AT67421B - Verfahren zur Erzeugung von druckfestem Schmelzkoks mit möglichst wenig schädlichem Schwefelgehalt. - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung von druckfestem Schmelzkoks mit möglichst wenig schädlichem Schwefelgehalt.

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    Verfahren zur Erzeugung von druckfestem Schmelzkoks mit möglichst wenig schädlichem Schwefelgehalt.   



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines   Spezialkoks.   welcher besonders für die Thomas-Roheisenerzeugung in Anwendung gebracht werden kann. Guter Hochofenkoks muss bekanntlich möglichst frei von schädlichem Schwefel sein und möglichst wenig Asche enthalten, dagegen genügend Festigkeit und   Härte haben.   Es ist deshalb schon versucht worden, bei der Verkokung durch basische Zuschläge den Schwefel der Kohle zu binden und somit für den Hochofenbetrieb unschädlich zu machen und gleichzeitig die mechanischen Eigenschaften des Koks zu verbessern. Damit der Zusatz von Kalk oder dgl. erfolgreich wirkt, werden nach einem bekannten Verfahren die Zuschlagmengen z. B. in der Weise bemessen, dass sie annähernd zur Bildung eines Singulosilikates mit den Aschebestandteilen der Kohle genügen.

   Hiedurch   werden aber dem Koks für den Hochofenbetrieb nutzlose Bestandteile zugeführt, die bei der Roheisenerzeugung den Brennstonverbrauch erhöhen.   



   Durch das vorliegende Verfahren sollen ohne erhebliche Steigerung des   Schlackengehaltes   alle Schwefelverbindungen der Kohle unschädlich gemacht werden. und zwar dadurch, dass man gleichzeitig mit dem Kalk eine Phosphorverbindung einführt, welche der Roheisenerzeugung zugute kommt. Der Zusatz wird dabei so berechnet, dass der darin enthaltene Kalk gerade genügt, um den Schwefel zu binden. 



   Es hat sich gezeigt, dass die Festigkeit des Koks nicht nur auf em   Sdlackenskelett   von Singulosilikaten   zurückzuführen   ist, sondern dass dieselbe mit dem Gehalt des Koks an Karbiden, Phosphiden und   Siliziden   des Eisens und des Mangans wächst. Sulfide des Eisens wirken dagegen ungünstig auf die Eigenschaften des Koks. 



   Nun hat Phosphor die Fähigkeit, aus   Schwefeleisen     den Schwefel auszutreil) u, und   zwar unter Bildung von Phosphoreisen.   Durch   Zusatz von   Phosphorverbindungen. wie Kalk-   phosphaten, zu der Kohle vor der   Verkokung \\n'd   der   Mischung sovtf'l Phosphor zugefnhrt,   dass 
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 erzielt, andererseits wird der Schwefel der Kohle unschädlich gemacht. Endlich wird ein Koks erzielt, der für die   Thomasroheisenerzeugung ais hochwcrttg   zu bezeichnen ist, da er neben Kohlenstoff auch Mangan in teilweise reduzierter Form und Phosphor in gebundener Form enthält. 



   Die Zusätze werden nach dem Eisengehalte und Schwefelgehalt der Kohle berechnet ; gegebenenfalls kann ein zu niedriger Eisengehalt durch Zusatz von Eisenverbindungen erhöht werden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Erzeugung von druckfestem Schmelzkoks mit möglichst wenig schädlichem Schwefelgehalt unter Zuschlag von den Schwefel der Kohle unschädlich machenden Stoffen, wie Kalk, dadurch gekennzeichnet, dass dieser Zuschlag ganz oder teilweise als Phosphorverbindung, wie Phosphorit, Apatit, Vivianit und dgl., zur Anwendung kommt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT67421D 1913-12-10 1913-12-10 Verfahren zur Erzeugung von druckfestem Schmelzkoks mit möglichst wenig schädlichem Schwefelgehalt. AT67421B (de)

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