AT62960B - Verfahren zur Herstellung eines flüssigen Brenn- und Leuchtstoffes aus Teer. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines flüssigen Brenn- und Leuchtstoffes aus Teer.Info
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Description
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Verfahren zur Herstellung eines flüssigen Brenn- und Leuchtstoffes aus Teer.
Es ist bekannt, Teer mit Kalk oder anderen Basen zu behandeln, aber meistens zu dem Zwecke, um ihn zu neutralisieren, weil der Teer als stark saures Produkt auf den Markt zu kommen pflegt. Zur Neutralisation sind nicht seiten grosse Mengen Alkali notwendig. Die Alkalibehandlung hat man auch in der Absicht vorgenommen, die Phenole abzuscheiden ; sie erfolgte aber bisher nicht zu dem Zwecke, ein Produkt aus Teer zu gewinnen, welches zufolge seiner
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beim Betrieb von Kraftmaschinen dienen kann. Durch die Möglichkeit der Verarbeitung nach dieser Richtung erscheint dem Teer ein grösseres Absatzgebiet als bisher erschlossen.
Das Verfahren zur Herstellung des neuen Produktes stellt sich folgendermassen dar :
EMI1.2
Bestandteile erhaltene, unter der Bezeichnung ,,Karbolineum" bekannte flüssige Rückstand wird mit einer sehr verdünnten wässerigen Alkalilösung zusammengebracht und unter zeit- weitigem Vermischen stehen gelassen. Nachdem die wässerige Schicht eine hellgranatrote Färbung angenommen hat, was ja nach der Konzentration der Alkalilösung nach längerer oder kürzerer Zeit der Fall ist, wird der Teer abgezogen und der Destillation unterworfen. Naturgemäss ist die Färbung durch die Herkunft des Ausgangsmateriales beeinflusst.
Nachdem anfangs Wasser und später gegebenenfalls Ammoniakwasser übergegangen ist, destilliert ein liellfarl) iges Öl, welches das gewünschte neue Produkt darstellt.
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Claims (1)
- Im einzelnen arbeitet man beispielsweise folgendermassen : Man nimmt 100 Gewtchtsteile Rohteer oder Karbolineum und giesst in das Gefäss, in welchem sich das Ausgangsmaterial befindet, 100 Gewichtsteile einer 1% igen warmen Kalilauge. Man vermengt nun den Teer mit der Lauge und lässt das Gemenge unter zeitweiligem RÜhren oder Schütteln 6 Stunden lang stehen. Man kann auch eine \'a"ige Kalilauge verwenden, dann nimmt aber der Prozess längere Zeit in Anspruch.Nach dem Abkühlen der Teerschicht wird diese in eine Destillierorrielhtung be- kannter Art gebracht, wobei jedoch der Destillierkessel so gross gewählt wird, dass bei dem anfänglichen, infolge des Wassergehaltes des Destilliergutes auftretenden Schäumen ein Übersteigen in die Vorlage nicht stattfindet. Nachdem bei 1000 Wasser übergegangen ist, destilliert (wenn von Steinkohlenteer ausgegangen wurde) bei 100 bis 1100 Ammoniak- wasser ab. Wird dann die Temperatur bis auf 130 bis 150 gesteigert, so erfolgt rubiges Sieden und bei 200 bis 280 fliesst, nachdem zurerst etwas trübes (M abdestillierte, das hellfarbige durchsichtige Öl ab, welches als Heiz- und eventuell als Leuchtöl geeignet ist.Zur näheren Charakterisierung des neuen Produktes sollen folgende Angaben dienen : Letzteres ist von grünfluroeszierender bis hellgelber Färbung, dünnflüssig, riecht wenig nach Teer und zeigt bei t eine Dichte von zirka 0'9997 100 Gewichtsteite eines in vorher beschriebener Weise gewonnenen Öles enthalten : 80#39% kohlenstoff, 7#74% Wasser- stoff und 11#87% Sauerstoff-Stickstoff und andere Stoffe. EMI1.3 von 0 05"/o in Heizbrennern (Forsuuki) fast ohne Rückstand verbrennt. Der Flamm- punkt liegt bel 70 bis 75 C, der Brennpunkt bei 110 bis 115 c. Das Erstarren findet erst unter - 200 C statt.Aus 100 Gewichtsteilen Teer können nach dem angegebenen Verfahren zirka 45 bis 50%, aus 100 Gewichtsteilen Teer, der von seinen flüchtigen Bestandteilen vorher befreit wurde, zirka 90% des geschilderten Materiales gewonnen werden. Der Destillationsrückstand, der bei der Durchführung des den Erfindungsgegenstand bildenden Verfahrens bleibt, kann als Asphaltpech in den Handel gebracht werden.PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung eines flüssigen Brenn-und Leuchtstoffes aus Neutralteer beliebiger herkunft oder aus dem flüssigen Rückstand, der sich nach dem Abdestillieren der nuchtigen Teorbestandteile urgibt, wobei der Teer nach vorhergehender Behandlung mit einer Hase destilliert wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausgangsmaterial mit einer stark verdünnten wässerigen Alkalilösung gemengt und hierauf einige Zeit stehen gelassen, die sodann abgezogene Teerschicht einer Destillation unterworfen und die nach dem Übergehen von Wasser abhdestillierende ölige Fraktion gesondert aufgefangen wird, wodurch man ein sehr dünnflüssiges.schwach riechendes Produkt von hohem Heizwert gewinnt, während der Rückstand Asphattpech Hefert. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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