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Die Erfindung betrifft eine Zündvorrichtung, die sich besonders für Verbrennungkraftmaschine mit hoher Geschwindigkeit eignet, die rasch aufeinanderfolgende Funkenimpulse benötigen, um die erforderliche Anzahl von Explosionen in dem Maschinenzvinder zu sichern, wodurch eine Höchstleistung der Kraftmaschine erzielt wird.
Die Erfindung eignet sich insbesondere für das sogenanntp Eil1zeJfunkensystem. Bei allen bisher verwendeten Einzelfunken-Zündvorrichtungen, bei denen die Steuerung des Haupt- ausschalters entweder auf mechanischem oder elektrischem Wege erreicht wird, hat es sich gezeigt, dass die Arbeitsleistung der Kraftmaschine oft abnimmt, wenn die Geschwindigkeitszunahme eine bestimmte Grösse erreicht hat, eine Tatsache, deren Ursache darin besteht, dass das Zündsystem nicht die der Geschwindigkeitszunahme entsprechende Anzahl von Funken erzeugt und insbesondere nicht mit der Schnelligkeit und Regelmässigkeit, die zur Erzeugung der erforderlichen Anzahl von Explosionen in den MaschinenzvHndern unbedingt notwendig ist.
Es ist daher der Zweck der Erfindung. ein Einzelfunken-Zündsystem zu schaffen, das unfehlbar die Zündung von Kraftmaschinen bewirkt, ohne Rücksicht darauf, welche Anzahl von Explosionen in der Minute erforderlich sind, so dass die Höchstleistung der Kraftmaschine gesichert ist.
Wenn Verbrennungskraftmaschinen der besprochenen Art mit hoher Geschwindigkeit unter Benutzung der gewöhnlichen Funkenunterbrecher arbeiten, kann es leicht vorkommen. dass zwischen den aufeinanderfolgenden Funken nicht genügend Zeit vorhanden ist, die Magnetisierung des Funkenunterbrechers und der dazugehörigen Einrichtungen aufzuheben. Diese und ähnliche Schwierigkeiten, hervorgerufen durch die grosse Geschwindigkeit, sind bekannt und führen zu Zündungaussetzungen, Fehlzündungen und anderen Unannehmlichkeiten.
Der Zweck der Erfindung ist daher die Schaffung einer Zündvorrichtung, hei der eine Mehrzahl von einzelnen voneinander unabhängigen Kontakten und Unterbrechen abwechselnd benutzt werden, um die notwendige Funkenfolge zu erzeugen. Hiebei wird ein Unterbrecher im Ruhezustand erhalten, während der andere wirkt, wodurch die Ruhepausen jedes Unterbrechers derart verlängert werden, dass eine bessere Entmagnetisierung des Unterbrechers erreicht wird.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes und zeigt eine schematische Ansicht der Stromverbindungen und des Arbeitsverhältnisses der wesent- lichen Teile der Erfindung.
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führt. Der Unterbrecher 42 besitzt einen drehbaren Anker 46 an einem eisernen Träger 47, auf dem der Ankerkern 48 sitzt, der in Verbindung mit dem drehbaren Anker einen geschlossenen Magnetkreis bildet, wenn der drehbare Anker infolge der Magnetisierung des Kernes 48 mit diesem in Kontakt tritt.
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dickem Draht mit geringem Widerstand und die Wicklung 52 aus viel dünnerem Draht mit entsprechend höherem Widerstande.
Die Wicklung 51 des Untel-brecher 42 ist gewöhnlich mit der Leitung 37 durch die Zweigleitungen 40 und 56 und die Kontaktplatten 39 und 57 verbunden ; die Kontaktplatten werden im Ruhezustande durch eine Feder in Kontakt gehalten ; diese Verbindung wird zeitweise durch die Bewegung des drehbaren Ankers unterbrochen, die durch das durch den Umschalter 60 erfolgende abwechselnde Schliessen und Öffnen des Haupt- oder Batteriestromkreises veranlasst wird.
Ein Ende der Wicklung 52 mit hohem Widerstand ist mit der Leitung 61 verbunden, die zu einem Umschalter 60 führt, während das zweite Ende der Wicklung mit der Kontaktplatte 34
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