AT61647B - Hydraulische Kraftübertragungsvorrichtung. - Google Patents

Hydraulische Kraftübertragungsvorrichtung.

Info

Publication number
AT61647B
AT61647B AT61647DA AT61647B AT 61647 B AT61647 B AT 61647B AT 61647D A AT61647D A AT 61647DA AT 61647 B AT61647 B AT 61647B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
wheel
supply
axis
cylinders
pump
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Henry Selby Hele-Shaw
Francis Leigh Martineau
Original Assignee
Henry Selby Hele-Shaw
Francis Leigh Martineau
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Henry Selby Hele-Shaw, Francis Leigh Martineau filed Critical Henry Selby Hele-Shaw
Application granted granted Critical
Publication of AT61647B publication Critical patent/AT61647B/de

Links

Landscapes

  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Die Erfindung betritt Verbesserungen an hydraulischen Kraftübertragungsvorrichtungen. und zwar solchen, bei denen eine Pumpe zum Zwecke des Antriebes mit einem Motor oder mit mehreren Motoren in   geschlossenem Flüssigkeitskreislauf zusammenarbeitet. Die Erfindung   besteht darin, dass eine umkehrbare Pumpe oder Pumpen mit veränderlichem Hube die in einem geschlossenen Kreislaufe befindliche Flüssigkeit auf einen oder mehreren Motore übertrafen. welche innerhalb der Räder eines Fahrzeuges angebracht sind und deren Körper bilden.

   Die   grundsätzliche Ausbildung der Motoren   ist aus der Beschreibung des britischen Patentes Nr. 12574 vom Jahre 1909 zu ersehen, wo eine Anzahl von Zylindern veranschaulicht ist, die drehbar um ein feststehendes Ventil angeordnet sind. wobei die Kolben dieser Zylinder mittels feststehender Nocken oder Exzenter betätigt werden. 



   In der   Zeichnung sind Ausführungsbeispiele   des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht. 
 EMI1.2 
   Ausführungsform,   bei der an Stelle des auf   einen)   feststehenden Exzenter drehbaren Ringes eine feststehende exzentrische Bahn vorgesehen ist. Fig. 4 ist ein Schnitt nach Linie   B-B in   Fig. 3. Fig. 5 stellt eine   Ausführungsfonn   dar, nach welcher eine im wesentlichen ovale Bahn 
 EMI1.3 
 form im Schnitt, bei weicher die Zylinder in bezug auf das Fahrzeug feststehend sind, und die   Nockenbahnen a) s   Teile des Rades rotieren. Fig. 7 und 8 sind schematische Darstellungen. welche die Anwendung der Erfindung an einem Fahrzeug veranschaulichen. 



   In bezug auf diese Zeichnungen, in denen gleiche Bezugszahlen entsprechende Teile be- 
 EMI1.4 
 Kanäle 2 und 3 enthält, um die Einströmung und Ausströmung der Flüssigkeit zu bzw. von den Zylindern J zu gestatten, welche Zylinder /die Speichen des Rades bilden und zwischen dem 
 EMI1.5 
   angeordneten Kugellagern 72 getragen, so dass   dieser exzentrische Ring als beweglich angesehen werden kann, da eine relative Bewegung zwischen diesem Ring 10 und dem Rade als Ganzes 
 EMI1.6 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Weise versehen sein, und die Zylinderspeichen des Rades können in ein geeignetes Gehäuse, wie dies durch 2 veranschaulicht ist, eingeschlossen werden, um etwaige ausgelaufene Arbeit-   flüssigkeit   wieder   aufzufangen.

   Es ist selbstverständlich,   dass die üblichen   Erganzungsbehälter   in bekannter Weise vorgesehen werden können, um jedes Auslaufen auszugleichen. 



   Es ist nicht notwendig, dass der Exzenterring 10 ein beweglicher oder drehbarer Ring sein muss ; in Fig. 3 und 4 ist eine Bauart dargestellt, bei der dieser Ring 10 auf der Fahrzeugachse festgekeilt ist, die wieder das Mittelventil bildet. In der in diesen Figuren gezeigten Ausführungsform sind die Kugelrollen oder dgl. auf Zapfen 14 angeordnet, die an Gleitstücken 14a befestigt sind ; die   Gleitstücke U. a werden   von den Kolben 8 getragen, wobei sie in Schlitzen 1 der   äusseren   Enden der Zylinder geführt werden ; es ist ersichtlich, dass, wenn die Kolben in ihrer äussersten Stellung stehen, sie den Eintritt der Arbeitsflüssigkeit in die Schlitze noch verhindern. 



  Eine weitere Ausführungsform der Erfindung ist in Fig. 5 dargestellt und besteht darin, dass ein im wesentlichen ovaler Nockenring 16 an Stelle des kreisrunden Ringes 10 gesetzt ist und dass mit dem ovalen Ring zusammen eine Verdopplung der   Flüssigkeitskanäle   2 und 3 vorgesehen ist. 



   Das heisst, bei Laufen des Rades unter normalen Verhältnissen bestehen zwei Druckkanäle und zwei Ausströmungskanäle. Diese Ausführungsform hat den Vorteil, dass durch Ausschalten eines
Druckkanales und Umwandlung desselben in einen Auslasskanal, so dass ein Druckkanal und drei
Auslasskanäle vorhanden sind, dem Rade eine grössere Geschwindigkeit gegeben werden kann, 
 EMI2.1 
 halb soviele Zylinder verteilt werden kann. 



   Es können Mittel vorgesehen werden, um innerhalb gewisser Grenzen die Lage der kreisrunden exzentrischen Ringe zu verändern, wie z. B. eine kleine Stange, welche durch die mittlere, stillstehende Achse hindurchreicht und vermittelst eines Zahn-oder Schneckengetriebes die exzentrischen Ringe gleichzeitig auf beiden Seiten des Rades verstellt. Die Speichen eines   erfindungsgemäss   konstruierten Rades werden zweckmässig in ein Gehäuse eingeschlossen, das aus der Radfelge und den Schutzscheiben 13 besteht ; die etwaige ausgelaufene Flüssigkeit wird 
 EMI2.2 
 es mit seinem unteren, herabhängenden, offenen Ende dicht an den Umkreis des Rades heranreicht ; eine Hilfspumpe saugt dann durch dieses Rohr die ausgelaufene Flüssigkeit ständig auf. 



  Die Arbeitsleistung der Flüssigkeit zwischen dem Ventil und dem Zylinderkörper findet am besten auf der unteren Seite der Achse   statt, so dass   der Wagen auf einem   Ölpuffer aufruht   
 EMI2.3 
 den metallenen Flächen vermindert. An Stelle oder neben den Mitteln zur Veränderung der Exzentrizität der exzentrischen Ringe oder des Motoren hubes können auch Mittel angewendet werden, um irgend eines der Motorräder von der Pumpe abzuschalten, so dass zur Erzielung hoher Geschwindigkeiten nur zwei Räder oder gar ein Rad an Stelle von allen vier Rädern angetrieben wird, wobei die abgeschalteten Räder wie gewÖhnliche Räder mitlaufen. 



   Fig. 6 stellt eine andere Ausführungsform des Motorrades dar, bei der an Stelle der feststehenden Nocken und umlaufenden Zylinder die Nocken 17 umlaufen und die Zylinder 18 feststehen, indem sie an der feststehenden Achse 19 befestigt sind. In diesem Falle ist es erforderlich. ein   Hülsenventil   20 zu verwenden, das am besten zwischen Achse 19 und Zylinderkörper   18   angeordnet und am Radkörper befestigt wird, so dass es mit diesem umläuft. Infolge dieser Einrichtung bilden die Nocken selbst einen Teil der beiden seitlichen Deckel 21 des Rades, und auf diese Weise kann eine grosse Festigkeit erzielt werden, ohne das Gewicht des Rades in bemerkenswerter Weise steigern zu   tuüsn   In   die Achse 79   sind die Kanäle 22 eingebohrt, die je mit einer 
 EMI2.4 
 der am Ende der Achse 26 angeordnet ist.

   Diese Bohrungen   24   stehen mit der Pumpe in Verbindung. Die Nuten 23 arbeiten mit   ähnlichen   Nuten 27 im Ventil 20 zusammen, von denen Leitungen 28,   29   zu verschiedenen Teilen dieses Ventiles 20 führen. 



   In Fig. 7 und 8 ist die Anwendung der Erfindung an einem Fahrzeug dargestellt. Die Einrichtung ist in folgender Weise getroffen : die Pumpe 30 ist am Rahmen 31 des Fahrzeuges durch die Zapfenverbindungen 32 aufgehängt ; die Pumpe wird natürlich von dem Motor 33 durch irgend eine beliebige Art von gelenkiger Kupplung 34 angetrieben. Die Übertragungsmotoren   35,   die an den Körpern der Räder des Fahrzeuges angebracht sind oder diese bilden, stehen durch ein festes Rohrsystem 36 mit einem Ring oder einer Hülse 37 in Verbindung, die drehbar auf einer 
 EMI2.5 
 in der Verlängerung des Ventiles und der drehbaren Kupplungsstücke weitergeleitet werden   kann.

   Da auf diese Weise Vorsorge für die Relativbewegung zwischen den Rädern und dem Rahmen I des Fahrzeuges infolge der Wirkung der Fahrzeugfedern getroffen ist, wird die Beanspruchung   vom Rahmen des Fahrzeuges und nicht von den Rohren aufgenommen. Die Pumpe kann ausserdem so eingebaut werden, dass sie eine begrenzte seitliche Bewegung des   Bewegungsmotorsystems   gestattet.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Hydraulische Kraftübertragungsvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass in den geschlossenen Stromkreis einer beliebigen Pumpe beliebig viele, als Speichen des zu treibenden Rades angeordnete Zylinder mit entsprechenden Kolben eingeschaltet sind, so dass die in den Zylindern entstehende Reaktion die Drehung des Rades bewirkt.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die um eine feststehende Achse, durch welche die Zu-und Ableitung des Druckmittels erfolgt, radial angeordneten, die Speichen des Rades bildenden Zylinder in einer gleichfalls umlaufenden Nabe derart befestigt sind, dass in der Nabe vorhandene Durchbohrungen die Zuleitung des Druckmittels aus der Achse ermöglichen.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuleitung des Druckmittels in der unteren Hälfte der Achse erfolgt, so dass die Räder auf elastischen Puffern laufen, die durch das Druckmittel gebildet werden.
    4-. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Radkörper mittels an beiden Seiten des Rades dicht anschliessenden Wänden einen Behälter zur Aufnahme der aus- tretenden Druckflüssigkeit bildet, der mit der Saugseite einer Pumpe in Verbindung steht.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Nockenführungsbahn für die mit den Kolben verbundenen Rollen statt als Kreis als Ellipse oder andere Kurve aus- gebildet ist und dass ausserdem die Zu-und Ableitungskanäle in der Achse verdoppelt und Mittel vorgesehen sind, einen der Zuleitungskanäle in einen Ableitungskanal zu verwandeln, um so durch Anwendung von einem Zu-und mehreren Ableitungskanälen eine grössere Umdrehungs- geschwindigkeit zu erzielen.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mit der feststehenden Achse die Zylinder fest verbunden sind und die Nockenfuhrungsbahnen umlaufen, die zugleich Teile der die beiden Seiten des Rades verschliessenden Deckel bilden, wobei die Zuleitung des Druck- mittels durch ein zwischen Zylinder und Achse eingeschaltetes Hülsenventil bev-irkt wird.
    7. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass durch eine bewegliche Auf- längung der die Druckfüssigkeit liefernden Pumpe sowie durch Anordnung des Hauptventiles in der Richtung der kardanischen Antriebswelle der Pumpe ein Spiel der Räder in ihren Trag- federn ermöglicht wird, ohne ein Lec1.'werden der Leitungen hervorzurufen.
AT61647D 1911-08-25 1911-08-25 Hydraulische Kraftübertragungsvorrichtung. AT61647B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT61647T 1911-08-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT61647B true AT61647B (de) 1913-10-10

Family

ID=3583527

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT61647D AT61647B (de) 1911-08-25 1911-08-25 Hydraulische Kraftübertragungsvorrichtung.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT61647B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69413526T2 (de) Hydraulisches antriebssystem
EP0044070A1 (de) Axialkolbenpumpe für zwei Förderströme
DE2644033A1 (de) Verbesserte knickachsen-pumpen und -motore
AT61647B (de) Hydraulische Kraftübertragungsvorrichtung.
DE2437139C2 (de) Hydrostatische Kolbenmaschine
DE19642021A1 (de) Hydrostatische Axialkolbenmaschine
DE1955538B2 (de) Vorrichtung zur halterung einer hydrodynamischen bremse
DE1625152B2 (de) Lagerung fuer die axialkolbenpumpe eines hydrostatischen getriebes
DE961943C (de) Fluessigkeitswechselgetriebe, insbesondere fuer Motorraeder
DE29924730U1 (de) Antriebseinrichtung für Kraftfahrzeuge
AT60665B (de) Hydraulisches Wechsel- und Wendegetriebe.
DE831359C (de) Fluessigkeitspumep bzw. -motor mit sternfoermig angeordneten feststehenden Zylindern
DE4040304C1 (en) Radial piston, hollow shaft motor - has grooves in radial pistons coupled by transverse bores to each radial piston bore
DE951414C (de) Fluessigkeitspumpe oder -motor
DE480553C (de) Pumpe oder Motor fuer Fluessigkeitsgetriebe
DE853996C (de) Fluessigkeitsgetriebe
DE440268C (de) Umlaufpumpe
DE394402C (de) Fluessigkeitswechselgetriebe
DE2416242A1 (de) Treibachse fuer kraftfahrzeuge mit einer oelzufuehrung
AT235653B (de) Flüssigkeitsmotor
DE552763C (de) Umlaufende Kraft- oder Arbeitsmaschine
DE514693C (de) Kolbenmaschine mit im Stern angeordneten Zylindern
EP0861976A2 (de) Zahntrieb zur Umsetzung einer Linearen Bewegung in eine Drehbewegung, insbesondere für Verbrennungsmotoren
DE1625152C3 (de) Lagerung für die Axialkolbenpumpe eines hydrostatischen Getriebes
DE496285C (de) Getriebe zur Umwandlung von hin und her gehender Bewegung in Drehbewegungen und umgekehrt