AT62588B - Verbunddampfmaschine, deren Hochdruckteil aus einer Kolbenmaschine und deren Niederdruckteil aus einer Turbine besteht. - Google Patents
Verbunddampfmaschine, deren Hochdruckteil aus einer Kolbenmaschine und deren Niederdruckteil aus einer Turbine besteht.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 EMI1.2 <Desc/Clms Page number 2> Da ein möglichst vibrationsfreies Arbeiten der Kolbenmaschinen angestrebt werden muss, ist es nötig, auch der Steuerung dieser Maschinen Aufmerksamkeit zu widmen. Die nin und her gehenden Massen des Steuerungsgestänges lassen sich nämlich nicht in so einfacher und voll. kommener Weise ausgleichen wie diejenigen des eigentlichen Triebwerks. Es ist daher sehr zweckmässig, für die Kolbenmaschinen, eine der äusseren Steuerungsteile entbehrende selbsttätige Steuerung zu verwenden. Am günstigsten arbeitet die beschriebene Maschine bei Anwendung sehr hoher Dampfspannungen (bis 50 Atm. und darüber) und grossem Spannungsabfall nach beendeter Expansion in der Kolbenmaschine. Denn hiebei erhält man kleinste Zylinderabmessungen und kleinste Gewichte der hin und her gehenden Massen, was zur Erzielung so hoher Umdrehungszahlen, wie sie für Turbinen am günstigsten sind, von Bedeutung ist. Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform der Erfindung von oben gesehen, zum Teil im Schnitt und zum Teil in Ansicht. Fig. 2 zeigt einen senkrechten Schnitt durch den Hochdruckteil der Verbundmaschine, Fig. 3 einen Teil der Fig. 2 in grösserem Massstabe und Fig. 4 in schematischer Darstellung eine Modifikation des Hochdruckteiles der Maschine. Auf einem Maschinenrahmen a ist links (in Fig. 1 gesehen) eine Kolbenmaschine, rechts eine Turbine angeordnet. Beide Maschinen haben eine gemeinsame, in Lagern b ruhende Welle c. Die Turbine d ist von beliebiger Bauart. Die Kolbenmaschine besteht aus acht selbständigen. gleich grossen, in einer gemeinsamen Ebene liegenden einfach wirkenden Dampfmaschinen e, die je zur Hälfte zu beiden Seiten der Welle liegen. Die Kolben. f der Einzelmaschinen wirken auf vier gleichfalls in einer Ebene liegende Kurbeln g. Die beiden mittleren Kurbeln liegen auf der einen Seite und die beiden äusseren auf der entgegengesetzten Seite der Wellenachse. Die Zylinderachsen der einzelnen Maschinen e haben gleiche Entfernung voneinander. Die Kolbendampfmaschine in ihrer Gesamtheit ist, wie leicht ersichtlich ist, sowohl mit Bezug auf die hin und her gehenden und rotierenden Massen als auch in Bezug auf die Kolbendrücke ausgeglichen. Ausserdem ist der Einfluss der endlichen Länge der Pleuelstangen beseitigt. Die Kolbenmaschine läuft somit ohne jede Erschütterung und ihre Welle schwebt, theoretisch genommen und vom Eigengewicht abgesehen, frei in ihren Lagern. Der Dampfeinlass der einzelnen Dampfmaschinen wird durch sebsttätige Ventile h gesteuert, von denen eines in Fig. 3 in grösserem Massstabe gezeichnet ist Die Wirkungsweise dieser Ventile ist bekannt. Der Dampfauslass erfolgt durch Öffnungen t der Zylinderwandungen und wird durch die Kolben f gesteuert. Der aus den Kolbenmaschinen e austretende Dampf wird durch Leitungen k der Turbine zugeführt. Gegebenenfalls wird in die Leitung k ein Dampfsammler (Receiver) und ein Dampfentöler bzw. ein als Entöler ausgebi1deter Dampfsammler eingeschaltet. Um das Drehmoment der Kolbenmaschine gunstiger zu gestalten, kann man zwei der beschriebenen Maschinen in der Weise vereinigen, dass die Ebenen ihrer Zylinderachsen aufeinander senkrecht stehen (vgl. Fig. 4).
Claims (1)
- PATENT ANSPRUCH Verbunddampfmaschine, deren Hochdrucktpil aus einer Kolbenmaschine und deren Niederdruckteil aus einer Turbine besteht, wobei die Kolbenmaschine unmittelbar an der Turbinenwelle angreift, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolbenmaschine aus acht oder zweimal acht gleich grossen, m je einer Ebene liegenden und auf eine und dieselbe Welle (c) wirkenden selbstständigen, einfach wirkenden Maschinen (e) besteht, welche an vier in einer Ebene liegenden Kurbeln (g) angreifen, wobei sowohl die Dampfmaschinen als auch die Kurbeln, von einer die Wellenachse senkrecht schneidenden Ebene aus gerechnet nach beiden Seiten symmetrisch angeordnet sind, und bei welcher von acht Maschinen je vier zu beiden Seiten der Welle angeordnet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE62588X | 1910-12-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT62588B true AT62588B (de) | 1913-12-10 |
Family
ID=5631524
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT62588D AT62588B (de) | 1910-12-17 | 1911-12-06 | Verbunddampfmaschine, deren Hochdruckteil aus einer Kolbenmaschine und deren Niederdruckteil aus einer Turbine besteht. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT62588B (de) |
-
1911
- 1911-12-06 AT AT62588D patent/AT62588B/de active
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