AT66776B - Elektrischer Ofen. - Google Patents

Elektrischer Ofen.

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electrode
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Ivar Rennerfelt
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Ivar Rennerfelt
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  Elektrischer Ofen. 



   Vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen Lichtbogenofen, der um eine wage rechte Achse drehbar ist, und besteht hauptsächlich darin, dass die Schmelzkammer sowohl mit einer oder mehreren   wagerechten   oder ungefähr wagerechten als auch mit einer oder mehreren radial oder ungefähr radial zur Drehachse in die   Schmelzkammer eingeführten Elektroden   versehen ist. Sämtliche Elektroden sind achsial im Ofen einstellbar und die Seitenelektroden überdies zweckmässig heb-und senkbar in der   Höhenrichtung,   indem sie in die Schmelzkammer durch Schilde eintreten, welche in an sich bekannter Weise verstellbar, z. B. sich selbst parallel verschiebbar oder bzw. und um eine Achse   drehbar sind,   die senkrecht zu der Längsrichtung der betreffenden Elektrode liegt. 



   Die Spitzen der Seitenelektroden werden im Inneren des Ofens gehoben und gesenkt ent-   weder dadurch, dass die Elektroden   parallel mit sich selbst bewegt, oder dadurch, dass sie gedreht 
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 erzielt worden ist, der elektrische Strom durch dasselbe und die darüber befindliche Schlacken-   decke geleitet werden kann. die also kräftiger erhitzt wird.   als wenn die Bogen dieselbe nicht   berühren würden. Ferner werden die entstehenden Lichtbogen gegen die Oberfläche des Schmelz-   gutes zufolge des durch die   radialen   Elektroden gehenden Stromes herabgezogen. Die Wärme wird dadurch zu dem Platze herabgeführt, wo sie am meisten erforderlich ist, und das Gewölbe sowie   da. 8   obere Mauerwerk des Ofens wird gegen die intensivste Wärmestrahlung geschützt. 



   Der Ofen kann die Form eines Zylinders. eines Doppelkegels. eines Ellipsoids, einer Kugel, eines Parallelepipeds oder dgl. habe. Am zweckmässigsten ist es indessen, dem Ofen die Form 
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 basis ist. 



   Wie   bekannt, wird gewöhnlich Dreiphasenstrom   zu Kraftzwecken angewendet. Ein derartiger Strom wird in bekannter Weise in sogenannten   zusammengesetzten Zweiphasenstrom   ungewandelt und in den Ofen derart eingeführt, dass die Seitenelektroden an die Endpunkte der beiden Phasen und die radiale Electrode an ihren   gemeinsamen Mittelpunkt angeschlossen     werden. Gewöhnlicher Dreiphasenstrom und Zweiphasenstrom, ebenso Einphasenstrom und     Gleichstrom können benutzt werden, wobei   die Anzahl und   die Dunensionen dei Elektroden   sich in jedem Falle nach der Art des Stromes richten. 



   Der Boden des Schmelzraumes wird zweckmässig mit einem oder mehreren Vorsprüngen versehen, welche bei der Bewegung des Ofens in der einen oder anderen Richtung bewirken.   dass das Schmelzgut, besonders im untersten   Teile des Ofens, wo eine Umrührung   mittels Schür-   
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 zwar zeigt :

   Fig. 1 einen Schnitt durch einen zylindrischen, drehbaren Ofen, Fig. 2 einen dazu senkrechten Schnitt nach der Linie x-x der Fig. 1, Fig. 3 eine andere   Ausführungsform   eines 
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 Vorsprüngen 5 versehen, welche beim Drehen des Ofens eine kräftige Umrührung und Mischung des Schmelzgutes bewirken. 6 bezeichnet eine Elektrode, die radial oder ungefähr radial zur Drehachse des   Ofens eingeführt   wird. 7 bezeichnet Elektroden, die wagerecht oder beinahe wagerecht in den Ofen   eingeführt   werden.   Wie Fig.

   l   zeigt, können die Elektroden 7 zweckmässig in beweglichen Schilden 18 angebracht sein, welche die Öffnungen verschliessen, durch welche die Elektroden in den Ofen eingeführt werden, wobei die Schilde derart angeordnet sind, dass dieselben gehoben und gesenkt sowie gegen und von dem Ofen bewegt werden können. Diese Bewegungen können beispielsweise dadurch bewirkt werden, dass die Schilde vermittels geeigneter Vorrichtungen 9 (Taue, Seile, Ketten oder dgl.) an Wagen 10 angehängt sind, welche auf   Geleisen laufen können.   Dadurch wird erreicht, dass die Elektroden 7 nebst in Längsrichtung auch näher oder weiter von dem Schmelzgut parallel mit sich selbst und unter Beibehalten des gegenseitigen Abstandes geführt werden können. 



   1 Elektroden können in bekannter Weise mit einer Kühlvorrichtung 11 und einer isoliereuden Schicht   1.   5 versehen sein. 



   Nach Fig. 3 sind die Schilde 17, durch welche die Seitenelektroden in den Ofen eingeführt werden, derart angebracht, dass sie um Wellen 16 gedreht werden können, die senkrecht zu der 
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 den Elektrodenspitzen und dem Schmelzgute dadurch geändert werden, dass eine Verdrehung   de-r Schilde 77 um   ihre Achsen bewirkt wird. 



   Durch Änderung des Abstandes der Elektrodenspitzen von dem Schmelzgute entweder durch Heben oder Senken der Schilde 18 (Fig. 1) oder durch Drehung der Schilde 77 und gleichzeitiges Einstellen der radialen Elektroden in der Längsrichtung wird erreicht, dass die Lichtbogen nach Bedarf zwischen den Elektroden unabhängig von dem Bade (Fig. 4) oder mit dem Bade als einem Teile der Leitung nach (Fig 5) gebildet werden können, wodurch die erwähnten Vorteile bedingt sind. 



   Übrigens wird noch der Vorteil erreicht, dass die Lichtbogen, wie in Fig. 1, 3 und 4 gezeigt, abwärts gegen das Schmelzgut 4 abgebogen werden und die Form abwärtsgerichteter, mehr oder weniger spizer Flammen erhalten könne. 
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 geführt werden, kann in der in Fig. 6 angegebenen Weise bewirkt werden. Die Elektrode 7 und die nachfolgende, mit ihr zu vereinigende Elektrode sind bei den zusammenstossenden Enden 23 und 24 mit Schraubengewinden versehen ; auf die derart mit Gewinde ausgestatteten Enden ist eine ebenso mit Gewinden versehene Muffe oder Hülse 25 aus entsprechend feuerfestem, leitendem   Materiale.   z. B. Kohle oder Graphit, von grösserem Durchmesser als die Elektrode aufgeschraubt. 



  Um Stösse auf die Elektrode zu   vermeiden, wenn das in den Ofen durch   die Führung   ; M an der   Kante 27 vorbei eingeführte Eiektrodenendstück und die Hülse herabfallen, kann die Elektrode Zweckmässig durch eine Rinne, Flansche. Rippe oder dgl. 26   unterstützt   sein, die   abnehmbar   oder fest mit der Elektrode vereinigt ist. 



   Die Anzahl der Elektroden jeder Art kann selbstverständlich nach Belieben je nach der Phasenzahl des Stromes oder anderen   Umstanden   variiert werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   l.   Elektrischer Ofen mit um eine   wagerechte oder ungefähr wagerechte   Achse drehbarer, z. B. zylindrischer Schmelzkammer, dadurch gekennzichnet, dass die Schmelzkammer sowohl mit einer   oder mehreren wagercchten oder ungefähr wagerechten   als auch mit einer oder mehreren radial oder   ungefähr   radial zur Drehachse in die   Schmelzkammer   eingeführten Elektroden ver-   sehen ist.  

Claims (1)

  1. 2. Elektrischer Ofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die wagerechten oder EMI2.4
AT66776D 1912-06-11 1912-06-11 Elektrischer Ofen. AT66776B (de)

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