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Betonungsvorrichtung für mechanische Musikinstrumente.
Die Erfindung bezieht sich auf Betonungsvorrichtungen für mechanische Musikinstrumente, z. B. Pianos, und zwar insbesondere auf Instrumente der Art. bei welchen die Betonung selbsttätig durch das gelochte Notenblatt geregelt wird. das in Verbindung mit einer Vorrichtung zur Betätigung eines Luftspannungsregelungsventils arbeitet, das zwischen den Schlagbätgen und der Hauptkraftquelle angeordnet ist und gleichzeitig dazu dient, eine gleichmässige Luftspannung in den Bälgen aufrecht zu erhalten.
Das Wesen vorliegender Erfindung besteht in der Vereinfachung der Betonungsvorrichtung. da gemäss der Erfindung die Notwendigkeit, mehrere primäre und sekundäre Ventile zu benutzen.
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der Erfindung besteht darin, dass eine grössere Anzahl und Kombination von Betonungen er- moglicht wird.
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und die Kanäle 3 und 4 nicht zur Wirkung. Wenn ein Loch in der Reihe 70 mit dem Kanal 6 übereinstimmt, wird der obere Balg 24 der Kammer 13 leicht zusammengeklappt und dadurch the bewegliche Wand 2. 3 etwa. nach oben bewegt. Der Drehpunkt 18 des Ventilschiebers 17 wird dadurch etwas nach rechts bewegt, was in der bereits unter Bezugnahme auf Fig. 4 beschriebenen Weise ein etwas leiseres Spiel zur Folge hat.
Wenn ein anderes folgendes Loch der Reihe 70 mit
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bis er schliesslich vollständig zusammengeklappt ist und das Instrument pianissimo spielt. Auf diese Weise kann die Stärke des Spieles allmählich von der grössten oder mittleren Stärke bis zum Leisespiel, und zwar schrittweise, langsam oder schnell, je nach der Anzahl und der Anordnung und Länge der in der Notenreihe 70 aufeinanderfolgenden Löcher, verringert werden.
Da diese Locher in der Längsrichtung des Notenbandes gewöhnlich sehr klein sind, bleibt das mit dem
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iiii ein allmählichem Absaugen der Luft aus dem unteren Balg 2J und eine allmähliche Ver- tinebunss des Drehpunktes nach links hervorbringen. wodurch das Spiel entsprechend der .nordnung der Löcher in der Lochreihe 71 allniählie) lauter wird.
Die Veränderting 111 der Stärke des Spiels tritt in den Bass-nnd Diskantstellen der Spiel- Vorrichtung ein, wenn die Kammer 13 mit beiden Teilen der Spielvorrichtung verbunden ist.
Bei dem Nccnbtt nach Fig. 10 ist keine Einrichtung dafür getroffen, um einzelne Noten zu betonen, wie z. B. es mittels der Kanäle 3, 4 im Gleiblock möglich ist. Wird das in Fig. 9 dargestellte Notenhand benutzt, so kommen beide Kammern 13. 14 in der beschriebenen Weise zur Wirkung, jedoch ohne stärkere Resultate, soweit die Kammer 14 in Betracht kommt, ausser wenn ein Loch der Notenreihe 74 oder 75 mit den Kanälen 3 oder 4 übereinstimmt, da die Leitungen 34, J'3 geschlossen bleiben, bis Luft durch eine Lochung in der Xotenreihe 74 oder 73 in die entsprechenden Kanäle 3 oder 4 und Leitungen 43 oder 48 eingelassen wird, um das Ventil 39 oder44zuöffnen.
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erzeugt werden.
Während die betonten Noten sehr laut gespielt werden, kann die Vorrichtung in der Kammer 13 für Leise. spiel eingestellt werden. um einen augenblicklichen Übergang von fortissimo auf pianissimo zu ermöglichen. Wenn ein fortissimo-oder forte-Spiel der betonten Noten im Diskant oder Bass stattfindet, so schliesst die grössere Spannung augenblicklich die Drosselventile 31, 32, um zu verhindern, dass diese grössere Spannung durch die in der Kammer 13 herrschende geringere Spannung vermindert wird.
Wie aus Fig. 10 ersichtlich ist, können die Löcher oder Schlitze in den Notenreihen längs den Kanten von verschiedener Länge sein. um allmähliche oder schnelle Veränderungen in der Betonung zu erhalten.
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automatisch und unmittelbar von den beiden Lochreihen (70, 71) des Notenbandes geregelt wird, um die Vorrichtung zum Bewegen des Laftspannungsregelungsventiles (17) zu betätigen, wodurch die Anordnung mehrerer Ventile und Leitungen zur Erzielung der verschiedenen Betonungen überflüssig wird.