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Sack selbst liegt ausgebreitet auf dem Erdboden und kann ebenfalls leicht bedeckt werden. Die durch eine der Öffnungen in den Rohrteil 1 eintretenden Tiere können infolge der Stachelkränze diesen Rohrteil nur durch den Rohrteil 2 verlassen und, da ihnen, sobald dies erfolgt ist, durch den Stachelkranz 5 die Rückkehr unmöglich gemacht ist, können sie nur in den Sack selbst gelangen, der je nach dessen Grösse eine mehr oder minder grosse Anzahl Tiere aufzunehmen vermag. Sollen die gefangenen Tiere vernichtet werden, so wird der Sack selbst abgenommen, vollständig abgeschlossen und die Vernichtung, z. B. durch Ertränken, bewirkt.
Nach Entleerung des Sackes kann derselbe sofort an dem Rohrteil wieder befestigt werden, wodurch die Fangvorrichtung wieder gebrauchsfähig ist.
Dip vorliegende Fangvorrichtung verschliesst die Erdlöcher, in welche sie gesteckt wird nach keiner Richtung. Das Tier sieht nun, mag es von aussen oder von innen kommen, einen seinem Durchlaufen kein Hindernis entgegensetzenden Gang vor sich. Gleichzeitig ist aber-- und dadurch unterscheidet sich die vorliegende Fangvorrichtung von jenen, den Tieren ebenfalls als offene Röhre erscheinenden Fallen, in denen das hineingegangene Tier infolge Wirkung einer Feder erwürgt oder zerquetscht wird-auch dafür Sorge getroffen, dass das Tier nicht in dem Rohre 1 verbleibt und dadurch das weitere Funktionieren der Fangvorrichtung verhindert, sondern dass es den Rohrteil 7 durch den Rohrteil 2 verlassen kann, wobei es aber in den zur Aufnahme einer grösseren Anzahl Tiere geeigneten Sack gelangt.
Es vereinigt also die vorliegende Fangvorrichtung die Vorteile der ein Hie. einstecken in die Erdlöcher gestattenden Fallen, die aber nach dem Fangen je eines Tieres von Menschenhand entleert und neu aufgestellt werden müssen, mit den Vorteilen der nur in längeren Zwischenzeiten zu entleerenden, eine direkte Verwendung an den Ausgang ii der Erdlöcher aber nicht gestattenden Massenfallen.
Ein weiteres wesentliches Merkmal ist in der Verwendung eines Sackes gelegen. Hiedurch wird der Vorteil geschaffen, dass selbst zur Aufnahme einer grossen Anzahl von Tieren geeignete Fangbehälter weder beim Transport noch beim Aufstellen der Fangvorrichtung viel Platz beanspruchen und dass sie sich dem Erdboden anschmiegen, so dass sie weder den Tieren noch un- beteiligten Personen auffallen. Auch wird hiedurch ein rasches Töten der Tiere durch Ertränken ermöglicht.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. T-förmige Fangvorrichtung für Feldmäuse und ähnliche in Erdlöchern wohnende Tiere an dessen durehgehendem. anscheinend einen freien Durchgang bildenden Rohrstück Stache) kränze mit nach innen gerichteten Spitzen vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass der zu dem durchgehenden Teil senkrechte Rohrteil ebenfalls mit einem Stachelkranz versehen Ist. der nur den Austritt aus diesem Rohrteil in einen angeschlossenen Sammelbehälter, nicht jedoch den Eintritt in diesen Rohrteil gestattet. zum Zwecke, die Fangvorrichtung als Masaenfalle auszugestalten.