AT66398B - Verfahren zur photomechanischen Herstellung von Flachdruckformen. - Google Patents

Verfahren zur photomechanischen Herstellung von Flachdruckformen.

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  Verfahren zur photomechanischen Herstellung von Flachdruckformen. 



   Die zur Herstellung von Druckformen verwendeten lichtempfindlichen Chromat-Verfahren lassen sich in zwei Kategorien einteilen, und   zwar :  
1. in jene, bei welchen die belichteten,   11.   in diejenigen, bei welchen die unbelichteten Stellen der kopierten Platte drucken. 



   Zur ersteren Art gehören der Lichtdruck, die Photolithographie, die Autotypie und   dgl.,   während zu der zweiten die sogenannten direkten Positiv-Verfahren gezählt werden, die unmittelbar von der Vorlage die Herstellung einer   Druckform streben. Diesen sämtHchen   Verfahren ist eine nach dem Kopieren folgende Manipulation, das   Entwickeln"oder   "Auswaschen" der unbelichteten Stellen mit Wasser gemeinschaftlich, das sich jedoch mit Rücksicht auf die sich entgegengesetzt   verhaltende   Benutzung der entwickelten Stellen bei den Verfahren der ersten gegen jener der zweiten Kategorie grundsätzlich anders gestaltet. 



   Während bei den ersteren Verfahren das Entwickeln" auf ein   blosses "Auswaschen"   des unveränderten Chromsalzes beschränkt wird, muss bei den Verfahren der zweiten Art unbedingt auf eine möglichst gründliche Mitbeseitigung der unbelichteten Schicht gesehen werden. Bekanntlich haben aber die mit Wasser entwickelten Stellen einer derartigen Platte die Eigenschaft, fette Farbe oder Harzschichten nicht festzuhalten. 



   Durch Versuche hat der Erfinder festgestellt, dass diese für die direkten Verfahren ungünstige Eigenschaft nicht, wie bisher angenommen wurde, in dem chemischen   l, influés   der auf die Platte zuvor aufgetragenen lichtempfindlichen Schicht zu suchen ist, sondern 
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 zuverlässige, gründliche Beseitigung der bei dieser stets zurückbleibenden, dem Auge kaum wahrnehmbaren Restspuren der Schicht nicht zu erreichen ist. 



   Um letztere Unzulänglichkeit, wie überhaupt die den bisherigen Verfahren anhaftenden Mängel und Schwierigkeiten zu beseitigen, benutzt der Erfinder statt des bisher als Entwickler angewandten Wassers, einen aus Glyzerin bestehenden Entwickler. 



   Vermöge dieser neuen   Entwirk1uugsweise   wird ein neuer technischer Erfolg und Fortschritt erzielt. Ein Erweichen, Abschwimmen oder Verletzen der belichteten Schicht, wie dies öfter bei der   Wasserei) twicklung vorkommt, wird ausgeschlossen   und die bisher als notwendig betrachtete Nachbehandlung der   entwickelten Steilen, die sossenannte Ent-   säuerung" zwecks Fettfarbenannahme entfällt. 



   Einen Haupterfolg bildet aber die äusserst leichte   Ausführnngsweise   des Verfahrens, die durchaus nicht mit jener   peinlichst     sorgfältigen, zeitraubenden Vorsieht, wie   bei den bisherigen Verfahren vorgenommen zu werden braucht. 



   Es wird hier besonders hervorgehoben, dass diese Anwendungsart des   Glyzerins   als ,,Entwickler" oder ,,Entwicklungsflüssigkeit" nicht mit jenen seinen bisherigen Anwendungen zu   verwechseln   ist, bei welchen es einen Bestandteil verschiedener einen ganz anderen Zweck verfolgender ,,Feuchtungsflüssigkeiten" oder ,,Lichtdruckätzen" bildet und deren seitberige Verwendung durch diese Erfindung unberührt bleibt. 
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Claims (1)

  1. Verfahren zur photomeehanischen Herstellung von Flachdruckformen unter Anwendung von Chromatschichten, dadurch gekennzeichnet, dass zum Entwickeln bzw. Auswaschen der unbelichteten Stellen Glyzerin verwendet wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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