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Die Filmblätter 17 sind mit einem schmäleren Streifen 18 aus zähem Papier verbunden und jedes derselben ist auf einer Seite eines schwarzen Papierblattes 19 befestigt. Jedes der
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bindungsstelle mit dem Teil 20 verbunden.
Aus dem Rückenblatt 19 sind Zungen 21 - nach der Zeichnung fünf-ausgeschnitten, die auf einer Seite des Filmblattes aufgeklebt oder anderweitig befestigt sind. Jeder der schmäleren Teile 20 ist an einer Seite des am Streifen 18 befestigten Endes mit einer Marke 22 und daneben mit einem Pfeil 23 nebst Gebrauchsangabe 24 bedruckt, z. B. mit den Worten hier fassen und abreissen". Gewöhnlich sind zwölf Filmblätter in einem Kästchen enthalten : der bequemeren Darstellung wegen sind aber im vorliegenden Falle bloss sechs gezeichnet.
Die schmalen Teile 20 sind am Streifen 18 in regelmässigen Abständen voneinander befestigt und von gleicher Länge. Das durch Falten entstandene Päckchen wird in das Kästchen geschoben und zwecks Faltens werden die schwarzen Rückenblätter 19 und die Filmblätter übereinandergelegt, so dass letztere unten liegen und die Teile 20 der Rückenblätter nach aussen herausragen.
Der Streifen 18 wird zwischen die benachbarten Filmblätter gefaltet, wie bei 25 (Fig. 8,9 und 10) gezeigt. Die Filmblätter und Rückenblätter 19 werden auf die von den Zungen 9 und 12 abgekehrten Seite des Rahmens 4 gelegt und die Falten des Streifens 18 auf die andere Seite des Rahmens 4, die schmalen Teile 20 gehen um den Wulst 8, der als Rolle zur Verringerung der Reibung beim Herausziehen dient.
Ein Schutzblatt 26 aus schwarzem Papier, ähnlich dem Rückenblatt 19, ist vor das oberste Filmblatt zwischen dieses und die Öffnung 3 des Kästchens gelegt und am Streifen 18 genau ebenso befestigt, wie die Rückenblätter 19, indem es mit einem schmalen Teil 27 (entsprechend den
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gezeigt und entsprechend bezeichnet. Der Streifen 18 besitzt an jeder Biegung zwei mit den freien Enden konvergierende, aber voneinander getrennte Einschnitte 29, 29a, die mit den äusseren Enden nicht bis zu den Streifenrändern reichen.
Fasst man das Papier am Aufdruck'24 und reisst den vorstehenden Teil des Streifens ab, so verbleibt eine Zunge 30, mittels welcher der folgende gefaltete Abschnitt des Streifens 18 herausgezogen werden kann, um das belichtete Filmblatt von der Vorder-auf die Rückseite des Kästchens zu ziehen.
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aussen gezogen, bis die Marke 22 sichtbar wird. Das erste Filmblatt hegt nun frei und nachdem es durch Betätigung des Kameravelschlusses belichtet worden ist, kann das herausragende Ende des Streifens 18 (der erste herausragende Teil desselben ist abgerissen worden) wieder erfasst werden, um das belichtete Filmblatt an die Rü (ckselte des Kastens zu ziehen.
Es ragt stets nur ein Ende des Streifens aus dem Kästchen heraus, gleichgiltig, wie gross
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Drei der Zungen 21 sind am Filmblatt zwischen seinen Rändern befestigt, während dite äussersten an den Ecken des Filmblattes befestigt sind und so das Steckenbleiben desselben bei
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und am Rahmen des Schlitzes) ist ein ähnlicher Plüschstreifen 32 befestigt, um Licht abzuhalten und die Reibung zu verringern. Die schwarzen Rückenblätter sind an der Rückseite glänzend, um die Reibung zu verringern und der Glanz kann durch Auftragen einer üummilosung erzeugt werden, die auch zum Ankleben der Zungen am Filmblatt und zum Ankleben der Verlängerungen am Streifen 18 dienten kann.
Statt ein Siegel anzubringen, kann man auch das Streifenende 2 am Schutzblatt fest kleben, wie Fig. 1 zeigt. Es ist dann unmöglich, ein verschlossenes Kästchen in die Kamera einzuführen.
Die besondere Anordnung der Zungen 21 verhindert ein Steckenbleiben des Endes des Filmblattes beim hinüberziehen desselben auf die Rückseite de, ; Kästchens, Die Verwendung des Endes des Streifens 28 zum Verschliessen des Kästchens verhütet die Unterlassung der Öffnung des Kästchens, weil es unmöglich ist, das Schutzblatt wegzuziehen, solange dieses Streifenende nicht davon getrennt ist.
Durch Benützung eines einzigen Pappe-oder Papierstückes zur Herstellung des Kastens erreicht man an jeder Seite und an einem Ende eine doppelte Materiallage, wodurch bei geringem Aufwand an Papier oder Pappe ein sehr festes und steifes Kästchen erzielt wird.
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An dem d ; e Zungen 11 tragenden Ende des Stützrahmens 4 und in der Mitte zwischen diesen Zungen ist ein auf die andere Seite gerichteter Zahn 33 am Stützrahmen angebracht, der durch die Enden der Rückenblätter hindurchgeht (Fig. 9). Wird der zusammengefaltete Streifen mit den Filmblätter. l auf den Stützrahmen gelegt, so werden die freien Enden der Rückenblätter gegen den Stützrahmen gedrückt, 80 dass der Zahn durch ihre freien Enden hindurchgeht und sie festhält, wodurch verhindert wird, dass ein Filmblatt auf einmal verschoben werden kann.
Die Blätter können jedoch leicht einzeln entfernt werden, weil der Zahn die Ränder durchreisst, wenn man die Filmblätter herauszieht.
Beim Zusammenfalten des Papier-oder Pappeblattes behufs Herstellung des Kästchens wird die Innenseite des aufgebogenen Randes 34 mit Klebstoff betupft. und der den Oberteil des Kästchens bildende Teil des Papier-oder Pappeblattes wird an der der Längenmitte entsprechenden Stelle bei JJ geritzt oder gefaltet und die Seitenränder an dieser Stelle eingeschnitten. Will man das Kästchen öffnen, so wird der Randteil. 36 vom Teil. 34 abgerissen und dann kann der Oberteil des Kästchens zwischen der Endfläche- und der Linie 35 nach Art eines Deckels emporgedreht werden, wie Fig. 7 zeigt, um den Inhalt des Kästchens ganz oder zum Teil herauszunehmen.
PATENT. ANSPRÜCHE :
1. Verpackung für Filmblätter mit einer Reihe von Filmblättern, an deren jedem an einem
Ende ein Rückenblatt befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass an einem allen Filmblättern
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die Rückseite des Päckchens gezogen wird, wobei das äussere Ende des bewegenden Streifens aus dem Päckchen herausragt und dieser Streifen in der Nähe der Befestigungsstellen der schmalen Verlängerungen der Rüekenblätter geritzt, geschlitzt oder perforiert ist. so dass, wenn die auseinandergezogene Falte des Streifens abgerissen wird, wieder ein berausragendes Ende zurück- bleibt, um die nächste Falte auseinanderziehen zu können.
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