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Apparat zur Bestimmung von Drahtbrüche n in Seilen.
Die Betriebsicherheit eines Drahtseiles ist von den in demselben verteilten Drahtbrüchen zum grössten Teile abhängig und ist für die Auswechslung eines Drahtseiles die auf eine bestimmte Länge des Seiles vorhandene Zahl von Drahtbrüche massgebend.
Die Revision der Drahtseile beschränkt sich daher hauptsächlich darauf, die im Seile vorhandenen Drahtbrüche aufzusuchen, welche Untersuchung gegenwärtig ziemlich mühselig ist, da dies teilweise durch Abgreifen des Seiles mit den Händen, teilweise durch genaue Besichtigung unter Zuhilfenahme von Spiegeln geschieht.
Zur Vereinfachung dieser Untersuchung dient der nachstehend beschriebene Apparat :
Ein dem Drahtseilquerschnitte angepasste, zwei-oder mehrteilige Schablone 8 (Flg. 1 und 3), die auf einer das Seil umschliessenden zweiteiligen Hülse h (Fig. 2 und 4) frei drehbar gelagert ist, wird entweder mittels eines an der Hülse angebrachten Handgriffes längs des Seiles bewegt oder es wird umgekehrt durch Fixierung der Hülse das Seil durch die Schablone bewegt.
In der zweiteilgen Hülse befinden sich die auf dem Seile aufruhenden Lagerschalen 1 (Fig. 2 und 4), welche jedoch in der äusseren Hülse federnd gelagert sind, so dass auch aus dem normalen Seilquerschnitte vorstehende Teile durch dieselben ohneweiters passieren können.
Durch die Bewegung des Seiles gegen die dem normalen Seilquerschnitte angepasste Schablone, die auch aus einzelnen, der Litzenzahl entsprechenden Teilen (Fig. 3) zusammengesetzt sein kann, wird dieselbe in drehende Bewegung versetzt, die jedoch sofort gestört wird, wenn gebrochene Drähte aus dem normalen Seilquerschnitte hervorstehen.
Die Schablone bleibt dann stecken und man kann sofort konstatieren, welcher der Drahtlitzen der Bruch angehört, wenn die den einzelnen Litzen entsprechenden Ausnehmungen der Schablone fortlaufend numeriert sind.
Die der Seillitzenzahl entsprechenden federnd angeordneten Schablonenteile tragen Stifte i, welche bei Drahtbruch in der entsprechenden Litze eine Markiervorrichtung betätigen, so dass die jeder Litze zugehörigen Drahtbrüche graphisch verzeichnet werden.
In diesem Falle werden die Schablonenteile mit der Vorrichtung für die graphische Aufnahme zusammengebaut (Fig. 3 und 4) und dann erst an einem um die Hülse h frei drehbaren scheibenförmigen Ring r in der den Seillitzen entsprechenden Anordnung angebracht.
Die Markiervorrichtung besteht aus einer am Stifte angebrachten Nadel oder Schreib-
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andrückt, sobald einer der Schablonenteils durch aus dem normalen Setiquerschnitte hervorstehende Drahtenden gehoben wird.
Die Bewegung des auf auswechselbaren Trommeln aufgewickelten Papierstreifens geschieht durch Zahnradübersetzungen zwischen dor feststehenden H ! se h nnd den durch die Fortbewegung des Seiles mittels der Schablonenteile um das Seil rotierenden Schreibvorrichtungen.
Um ein und denselben Apparat für Seile verschiedenen Querschnittes und verschiedener Litzenzahl anwenden zu können, sind die Schablonenteile auswechselbar und können auch dieselben samt Markiervorrichtungen in am scheibenförmigen Ringe angebrachten Schlitzen (Fig. 3 und 4) verschieden angebracht werden.
Durch eine gleichfalls an dem rotierenden Ringe r angebrachte zweiteilige Blechtrommel t, durch welche bloss die Stifte i hervorragen (Fig. 3 und 4), können die Schreibapparate von den durch die rotierende Bewegung der Schablonenteile vom Seile fortgespritzten Schmiermateriaìien geschützt werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Apparat zur Bestimmung von Drahtbrüche in Seilen, gekennzeichnet durch eine zwei-oder mehrteilige, dem normalen Seilquerschnitt angepasste Schablone (8), die sich bei ihrer Führung längs des Seiles drehen kann.
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