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Pneumatischer Elevator.
Der Gegenstand der Erfindung bezieht sich auf als pneumatische Elevatoren arbeitende Pumpen zur Förderung von körnigen Stoffen, insbesondere von Getreide. und besteht dann, dass auf der Saugseite der Pumpe in der Nähe der Auslassöffnung ein nach der Atmosphäre zu ausmundendes Lufteinlassventil vorgesehen ist, das nach Abschluss des Saugraumes das dort herrschende Vakuum ausgleicht, zum Zwecke, nachfolgend im Pumpenraum eine Kompression herbeizuführen, so dass die unter Druck stehende Luft das im Pumpenraum befindliche Gut mitnehmen und weiterfördern kann.
Ferner ist gemäss der Erfindung in der Nähe der Einlassöffnung für das Gut eine regelbare Lufteinlassöffmmg vorgesehen, durch die die Leistungsfähigkeit des Elevators geregelt werden kann.
Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel, und zwar ist : Fig. 1 ein Schnitt durch die Pumpe. Fig 2 ein Querschnitt durch dieselbe In einem Gehäuse. das aus dem zylindrischen Mantel 1 und den Seitendeckeln 2 gebildet wird. sitzt auf einer in geeigneten Lagern 3 unterstützten Welle 4 eine Scheibe oder Trommel 5. welche diametral gegenüberliegend zwei radiale Ausschnitte 6 besitzt, in denen Schaufeln oder Flügel 7 liegen An den radial inneren Enden sind in diesen Schaufeln Zapfen S angeordnet, die an ihren seitlichen. gegen die Scheibe 5 vorstehenden Enden mit Rollen 9 versehen sind. welche durch Schraubenmuttern gehalten werden.
Diese Rollen 9 laufen 111 einer an den Seitendeckeln 2 angeordneten kurvenförmigen Nut 10, welche derart gestaltet ist, dass bei der Drehung der Scheibe die Schaufeln bei jeder Umdrehung einmal vorgeschoben und einmal völlig zurückgezogen werden. 11 ist die Einlassöffnung. 12 die Auslassöffnung.
Die Lager für die Welle 4 sind zweckmässig als Rollenlager ausgebildet, dren Rollen 13
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auf die Rollen 13 einwirken.
Durch Anordnung der drehbaren Scheibe 5, die von irgend einer Kraftquelle aus angetrieben \\ird, wird innerhalb des Gehäuses 1 ein Ringraum 18 geschaffen, in dem eine im Mantel 1 des Gehäuses zwischen Einlass und Auslass eingebaute Trennwand 19 angeordnet ist, die bis zur Peripherie der Scheibe 5 reicht und an der Beruhrungsflache mit dieser zweckmässig eine Dichtung tragt Diese Trennwand ist an einem Deckel 20 befestigt, der an dem zylindrischen Mantel durch Schrauben bolzen gesichert wird. Zur Abdichtung des Ringraumes 1S sind Dichtungsringe 21 vorgesehen, die an der nach der Scheibe J zugekehrten Seite zweckmässig konisch ausgebildet sind und auf entsprechend ausgestaltete Flächen der Trommel 3 einwirken.
Diese Dichtungsringe werden durch Federn 22 angedrückt, so dass eine ständig gleichmässige Abdichtung resultiert.
An der Unterseite ist in der Nähe der Auslassöffnung 12 im zylindrischen Mantel 1 ein Ventil 23 angeordnet, das entw eder durch die Flügel 7 oder von der Welle 4 aus unter Vermittlung eines geeigneten Hebelgestanges derart gesteuert wird, dass dieses Ventil sich unmittelbar nach Passieren einer der Flügel öffnet und dann Luft in den zwischen den beiden Flügeln vorhandenen
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Saugraum des Elevators befördert.
Da während der ganzen Abwärtsbewegung des oberen Kolbens 7 dieser mit seinem äusseren Rande mit der Innenwand des zylinderischen Mantels 1 in Kontakt bleibt, was durch eine konzentrische Ausgestaltung des entsprechenden Teiles der Kurvennut 10 erreicht wird, so tritt während dieser ganzen Periode ein Ansaugen von Luft und des zu fördernden Gutes ein, das demzufolge den Saugraum in entsprechendem Masse füllt. Der Saugraum wird aber abgeschlossen, sobald der in Fig. 1 untere Kolben sich nach aufwärts bewegt und die Einlassöffnung 11 passiert hat. Da auch bei dieser Lage der Saugraum evakuiert ist, erscheint es zweckmässig, um die Leistungsfähigkeit der Pumpe nicht zu verringern, das Vakuum durch Zufuhr von Luft auszugleichen, was durch das schon oben erwähnte Öffnen des Ventiles 23 vor sich geht.
Die Folge davon ist, dass zwischen dem Saugraum, d. h. dem linken Hohlraum der Fig. 1 und dem Auslass 12, ein Druckunterschied nicht oder nur in geringem Masse besteht, so dass das geförderte Gut ohneweiters und ohne Behinderung aus dem Auslass 12 heraustreten kann.
Der untere Flügel 7 wird bei seiner Aufwärtsbewegung unmittelbar nach Erreichen der Auslassöffnung 12 durch entsprechende Ausgestaltung der Kurvennut 10 radial nach einwärts geschoben, soweit, bis sein äusserer Rand mit der Peripherie der Scheibe 5 zusammenfällt, so dass er also die Trennwand 19 frei passieren kann. Ist dieses geschehen. so tritt er sofort wieder vor, bis er bei der in Fig. 1 gezeigten oberen Lage wieder die Peripherie des zylindrischen Mantels 1 berührt. Um hiebei an den Kanten der Einlassöffnung 11 ein Zerquetschen oder Zerschneiden des zufliessenden körnigen Gutes zu verhindern, kann ein Buffer 26, z. B. aus Gummi, vorgesehen sein, der zweckmässig eine elastische Platte 27 trägt.
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Pneumatischer Elevator, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Saugseite der Pumpe in der Nähe der Auslassöffnung ein nach der Atmosphäre zu ausmündendes Lufteinlassventil vorgesehen ist, das nach Abschluss des Saugraumes das dort herrschende Vakuum ausgleicht, zum Zwecke, nachfolgend im Pumpenraum eine Kompression herbeizuführen, so dass die unter Druck stehende Luft das im Pumpenraum befindliche Gut mitnehmen und weiterfördern kann.