AT67716B - Empfänger für Unterwasserschallsignale. - Google Patents

Empfänger für Unterwasserschallsignale.

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  Empfänger für Unterwasserschallsignale. 



   Die Erfindung betrifft   Empfänger   für Unterwasserschallsignale. Solche Empfänger bestehen gewöhnlich aus einem Mikrophon, welchem durch Vermittlung irgend eines Über-   tragungsgliedes   die ankommenden Schallschwingungen mitgeteilt werden und welches die Empfangserregung über eine Leitung an einen an der eigentlichen Empfangsstelle, also in der Regel der Kommandobrücke des empfangenden Schiffes, angeordneten Telephonhörer weitergibt. 



   Um die Schallschwingungen von der empfangenden Bordwand auf das Mikrophon zu übertragen, ist am häufigsten eine Wasserschicht im Gebrauch. Es ist auch schon vorgeschlagen worden, ein mit Eigenschwingungen ausgestattes System, z. B. einen metallenen Ring, zwischen das Mikrophon und die Bordwand einzuschalten, in welchem Falle zumeist Schüttelmikrophone an dieses Übertragungsglied angesetzt werden. 



   Durch derartige Einrichtungen gelingt es jedoch nicht, oder aber immer nur in sehr unvollkommenem Masse, das erreichbare Maximum an Schallenergie auf das Mikrophon zu übertragen. Zunächst ist   nämlich en   solcher Ring an sich kein idealer   Schwingungskörper,   auch kann die Dämpfung des Übertragungsgliedes durch ein   Schüttelmikrophon   im Verhältnis zu seiner Dämpfung durch die Bordwand und das daranstossende Aussenwasser nicht leicht richtig bemessen werden. 



   Die Erfindung verkörpert nun eine wesentlich günstiger wirkende Einrichtung und besteht darin, dass das Zwischenglied durch eine Stimmgabel gebildet wird, zwischen deren Zinken ein Druckmikrophon angeordnet ist. Dieses Übertragungsglied hat den Vorzug aufzuweisen, dass es mit einer möglichst geringen Eigendämpfung ausgestattet ist und Stellen aufweist, an denen seine Teile mit grosser Amplitude entgegengesetzt schwingen. Zwischen diesen Teilen ist das Druckmikrophon angeordnet. 



   In der Zeichnung ist die Erfindung schematisch dargestellt. An eine an das Aussenwasser anstossende Membran A, die beispielsweise durch die Bordwand eines Schiffes gebildet wird, ist eine Stimmgabel B derart   angesclllaubt, dass   die Schwingungen der Bordwand auf den Stiel der Stimmgabel in Form von Longitudinal-Schwingungen übertragen werden, die sich in bekannter Weise als   Transversalscbwingungen   an den Zinken äussern und dort von den an den   Zinken befestigten Elcktroden eines lJruckmikrophons   C aufgenommen werden, das in gebräuchlicher Weise von einer auf der Zeichnung angedeuteten Batterie D erregt wird und die empfangene Energie auf einen   Telepbonhörer   E überträgt. 



   Zweckmässig ist die Stimmgabel möglichst nahe auf die Höhe der ankommenden Töne abgestimmt. Da die   Dämpfung   der Stimmgabel durch ein Druckmikrophon an und für sich grösser zu sein pflegt, als diejenige durch ein   Schüttelmikrophon,   und da sie ausserdem durch entsprechende Ausbildung des Mikrophons   leicht vergrössert   werden kann, so gelingt es unschwer, die   Nutzdämpfung   der Stimmgabel durch das Mikrophon im Verhältnis zur   Strahlungsdämpfung   durch die Bordwand und das anstossende   Aussenwasser so gross   zu machen, dass für   jeden   praktischen Fall die grösste erreichbare Empfindlichkeit erhalten wird.

   Wo es sich als untunlich erweist, die   Nutzdämpfung   durch das Mikrophon zu gross zu machen, kann man auch die   Strahlungsdämpfung   durch Einschalten einer federnden Unterlage zwischen der Stimmgabel und der Bordwand verkleinern. 



   Die schädlichen Verluste durch die Dämpfung der   Stimmgabel   selbst sind bei der Neuanordnung leicht sehr   1, lein   zu halten ; damit kann die   Empfaogs8tärke   auf das   Optimum   gebracht werden. 

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Claims (1)

  1. PATENT. ANSPRUCH : Empfänger für UnterwasserschaDsignale, bei welchen die Schwingungen einer an das Aussenwasser anstossenden Wand durch ein auf die Höhe der empfangenen Töne abgestimmtes Zwischenglied auf ein Mikrophon übertragen werden, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischenglied durch eine Stimmgabel gebildet ist. zwischen deren Zinken ein Druck- nukrophon angeordnet ist **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT67716D 1912-12-18 1913-01-14 Empfänger für Unterwasserschallsignale. AT67716B (de)

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