AT63314B - Betonungsvorrichtung für mechanische Musikinstrumente. - Google Patents

Betonungsvorrichtung für mechanische Musikinstrumente.

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  Betonungsvorrichtung für mechanische Musikinstrumente. 



   Die Erfindung bezieht sich auf Betonungsvorrichtungen für mechanische Musikinstrumente, z. B. Pianos,   und   zwar insbesondere auf Instrumente der Art. bei welchen die   Betonung selbsttätig   durch das gelochte Notenblatt geregelt wird. das in Verbindung mit einer Vorrichtung zur Betätigung eines Luftspannungsregelungsventils arbeitet, das zwischen den   Schlagbätgen   und der Hauptkraftquelle angeordnet ist und gleichzeitig dazu dient, eine   gleichmässige   Luftspannung in den Bälgen aufrecht zu erhalten. 



   Das Wesen vorliegender Erfindung besteht in der Vereinfachung der Betonungsvorrichtung. da gemäss der Erfindung die Notwendigkeit, mehrere primäre und sekundäre Ventile zu benutzen. 
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 der Erfindung besteht darin, dass eine   grössere   Anzahl und Kombination von Betonungen er-   moglicht wird.   
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 EMI2.1 
 

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 EMI3.1 
 und die Kanäle 3 und 4 nicht zur Wirkung. Wenn ein Loch in der Reihe 70 mit dem Kanal 6 übereinstimmt, wird der obere Balg 24 der Kammer 13 leicht zusammengeklappt und dadurch the bewegliche Wand   2. 3 etwa. nach   oben bewegt. Der Drehpunkt 18 des Ventilschiebers 17 wird dadurch etwas nach rechts bewegt, was in der bereits unter Bezugnahme auf Fig. 4 beschriebenen Weise ein etwas leiseres Spiel zur Folge hat.

   Wenn ein anderes folgendes Loch der Reihe 70 mit 
 EMI3.2 
 bis er   schliesslich vollständig zusammengeklappt   ist und das Instrument pianissimo spielt. Auf diese Weise kann die Stärke des Spieles allmählich von der grössten oder mittleren Stärke bis zum Leisespiel, und zwar schrittweise, langsam oder schnell, je nach der Anzahl und der Anordnung   und Länge der in der Notenreihe 70 aufeinanderfolgenden Löcher, verringert werden.

   Da diese Locher in der Längsrichtung des Notenbandes gewöhnlich sehr klein sind, bleibt das mit dem   
 EMI3.3 
   iiii     ein allmählichem Absaugen   der Luft aus dem unteren Balg 2J und eine allmähliche Ver-    tinebunss des Drehpunktes   nach links hervorbringen. wodurch das Spiel entsprechend der .nordnung der Löcher in der Lochreihe 71   allniählie)   lauter wird. 



   Die   Veränderting   111 der Stärke des Spiels tritt in den Bass-nnd Diskantstellen der Spiel-   Vorrichtung   ein, wenn die Kammer 13 mit beiden Teilen der Spielvorrichtung verbunden ist. 



   Bei dem   Nccnbtt nach Fig. 10   ist keine Einrichtung dafür getroffen, um einzelne Noten zu betonen, wie z. B. es mittels der Kanäle 3, 4 im Gleiblock möglich ist. Wird das in Fig. 9 dargestellte Notenhand benutzt, so kommen beide   Kammern   13. 14 in der beschriebenen Weise zur Wirkung, jedoch ohne   stärkere   Resultate, soweit die Kammer 14 in Betracht kommt, ausser wenn ein Loch der Notenreihe 74 oder 75 mit den Kanälen 3 oder 4 übereinstimmt, da die Leitungen 34,   J'3 geschlossen bleiben, bis Luft durch   eine Lochung in   der Xotenreihe 74   oder   73   in die entsprechenden Kanäle 3 oder 4 und Leitungen 43 oder 48 eingelassen wird, um das Ventil 39 oder44zuöffnen. 
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 EMI4.1 
 erzeugt werden.

   Während die betonten Noten sehr laut gespielt werden, kann die Vorrichtung in der Kammer 13 für   Leise. spiel eingestellt werden.   um einen augenblicklichen Übergang von fortissimo auf pianissimo zu   ermöglichen.   Wenn ein fortissimo-oder forte-Spiel der betonten Noten im Diskant oder Bass stattfindet, so schliesst die grössere Spannung augenblicklich die   Drosselventile 31, 32,   um zu verhindern, dass diese grössere Spannung durch die in der Kammer 13 herrschende geringere Spannung vermindert wird. 



   Wie aus Fig. 10 ersichtlich ist, können die Löcher oder Schlitze in den Notenreihen längs den Kanten von verschiedener Länge sein.   um   allmähliche oder schnelle Veränderungen in der Betonung zu erhalten. 
 EMI4.2 
 automatisch und unmittelbar von den beiden Lochreihen (70, 71) des Notenbandes geregelt wird, um die Vorrichtung zum Bewegen des Laftspannungsregelungsventiles   (17)   zu betätigen, wodurch die Anordnung mehrerer Ventile und Leitungen zur Erzielung der verschiedenen Betonungen   überflüssig   wird.

Claims (1)

  1. 2. Betonungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die das Leiseund Lantspiel regelnden Ventile (51, 57) mit einer Vorrichtung (43, 48, 40, 45) verbunden sind, welche diese Ventile solange unwirksam hält. bis eine Betonung oder eine Änderung von einzelnen oder von Melodienoten gewünscht wird.
    3. Betonungsvorrichtung nach Anspruch l und 2. dadurch gekennzeichnet, dass das eingestellte Luftspannungsregelungsventil (17) mittels einer federnden Reibungsplatte (80), die mit einem an dem erwähnten Ventil angeordneten Arm (21) in Eingriff steht, solange festgehalten wird, bis eine neue Einstellung des Ventiles (17) behufs Änderung der Betonung gewünscht wird.
    4. Ausführungsform der Betonungsvorrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass eine gleichmässige Spannung der Luft in dem Spielmechanismus mittels einer Vorrichtung aufrecht erhalten wird, die aus einem Schieber (17) besteht. der einen verstellbaren Drehpunkt (18) besitzt und mittels einer automatisch wirkenden, von dem Gleitblock (1) betätigten Vorrichtung (23) bewegt wird.
    5. Ausführungsform der Betonungsvorrichtung nach Anspruchs dadurch gekennzeichnet. dass der Luftspannungsregelungsschieber (17) von einem unter Federwirkung stehenden Blasbalg (26) betätigt wird, um eine gleichmässige Luftspannung in dem Spielmechanismu8 zu erzielen, EMI4.3 verstellt wird, der mittels zweier Leitungen mit verschiedenen Kanälen des Oleitblockes (1) verbunden ist.
AT63314D 1912-04-10 1912-04-10 Betonungsvorrichtung für mechanische Musikinstrumente. AT63314B (de)

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