DE265156C - - Google Patents

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DE265156C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C13/00Dental prostheses; Making same
    • A61C13/225Fastening prostheses in the mouth
    • A61C13/24Fastening by suction, i.e. total dentures

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Claims (1)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT.
    Die bisher bekannten künstlichen Gebisse mit Gaumen und darin liegender elastischer Ringscheibe als Saughalter besaßen den Nachteil, daß der elastische Ring die Gaumenvertiefung fast vollständig ausfüllte, so daß beim Andrücken der Gebißplatte nur ein verhältnismäßig sehr kleiner luft verdünnt er Raum zwischen Gaumen und Saugapparat verblieb und eine Saugwirkung deshalb nicht ausgiebig genug zur
    ίο Geltung kommen konnte. Letztere stellte sich nämlich eigentlich erst dann ein, wenn man die Gebißplatte ein wenig vom Gaumen abzog. Dann sitzt aber das Gebiß nicht mehr fest und somit hat die Saugwirkung ihren Zweck verfehlt. Die Saugkraft kann oftmals überhaupt nicht zur Geltung kommen, weil doch beim Ansaugen des Gebisses sowohl unter der elastischen Scheibe (d. h. in der Vertiefung des künstlichen Gaumens) als auch über der elastischen Scheibe ein luftverdünnter Raum entstand. War nun der luftverdünnte Raum unter der elastischen Scheibe größer als der über derselben, so wurde die Scheibe nach unten (gegen das Gebiß) gezogen, was jedes Anhaften des Gebisses am Gaumen ausschließt, denn der Hohlraum unter der elastischen Scheibe darf überhaupt nicht mitwirken. Um diesen Übelstand zu vermeiden und um die Saugkraft des unteren luftleeren Raumes zu überwinden, damit in jedem Fall ein Anheben des elastischen Ringes zum Gaumen hin zu erzielen ist, ist durch besondere Formgebung der Gebißplatte ein selbst bei festestem Andrücken des künstlichen Gebisses am Gaumen stets verbleibender Hohlraum geschaffen worden, der unter allen Umständen eine Wirkung des Saugringes zur Geltung kommen läßt.
    Auf der Zeichnung ist ein künstlicher Gaumen als Ausführungsbeispiel der Erfindung im Querschnitt dargestellt.
    Der künstliche Gaumen α besitzt eine bekannte doppelt abgestufte Vertiefung b, in der zunächst ein starrer Ring c sitzt, der dort einvulkanisiert ist. Der Ring c ist mit einem Randflansch ausgestattet, hinter den ein elastischer, breiterer Dichtungsring e greift. Von der zweistufigen Vertiefung saugt nur der untere Stufenraum, während der obere Stufenraum den Dichtungsring e in sich aufnimmt. Wenn das künstliche Gebiß am menschlichen Gaumen liegt, wird es von dem elastischen Dichtungsring e mittels des starren Ringes c getragen. Die neue Einrichtung gewährt dem künstlichen Gebiß wesentlich festeren Halt, was schon durch die Überwindung des Widerstandes unter der elastischen Scheibe bedingt ist.
    Ρλ τ ε ν τ - A N S ρ R υ c H:
    Künstliches Gebiß mit Gaumenvertiefung und darin liegendem elastischen Ring als Saughalter, dadurch gekennzeichnet, daß der elastische Ring (e) einen so großen Innendurchmesser und die Gaumenvertiefung eine entsprechend so große Weite und Tiefe besitzt, daß der zentrale Hohlraum (i) größer als der zwischen dem elastischen Ring (e) und dem künstlichen Gaumen (a) befindliche äußere Ringraum ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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