss dar, wobei in Fig. 4 der Muttorschutz in punktierter Linie mit der   Einführungsvorrichtung   in Verbindung gebracht ist. 



   Die Pessarkappe besteht aus einer dickwandigen Gummischeibe a, welche auf beiden Seiten konkav ausgenommen und am Umfange mit einem dünnen festsitzenden,   elastischen   Flansch b versehen ist. Mittels der Gummischeibe a wird beim Gebrauch der Gebärmuttermund abgeschlossen, indem die Scheibe   a   vor diesen gebracht wird und hiebei durch ihre konkave Ausnehmung den   Gebärmuttermund   gewissermassen kappenartig umschliesst. Der Flansch b der Scheibe a schliesst den eventuell noch   vorhandenen Scheideranm vollständig   ab, wobei er sich infolge seiner   Elastizität je nach   der   Scheidenweite     mehr   oder weniger gegen diese   umlegt.   hiedurch findet somit ein doppelter Abschluss des Gebärmuttermundes statt. 



     Dans einfahren   des Mutterschutzes in die Scheide geschieht mittels einer besonderen Einführungsvorrichtung, bestehend aus einem an sich für solche Zwecke bekannten Kolbengehäuse   c   mit in diesem beweglichen Saugkolben d, der mittels eines aus dem Kolbengehäuse c heraustretenden Kolbengriffes d' betätigt wird. Das   Kolbengehäuse   ist gemäss der Erfindung am vorderen Ende mit einem durchlochten Deckel versehen, der der konkaven Ausnehtnung auf der Unterfläche der Pessarkappe entsprechend gewölbt ist. Das Kolbengehäuse c dient beim Einführen der Kappe in die Scheide als Halter für das Pessar, indem die   Gummischeibe   mittels des Kolbens d auf den Deckel des Kolbengehäuse fest- 
 EMI1.2 
 in richtiger Lage in die Scheide einbringen.

   Ist dieses   geschehen,   so wird der   Ssugkolben   d in das   Kolbengehäuse   etwas hineingedrückt, wodurch dieses die Kappe   freigf t. Dns Heraus-   nehmen des Pessars aus der Scheide geschieht ebenfalls mittels der   Kinführunsssvorricbtung,   indem die Kappe innerhalb der Scheide an das Kolbengehäuse c angesaugt wird und so leicht aus der Scheide herausgenommen verden kann. 



   Durch das leichte Einbringen und    Wiederhe'ausnehmen   des Pessars aus der Scheide,   insbesondere   dadurch, dass dieses von jedermann ausgeführt werden kann, kann die Kappe öfter aus der Scheide   herausgenommpu   werden, so dass die sonst durch zu langes Nachtragen des Pessars entstehenden Krankheiten oder sonstige schädliche Einwirkungen verhütet werden. 



   Die aus dem Kolbengehäuse c und dem Saugkolben d bestehende Einführungs- 
 EMI1.3 
   Einführungsvorrichtung   auch als Saugspritze dienen kann. 



     PATENT. ANSPRÜCHE   :
1. Pessarkappo, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Abschliessen des   Gebssrmutter-     mundes     dienende dickwandige Gummischeibe (a)   am ganzen Umfange mit einem elastischen, festizenden Flansch (b) versehen ist, der den Scheidenraum vor der   Gebärmutter   abschliesst. 

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Claims (1)

  1. 2. Pessarkappe nach Anspruch 1 mit einer ans Kolben und Zylinder bestehenden Einführungsvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die dickwandige Gummischeibe (a) nicht nur auf der der Portio zugekehrten, sondern auch auf der entgegengesetzten Seite konkav ausgemaldet ist und dass der Deckel des Einführungszylinders (c) entsprechend EMI1.4 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT68315D 1912-06-26 1913-06-14 Pessarkappe mit Einführungsvorrichtung. AT68315B (de)

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