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Tellertrockner.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Trockenapparate mit übereinander angeordneten Siebboden, von denen die in der Mitte durchbrochenen Böden Überführungsstutzen tragen, die mit einer Einrichtung versehen sind, die die Überführung des Materials von einer Etage auf die andere gestattet, ohne die heissen, von unten nach oben steigenden Gase durchtreten zu lassen.
Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf jene Trockenapparate der vorgenannten Art, bei denen die Überführungsstutzen durch feste Radialwände in Abteilungen geteilt und an den Enden durch rotierende Scheiben abgedeckt sind, die mit versetzt gegeneinander angeordneten Ausschnitten versehen sind, so dass ein direkter Durchtritt des Gutes aus einer Etage des Trockenapparates in die nächste und dadurch ein Überströmen der Heizgase durch den Stutzen ausgeschlossen ist (österr. Patent Nr. 29424).
Diese Endscheiben sind an der den Apparat durchsetzenden vertikalen Mittelwelle
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bleiben, wenn die Eiurichtung zuversig wirken soll.
Da nun @ber die vertikzle Mittelwelle, welche an irgend einer Stelle in einem Spur-oder
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richtung sich erheblich ausdehnt, so war man gezwungen, die auf der Welle befestigten Endscheiben in einer grösseren Entfernung voneinander anzuordnen, als der Höhe des Überführungsstutzens entsprach, um den infolge der Lkngeänderungen der Welle erforderlichen Spielraum zwischen den Scheiben und den zugehörigen Endrändern der Überführungsstutzen zu erhalten. Hieraus ergab sich naturgemäss eine unvollständige Abdichtung gegen den Durchtritt des Gasstromes durch die Stutzen.
Dieser Übelstand wird nun gemass der Erfindung dadurch vermieden, dass die Scheiben nicht direkt an der Welle, sondern an Büchsen befestigt smd. die undrehb@r, jedoch längsverschiebbar auf der antreibenden Mittelwelle sitzen, so dass die dichte Anlage der Scheiben an die Endränder der Überführungsstntzen bei ermöglichter freier Ausdehnung der Welle aufrechterhalten werden kann.
Die beiden Endscheiben können entweder an einer gemeinsamen Büchse oder jede für sich an einer gesonderten Buchse befestigt werden.
Im ersteren Falle muss die Entfernung der einander zugekehrten Seiten der beiden Scheiben möglichst gen au dom Abstande der beiden Endränder des Überführungsstutzens entsprechen, um ein dichtes Anliegen beider Scheiben an die Endränder des Überführungsstutzens zu sichern.
Im zweiten Falle kann jede Scheibe für sich durch geeignete Mittel (Federn, Ge-
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es können beide Scheiben durch eine Zugfeder gegeneinander gezogen und somit in dichter Anlage gegen ihre zugehörigen Ränder gehalten werden.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch den Trockenapparat, Fig. 2 einen Längsschnitt durch einen Überführungsstutzen in grösserem Massstabe als in Fig. 1.
Das durch die obere Öffnung a eingeführte Trockengut gelangt auf den obersten
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geführt. Das Trockengut füllt in dem Masse, als der Ausschnitt d der sich drehenden oberen Scheibe e den Zutritt zu den Abteilungen des Überffihrungsstutzens f der Reihe nach freigibt, diese Abteilungen an. Die Entfernung derselben in die darunter befindliche Etage findet der Reihe nach durch Freigabe der Abteilungen durch die sich drehende Scheibe g statt, wenn deren Ausschnitt h unter die betreffende Abteilung gelangt, wobei diese oben von dem vollen Teil der Scheibe e verschlossen ist, so dass die Heizgase ihren Weg nie durch die Abteilungen der Überführungstutzen nehmen können.
Das aus dem Stutzen f austretende Gut fällt auf die kegelförmige Leitfläche i und längs derselben gegen den Rand des nächsten Siebbodens, worauf sich die vorher angegebenen Vorgänge wiederholen.
Die beiden Scheiben e und g sind an den Enden einer in der Nabe k des Überführungsstutzens f gelagerten Büchse l befestigt, die undrehbar, jedoch längsverschiebbar auf der vertikalen Mittelwelle m sitzt. Zu diesem Zwecke ist an der Welle ein in einer Längsnut der Hülse beweglicher Gleitkeil n vorgesehen.