AT67140B - Verfahren zum Einbetten dünner, bedruckter Etiketten aus Gelatine in Stücke durchsichtiger Seife. - Google Patents
Verfahren zum Einbetten dünner, bedruckter Etiketten aus Gelatine in Stücke durchsichtiger Seife.Info
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<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 EMI1.2 <Desc/Clms Page number 2> nutzen und daher niemals aus derselben hervortreten, keine örperliche Verletzung vertuschen können und nie unschön Wirken. Endlich kann die Scif, 1 vollkommen und ohne Abfall bis zum letzten Partikelchen aufgebraucht werden. Der aus einem Stück hergestellte Seifenwüliel wird in bekannter Weise scheidenförmig geschlitzt, und zwar derart, dass ein flaches, an den Längsseiten sowie an der Stirnseite scharfes Messer von einer Kante des Seifenstückes aus in die plastische Masse hineingeschoben wird. Es kann hiezu eine gewöhnliche Hobelmaschine verwendet werden. Fig. 1 veranschaulicht im Grundriss, Fig. 2 im Längsschnitt das Seifenstück a mit dem in dessen Masse eingeschobenen Schlitz- EMI2.1 Die Breite des Messers b ist um etwa 18 tam geringer als die Breite des Seifenstückes. Das Messer wird nur so tief in die Seife hineingetrieben, dass die Schneide an der Stirnseite um etwa 9 mm von dem äussersten Rande der Seife entfernt bleibt. Nachdem das Messer aus der Seife herausgezogen ist, bleibt in derselben ein Schlitz bestehen, weicher genau die negative Form des Messers aufweist. Das Seifenstück erscheint jetzt alseinFormstück,bestehendaus zwei in mässigem Abstande übereinanderliegenden, an drei Rändern in festem Zusammenhange gebliebenen Schichten. Der freie Raum zwischen beiden Schichten ist in der Mitte etwa 21/. MtH < breit. Das neue Verfahren besteht in der besonderen Art und Weise der Einführung und Einbettung einer äusserst dünnen Etikette beschriebener Art in die in dargelegter Weise geschlitzte Seife. Ohne weitere Hilfsmittel ist dies wegen der ungenügenden Steifheit der äusserst dünnen, sich sehr leicht biegenden oder knickenden oder zusammenrollenden, kleinen Gelatinefolie unmöglich. Zum Zwecke der Einführung in den Schlitz wird die Etikette zwischen zwei steife Papierstreifen gelegt. Fig. 4 veranschaulicht die Lage der mitpunktierten Umrissen gezeichneten Etikette zwischen den Papierstreifen c. Hierauf werden beide Papierstreifen samt der dazwischenliegenden Etikette in den Schlitz des Seifenstückes bis hinten hineingeschoben. Es wird sodann einer von beiden Papierstreifen aus dem Schlitze herausgezogen, derart, dass die Etikette hiebei ihre Lage im Innern des geschlitzten Seifenstückes nicht verändert. Es ist nämlich dafür gesorgt, dass beim Herausziehen des ersten Papierstreifens aus dem Schlitze die Gelatinefolie sich nicht gleichzeitig mit demselben verschieben kann. Zu diesem Zwecke ist der andere Papierstreifen in der auf Fig. 4 schraffierten Gegend mit vielen feinen Nadelstichen versehen, welche die Papieroberfiäche an der mit der Gelatine in Berührung stehenden Seite stark aufrauhen. Jeder Nadelstich erzeugt einen hervorstehenden, kleinen, fast unsichtbaren runden Rand im Papier. Sollte beim Herausziehen des ersten Papierstreifens die Gelatineetikette ein Bestreben haben, sich zu verschieben, so wild die Kante d der Etikette an den hervorstehenden EMI2.2 Herausnehmen des zweiten Papierstreifens niemals von einer Verschiebung der Etikette begleitet ist. Das von beiden Papierstreifen befreite Seifenstück wird zuletzt durch ein Walzwerk hindurchgelassen, und zwar in der Weise, dass die von der Stirnseite den Messers berührte, nicht geschlitzte, auf Fig. 1 und 2 links angenommene Kante des Seifenstückes parallel zu den Drehachsen der Walzen zuerst zwischen dieselben eingeschoben wird. Durch dieses Walzverfahren wird der Schlitz des Seifeustückes eingepresst. Derselbe verschwindet spurlos, wobei die Luft aus dem Schlitz derart herausgerrieben wird, dass keine noch so geringe Luftblase in der Seife bleibt. Infolge der Pressung liegt dann die Geiatineetikette in der Seife fest eingebettet. PATENT ANSPRACHE : 1. Verfahren zum Einbetten dünner, bedruckter Etiketten aus Gelatine in Stücke durch- EMI2.3
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass einem Bestreben der Gelatineetikette, sich während des Herausziehens des ersten Papierstreifens mit demselben zu verschieben, durch in dem anderen Papierstreifen vorgesehene zahlreiche Nadelstiche entgegengewirkt wird, an deren hervorstehenden Rändern die Kante der Etikette beim Verschieben vielfache, deren Stillstand verursachende Stützpunkte findet.
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| DE67140X | 1912-12-13 |
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| AT67140B true AT67140B (de) | 1914-11-25 |
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| AT67140D AT67140B (de) | 1912-12-13 | 1913-11-10 | Verfahren zum Einbetten dünner, bedruckter Etiketten aus Gelatine in Stücke durchsichtiger Seife. |
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1913
- 1913-11-10 AT AT67140D patent/AT67140B/de active
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