AT68268B - Vorrichtung zum Erwärmen von Sohlenfüllmasse. - Google Patents
Vorrichtung zum Erwärmen von Sohlenfüllmasse.Info
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Description
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Vorrichtung zum Erwärmen von Sohlenfüllmas8e.
Bei der Schuhfabrikation wird zuweilen an Stelle der teuren Filzeinlagen als Schutz gegen Wärmestrahlung und Feuchtigkeit eine Masse verwendet, deren Hauptbestandteil Kork mit einem geeigneten Bindemittel ist. Diese Füllmasse wird zum Gebrauch erwärmt, mittels eines Spatels in die von den Lippen begrenzte Vertiefung der Brandsohle gestrichen und mittels einer erwärmten Walze zusammengepresst und geglättet. Die Masse erfordert durch die Natur ihrer Bestandteile eine vorsichtige Erwärmung, damit sie nicht durch Anbrennen unbrauchbar wird. Der Erfindungsgegenstand ermöglicht eine solche zweckmässige Behandlung ohne besondere Wartung des Apparates.
Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform das Erfindungsgegenstandes in schaubildlicher Darstellung, und zwar durch Fig. 1 eine Aufsicht, durch Fig. 2 eine Ansicht von unten.
Der Kessel zum Einfüllen der So. hlenft1l1masse ist mit einer Ummantelung 1 versehen, wodurch ein luftdicht abgescblossener, Hohlraum entsteht. Dicht unter dem Kesselboden ist in dem Mantel 1 eine gelochte Platte 10 eingefügt, unter der in etwa gleichem Abstande der Einschiebeboden 8 in Führungen gelagert ist. Unter dem Boden 8 ist ein Bunsenbrenner 9 auf Führungsbänder verschiebbar, so dass nach Erfordernis die Wirkung der Flamme auf den vorderen oder hinteren Teil des Bodens 8 gerichtet werden kann. Der Kessel ist durch eine oben in der Brücke 2 und unten am Kes8elboden drehbar gelagerte Scheidewand 4 geteilt.
An der einen Seitenfläche des Mantels 1, zweckmässig an der linken, ist die von ihrer hohlen Achse aus mittels besonderer Gasleitung 6 heizbare Glättwalze 5 angeordnet. An der Vorderseite des Mantels zwischen Kesselboden und Lochplatte 10 sind einige Schlitze 7 zum Einstecken der beim Aufstreichen der Masse notwendigen Spatel vorhanden.
Für den Gebrauch der Vorrichtung werden beide Kesselbälften mit Masse gefüllt und der Brenner 9 so eingestellt, dass er auf die hintere Kesselhälfte wirkt. Es findet dabei eine starke Erwärmung des Einschiebebodens 8 statt, die jedoch infolge der lebhaft durch die gelochte Platte 10 zirkulierenden, als Wärmeträger benutzten Luft gemildert und gleichzeitig auf den ganzen Kesselumfang verteilt wird. Natürlich wird trotzdem infolge der Lage des Brenners 9 die hintere Kesselhälfte bei der Wärmeübertragung begünstigt.
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Claims (1)
- Ist die dort befindliche Masse bis zu dem erforderlichen Grade erweicht, so wird sie zum Zwecke des Verbrauchs durch Drehung der Scheidewand 4 in den vorderen Teil des Kessels geschoben, wobei gleichzeitig die vorher vorn befindliche Masse in den hinteren Kesselteil gelangt. Sie kommt dadurch in die Zone stärkerer Erwärmung, während die nach vorn geschobene Masse durch die dort gebotene milde Wärme gerade auf dem erforderlichen Temperaturgrad erhalten wird. Durch Einstellen der Flamme des Brenners 9 kann die Erwärmung der im hinteren Kesselteil befindlichen Masse zeitlich so begrenzt werden, dass dadurch eine Übereinstimmung mit der Verbrauchazeit der im vorderen Kesselteil vorhandenen Masse erzielt wird. Zur Verarbeitung derselben werden Spatel benutzt, die durch Einstecken in die Schlitze 7 vorher genügend erwärmt werden.Die aufgestrichen Masse wird durch Hin-und Herführen des Schuhwerks unter der ebenfalls erwärmten Walze 5 verteilt und geglättet PATENTANSPRUCH : Vorrichtung zum Erwärmen von Solilenftillmasse, dadurch gekennzeichnet, dass dicht unter dem Kesselboden als Abschluss des den Kessel (8) umgebenden Mantels (1) eine gelochte Platte (10) als Wärmeverteiler und unter dieser als Wärmeübertrager ein Einschiebeboden (8) angeordnet ist, auf welchen die Flamme eines verschiebbaren Brenners (9) wirkt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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