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Die Erfindung betritt Verbesserungen an hydraulischen Kraftübertragungsvorrichtungen. und zwar solchen, bei denen eine Pumpe zum Zwecke des Antriebes mit einem Motor oder mit mehreren Motoren in geschlossenem Flüssigkeitskreislauf zusammenarbeitet. Die Erfindung besteht darin, dass eine umkehrbare Pumpe oder Pumpen mit veränderlichem Hube die in einem geschlossenen Kreislaufe befindliche Flüssigkeit auf einen oder mehreren Motore übertrafen. welche innerhalb der Räder eines Fahrzeuges angebracht sind und deren Körper bilden.
Die grundsätzliche Ausbildung der Motoren ist aus der Beschreibung des britischen Patentes Nr. 12574 vom Jahre 1909 zu ersehen, wo eine Anzahl von Zylindern veranschaulicht ist, die drehbar um ein feststehendes Ventil angeordnet sind. wobei die Kolben dieser Zylinder mittels feststehender Nocken oder Exzenter betätigt werden.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht.
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Ausführungsform, bei der an Stelle des auf einen) feststehenden Exzenter drehbaren Ringes eine feststehende exzentrische Bahn vorgesehen ist. Fig. 4 ist ein Schnitt nach Linie B-B in Fig. 3. Fig. 5 stellt eine Ausführungsfonn dar, nach welcher eine im wesentlichen ovale Bahn
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form im Schnitt, bei weicher die Zylinder in bezug auf das Fahrzeug feststehend sind, und die Nockenbahnen a) s Teile des Rades rotieren. Fig. 7 und 8 sind schematische Darstellungen. welche die Anwendung der Erfindung an einem Fahrzeug veranschaulichen.
In bezug auf diese Zeichnungen, in denen gleiche Bezugszahlen entsprechende Teile be-
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Kanäle 2 und 3 enthält, um die Einströmung und Ausströmung der Flüssigkeit zu bzw. von den Zylindern J zu gestatten, welche Zylinder /die Speichen des Rades bilden und zwischen dem
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angeordneten Kugellagern 72 getragen, so dass dieser exzentrische Ring als beweglich angesehen werden kann, da eine relative Bewegung zwischen diesem Ring 10 und dem Rade als Ganzes
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Weise versehen sein, und die Zylinderspeichen des Rades können in ein geeignetes Gehäuse, wie dies durch 2 veranschaulicht ist, eingeschlossen werden, um etwaige ausgelaufene Arbeit- flüssigkeit wieder aufzufangen.
Es ist selbstverständlich, dass die üblichen Erganzungsbehälter in bekannter Weise vorgesehen werden können, um jedes Auslaufen auszugleichen.
Es ist nicht notwendig, dass der Exzenterring 10 ein beweglicher oder drehbarer Ring sein muss ; in Fig. 3 und 4 ist eine Bauart dargestellt, bei der dieser Ring 10 auf der Fahrzeugachse festgekeilt ist, die wieder das Mittelventil bildet. In der in diesen Figuren gezeigten Ausführungsform sind die Kugelrollen oder dgl. auf Zapfen 14 angeordnet, die an Gleitstücken 14a befestigt sind ; die Gleitstücke U. a werden von den Kolben 8 getragen, wobei sie in Schlitzen 1 der äusseren Enden der Zylinder geführt werden ; es ist ersichtlich, dass, wenn die Kolben in ihrer äussersten Stellung stehen, sie den Eintritt der Arbeitsflüssigkeit in die Schlitze noch verhindern.
Eine weitere Ausführungsform der Erfindung ist in Fig. 5 dargestellt und besteht darin, dass ein im wesentlichen ovaler Nockenring 16 an Stelle des kreisrunden Ringes 10 gesetzt ist und dass mit dem ovalen Ring zusammen eine Verdopplung der Flüssigkeitskanäle 2 und 3 vorgesehen ist.
Das heisst, bei Laufen des Rades unter normalen Verhältnissen bestehen zwei Druckkanäle und zwei Ausströmungskanäle. Diese Ausführungsform hat den Vorteil, dass durch Ausschalten eines
Druckkanales und Umwandlung desselben in einen Auslasskanal, so dass ein Druckkanal und drei
Auslasskanäle vorhanden sind, dem Rade eine grössere Geschwindigkeit gegeben werden kann,
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halb soviele Zylinder verteilt werden kann.
Es können Mittel vorgesehen werden, um innerhalb gewisser Grenzen die Lage der kreisrunden exzentrischen Ringe zu verändern, wie z. B. eine kleine Stange, welche durch die mittlere, stillstehende Achse hindurchreicht und vermittelst eines Zahn-oder Schneckengetriebes die exzentrischen Ringe gleichzeitig auf beiden Seiten des Rades verstellt. Die Speichen eines erfindungsgemäss konstruierten Rades werden zweckmässig in ein Gehäuse eingeschlossen, das aus der Radfelge und den Schutzscheiben 13 besteht ; die etwaige ausgelaufene Flüssigkeit wird
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es mit seinem unteren, herabhängenden, offenen Ende dicht an den Umkreis des Rades heranreicht ; eine Hilfspumpe saugt dann durch dieses Rohr die ausgelaufene Flüssigkeit ständig auf.
Die Arbeitsleistung der Flüssigkeit zwischen dem Ventil und dem Zylinderkörper findet am besten auf der unteren Seite der Achse statt, so dass der Wagen auf einem Ölpuffer aufruht
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den metallenen Flächen vermindert. An Stelle oder neben den Mitteln zur Veränderung der Exzentrizität der exzentrischen Ringe oder des Motoren hubes können auch Mittel angewendet werden, um irgend eines der Motorräder von der Pumpe abzuschalten, so dass zur Erzielung hoher Geschwindigkeiten nur zwei Räder oder gar ein Rad an Stelle von allen vier Rädern angetrieben wird, wobei die abgeschalteten Räder wie gewÖhnliche Räder mitlaufen.
Fig. 6 stellt eine andere Ausführungsform des Motorrades dar, bei der an Stelle der feststehenden Nocken und umlaufenden Zylinder die Nocken 17 umlaufen und die Zylinder 18 feststehen, indem sie an der feststehenden Achse 19 befestigt sind. In diesem Falle ist es erforderlich. ein Hülsenventil 20 zu verwenden, das am besten zwischen Achse 19 und Zylinderkörper 18 angeordnet und am Radkörper befestigt wird, so dass es mit diesem umläuft. Infolge dieser Einrichtung bilden die Nocken selbst einen Teil der beiden seitlichen Deckel 21 des Rades, und auf diese Weise kann eine grosse Festigkeit erzielt werden, ohne das Gewicht des Rades in bemerkenswerter Weise steigern zu tuüsn In die Achse 79 sind die Kanäle 22 eingebohrt, die je mit einer
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der am Ende der Achse 26 angeordnet ist.
Diese Bohrungen 24 stehen mit der Pumpe in Verbindung. Die Nuten 23 arbeiten mit ähnlichen Nuten 27 im Ventil 20 zusammen, von denen Leitungen 28, 29 zu verschiedenen Teilen dieses Ventiles 20 führen.
In Fig. 7 und 8 ist die Anwendung der Erfindung an einem Fahrzeug dargestellt. Die Einrichtung ist in folgender Weise getroffen : die Pumpe 30 ist am Rahmen 31 des Fahrzeuges durch die Zapfenverbindungen 32 aufgehängt ; die Pumpe wird natürlich von dem Motor 33 durch irgend eine beliebige Art von gelenkiger Kupplung 34 angetrieben. Die Übertragungsmotoren 35, die an den Körpern der Räder des Fahrzeuges angebracht sind oder diese bilden, stehen durch ein festes Rohrsystem 36 mit einem Ring oder einer Hülse 37 in Verbindung, die drehbar auf einer
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in der Verlängerung des Ventiles und der drehbaren Kupplungsstücke weitergeleitet werden kann.
Da auf diese Weise Vorsorge für die Relativbewegung zwischen den Rädern und dem Rahmen I des Fahrzeuges infolge der Wirkung der Fahrzeugfedern getroffen ist, wird die Beanspruchung vom Rahmen des Fahrzeuges und nicht von den Rohren aufgenommen. Die Pumpe kann ausserdem so eingebaut werden, dass sie eine begrenzte seitliche Bewegung des Bewegungsmotorsystems gestattet.