AT64864B - Künstliches Gebiß mit Gaumenvertiefung und darin liegendem elastischen Ring als Saughalter. - Google Patents

Künstliches Gebiß mit Gaumenvertiefung und darin liegendem elastischen Ring als Saughalter.

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AT64864B
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palate
elastic ring
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Heinrich Warnecke
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Heinrich Warnecke
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   Die bisher bekannten künstlichen Gebisse mit Gaumen und darin liegender elastischer Ringscheibe als Saughalter besassen den Nachteil, dass der elastische Ring die Gaumenvertiefung fast vollständig ausfüllt, so dass beim Andrücken der   Gebil3platte   nur ein verhältnismässig kleiner, luftverdünnter Raum zwischen Gaumen und Saugapparat verblieb und eine Saugwirkung deshalb nicht ausgiebig genug zur Geltung kommen konnte. Letztere stellte sich nämlich eigentlich erst dann ein, wenn man die Gebissplatte ein wenig vom Gaumen abzog. Dann sitzt aber das Gebiss nicht mehr fest und somit hat die Saugwirkung ihren Zweck verfehlt.

   Die Saugkraft kann oftmals überhaupt nicht zur Geltung kommen, weil doch beim Ansaugen des Gebisses sowohl unter der elastischen Scheibe (d. h. in der Vertiefung des künstlichen Gaumens) als auch über der elastischen Scheibe ein luftverdünnter Raum entstand. War nun der luftverdünnte Raum unter der elastischen Scheibe grösser als der über derselben, so wurde die Scheibe nach unten (gegen das Gebiss) gezogen, was jedes Anhaften des Gebisses am Gaumen ausschliesst, denn der   Hohlraum   unter der elastischen Scheibe darf   überhaupt   nicht mitwirken.

   Um diesen Übelstand zu vermeiden und um die Saugkraft des unteren, luftleeren Raumes zu überwinden, damit in jedem Fall ein Anheben des elastischen Ringes zum Gaumen hin zu erzielen ist, ist durch besondere Formgebung   der Gebissplatte   ein selbst bei festestem Andrücken des künstlichen Gebisses am Gaumen stets verbleibender Hohlraum geschaffen worden, der unter   a) ! en Umständen   eine Wirkung des Saugringes zur Geltung kommen lässt. 



   Auf der Zeichnung ist ein künstlicher Gaumen als   Ausführungsbeispiel   der Erfindung im Querschnitt dargestellt. 



   Der künstliche Gaumen a besitzt eine doppelt abgestufte Vertiefung b, in der zunächst ein starrer Ring c sitzt, der dort einvulkanisiert ist. Der Ring c ist mit einem Randflansch ausgestattet, hinter den ein elastischer, breiterer Dichtungsring e greift. Während die bisher bekannten Gebissplatten nur eine einstufige Vertiefung besassen, hat die neue Gebissplatte eine zweistufige Vertiefung aufzuweisen, von der nur der Stufenraum saugt, während der obere Stufenraum den Dichtungsring e in sich aufnimmt. Wenn das künstliche Gebiss am menschlichen   Gaumen   liegt, wird es von dem elastischen   Dichtungsring e   mittels des starren Ringes c getragen.

   Die neue Einrichtung gewahrt dem   kunbtlichen Gebiss wesentlich   festeren Halt, was schon durch die Überwindung des   Widerstand unter   der elastischen Scheibe bedingt ist. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Künstliches Gebiss mit Gaumenvertiefung und darin liegendem elastischen Ring ab Saughalter, dadurch gekennzeichnet, dass der elastische Ring (e) einen so grossen Innendurchmesser und die Gaumenvertlefung eine entsprechend so grosse Wein'und Tiefe besitzt, dass der zentrale Hohlraum (b) grösser als der zwischen dem elastlscheu Icing (e) und dem künstlichen Gaumen (a) hefindliche aussere Ringraum ist. EMI1.2 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT64864D 1912-12-28 1912-12-28 Künstliches Gebiß mit Gaumenvertiefung und darin liegendem elastischen Ring als Saughalter. AT64864B (de)

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