AT66474B - Verfahren zur Behandlung von Hefe zum Zwecke der Vergärung von mit Salzsäure angesäuerten Würzen, insbesondere Melassewürzen. - Google Patents

Verfahren zur Behandlung von Hefe zum Zwecke der Vergärung von mit Salzsäure angesäuerten Würzen, insbesondere Melassewürzen.

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    Verfahren zur Behandlung von Hefe zum Zwecke der Vergärung von mit Salzsäure angesäuerten Würzen, insbesondere Mela8ewürzen.   



   Das vorliegende Verfahren bezweckt, die Gärung von Melasse oder anderen gärungsfähigen Flüssigkeiten unter solchen Bedingungen vorzunehmen, dass das Phlegma, welches den Rückstand von der Destillation bildet, eingedampft werden kann, ohne den hiezu in der Industrie verwendeten Röhrenapparat zu inkrustieren. 



   Bekanntlich veranlasst die gebräuchliche Behandlung durch Ansäuern der Warzen mit Schwefelsäure ganz besonders, wenn die Flüssigkeiten erdalkalische Salze enthalten, für den Normalbetrieb sehr unbequeme Inkrustationen. Wenn das Ansäuern dieser Flüssigkeiten mit Salzsäure erfolgt, so werden diese Nachteile zwar vermieden, jedoch sind dann sehr bedeutende   Salzsäuremengen notwendig, welche   ganz besonders dadurch sehr wesentliche Nachteile herbeiführen, dass durch sie die Apparatur sehr schnell angegriffen wird. Die Salzsäurebehandlung macht bei den bisher gebräuchlichen Verfahren einen sehr starken Säuregehalt der Salzsäure erforderlich, um das Eindringen der zahlreichen Bakterien in die zu vergärende Flüssigkeit zu verhindern und ferner wird hiedurch die Ausbeute an Alkohol bedeutend vermindert. 



   Bezüglich der Verhinderung von Inkrustationen in dem   Verdampfapparat wurde   das   Salzsäureverfahren   ausgezeichnet sein, wenn man gleichzeitig mit sehr schwachen Säuredosen arbeiten könnte und dadurch die Infektion durch Mikroben verhindern könnte. Durch eine Reihe von Versuchen wurde festgestellt, dass eine Hefe von gleichartiger und gemischter Rasse, welche in einer gärungsfähigen   Flussigkeitsspbare   an Salzsäure   gewöhnt   und der 
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 Vorhandensein eines durch Salzsaure erzeugten   Sauregehattes leben soll, selbst   an wachsende Mengen von Formaldehyd gewöhnt worden ist Eine Hefe.

   die durch vorhergehende Kulturen bis zur kritischen Dosis an Formalgehalt gewohnt worden ist, und dann auf einen chlorwasserstoffhaltigen Boden   sud vos   dort auf einen fast neutralen Boden ubertragen wird. zeigt die wichtige Eigenschaft, dass sie einen sehr grossen Widerstand der Bakterieneinwanderung entgegenstellt. Hiedurch wird das erstrebte Ziel erreicht. 



   Würzen oder Moste, welche mit einer dieser basonderen Behandlung unterworfenen Hefe fermentiert wurden, ergeben ein   Phlegma,   dessen Konzentration ohne Schwierigkeiten 
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 erzielt. dass die Entfernung der   Stickstoffbioxyddampfe und   die Sterilisation, welche bei den gewöhnlichen Verfahren notwendig sind,   überflüssig   gemacht werden. 



   Gemäss dem vorliegenden Verfahren wird als besonderer Effekt erzielt, dass eine Degenerierung der Hefe wahrend des Betriebes ausgeschlossen ist Es ist daher nicht erforderlich,   eine Auffrischung   der Hefe vorzunehmen. Durch Auswahl bestimmter Heferassen wirkt das vorliegende Verfahren begreiflicherweise besonders vorteilhaft. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren xur Behandlung von Hefe zum Zwecke der Vergärung von mit Salzsäure angesäuerten Würzen, inbesondere Melassewürzen, dadurch gekennzeichnet, dass zunächst die Saathefe an Formaldehyd, die bereits vermehrte Hefe sodann aber an Salzsäure gfwöttnt wird, wodurch bei Zusatz einer weit geringeren Säuremenge als bisher zu der Hanptmaiscbe eine infektiousfreie Arbeit mit hoher Ausbeute möglich erscheint. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT66474D 1912-05-25 1913-03-05 Verfahren zur Behandlung von Hefe zum Zwecke der Vergärung von mit Salzsäure angesäuerten Würzen, insbesondere Melassewürzen. AT66474B (de)

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