<Desc/Clms Page number 1>
EMI1.1
Pesaare sind gewissermassen Schutzkappen, welche übor den Muttermund gestülpt worden,'und so den Eintritt von Flüssigkeiten in die Gebärmutter verhindern. Damit die Pessare ihren Zweck erfüllen können, ist es unbedingt erforderlich, dass sie in richtiger Lage in die Scheide eingebracht werden, was aber zumeist nur von Fachleuten, wie Ärzten oder Hebammen, ausgeführt worden kann. Dieses EI fordernis uildete einen grossen Nachteil im Gebrauch der Pessare. Ausserdem schliessen die bisher gebräuchlichen Pessare den Muttermund vielfach nur mangelhaft ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine Pessarkappe, welche in Verbindung mit einer Einführungsvorrichtung die Mängel der meisten bekannten Pessare ausschliesst.
Auf der Zeichnung ist der Mutterschutz in Fig. 1 in Ansicht, in Fig. 2 in Seitenansicht und in Fig. 3 im Schnitt gezeichnet. Fig. 4 und 5 der Zeichnung stellen die Einführungsvorrichtung im Aufriss und im Grundriss dar, wobei in Fig. 4 der Muttorschutz in punktierter Linie mit der Einführungsvorrichtung in Verbindung gebracht ist.
Die Pessarkappe besteht aus einer dickwandigen Gummischeibe a, welche auf beiden Seiten konkav ausgenommen und am Umfange mit einem dünnen festsitzenden, elastischen Flansch b versehen ist. Mittels der Gummischeibe a wird beim Gebrauch der Gebärmuttermund abgeschlossen, indem die Scheibe a vor diesen gebracht wird und hiebei durch ihre konkave Ausnehmung den Gebärmuttermund gewissermassen kappenartig umschliesst. Der Flansch b der Scheibe a schliesst den eventuell noch vorhandenen Scheideranm vollständig ab, wobei er sich infolge seiner Elastizität je nach der Scheidenweite mehr oder weniger gegen diese umlegt. hiedurch findet somit ein doppelter Abschluss des Gebärmuttermundes statt.
Dans einfahren des Mutterschutzes in die Scheide geschieht mittels einer besonderen Einführungsvorrichtung, bestehend aus einem an sich für solche Zwecke bekannten Kolbengehäuse c mit in diesem beweglichen Saugkolben d, der mittels eines aus dem Kolbengehäuse c heraustretenden Kolbengriffes d' betätigt wird. Das Kolbengehäuse ist gemäss der Erfindung am vorderen Ende mit einem durchlochten Deckel versehen, der der konkaven Ausnehtnung auf der Unterfläche der Pessarkappe entsprechend gewölbt ist. Das Kolbengehäuse c dient beim Einführen der Kappe in die Scheide als Halter für das Pessar, indem die Gummischeibe mittels des Kolbens d auf den Deckel des Kolbengehäuse fest-
EMI1.2
in richtiger Lage in die Scheide einbringen.
Ist dieses geschehen, so wird der Ssugkolben d in das Kolbengehäuse etwas hineingedrückt, wodurch dieses die Kappe freigf t. Dns Heraus- nehmen des Pessars aus der Scheide geschieht ebenfalls mittels der Kinführunsssvorricbtung, indem die Kappe innerhalb der Scheide an das Kolbengehäuse c angesaugt wird und so leicht aus der Scheide herausgenommen verden kann.
Durch das leichte Einbringen und Wiederhe'ausnehmen des Pessars aus der Scheide, insbesondere dadurch, dass dieses von jedermann ausgeführt werden kann, kann die Kappe öfter aus der Scheide herausgenommpu werden, so dass die sonst durch zu langes Nachtragen des Pessars entstehenden Krankheiten oder sonstige schädliche Einwirkungen verhütet werden.
Die aus dem Kolbengehäuse c und dem Saugkolben d bestehende Einführungs-
EMI1.3
Einführungsvorrichtung auch als Saugspritze dienen kann.
PATENT. ANSPRÜCHE :
1. Pessarkappo, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Abschliessen des Gebssrmutter- mundes dienende dickwandige Gummischeibe (a) am ganzen Umfange mit einem elastischen, festizenden Flansch (b) versehen ist, der den Scheidenraum vor der Gebärmutter abschliesst.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.