DE514693C - Kolbenmaschine mit im Stern angeordneten Zylindern - Google Patents
Kolbenmaschine mit im Stern angeordneten ZylindernInfo
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- DE514693C DE514693C DEJ37665D DEJ0037665D DE514693C DE 514693 C DE514693 C DE 514693C DE J37665 D DEJ37665 D DE J37665D DE J0037665 D DEJ0037665 D DE J0037665D DE 514693 C DE514693 C DE 514693C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D31/00—Fluid couplings or clutches with pumping sets of the volumetric type, i.e. in the case of liquid passing a predetermined volume per revolution
- F16D31/02—Fluid couplings or clutches with pumping sets of the volumetric type, i.e. in the case of liquid passing a predetermined volume per revolution using pumps with pistons or plungers working in cylinders
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Description
Die Erfindung betrifft Kolbenmaschinen (Kraftmaschinen, Arbeitsmaschinen, hydraulische
Kupplungen u. dgl.) mit im Stern angeordneten Zylindern, deren Kolben mittels eines
relativ zum Stern sich drehenden und dabei von der Innen- oder Außenseite des Sterns her
auf die Kolben einwirkenden Widerlagerkörpers bewegt werden. Bei den bisher bekannten
Kolbenmaschinen dieser Art ist dieser Widerlagerkörper als in sich geschlossene Kurvenbahn
ausgebildet, deren Formgestaltung bei einer gegenseitigen Verdrehung von Zylinderkörper
und Widerlagerkörper die hin und her gehende Bewegung der Kolben ergibt. Zur Vermeidung
der Reibung sind die Kolben in der Regel mit auf der Kurvenbahn laufenden Rollen ausgestattet.
Ein wesentlicher Nachteil dieser Anordnung liegt darin, daß bei hohen spezifischen Kolbendrücken,
also bei verhältnismäßig dünnen Kolben, ausreichend große Rollen sich konstruktiv
schwer unterbringen lassen. ,
Die Erfindung beseitigt diesen Nachteil dadurch, daß die Kurvenbahn an die Kolben,
s5 die Rollen aber an den Widerlagerkörper verlegt
werden. Zu diesem Zweck wird jeder Kolben mit einem Querstück versehen, dessen äußere
Begrenzung einen Teil der Gesamtkurvenbahn bildet. Mit diesem Querstück stützt sich der
Kolben gegen die am Widerlagerkörper drehbar, aber unverschieblich gelagerten Rollen ab. Mit
dieser Anordnung wird noch der weitere Vorteil erreicht, daß die schwierig herzustellende, in
sich geschlossene Kurvenbahn in Wegfall kommt, an deren Stelle die verhältnismäßig einfach
z. B. durch einen Profilfräser zu bearbeitenden Teilkurvenbahnen der Kolbenquerstücke treten.
Die Zeichnung veranschaulicht zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung je im Querschnitt
(nach Linie I-I bzw. III-III) und im
Längsschnitt (nach Linie H-II bzw. IV-IV), und zwar in Gestalt von hydraulischen Kupplungen
(oder auch hydraulischen Schwingungsdämpfern).
Bei dem einen Beispiel (Abb. 1 und 2) liegen die Teilkurvenbahnen auf der Außenseite,
beim anderen Beispiel (Abb. 3 und 4) auf der Innenseite des Zylindersterns. In beiden Fällen
sind die gleichgearteten Teile übereinstimmend bezeichnet. Auf der Welle 1 sitzt die eine die
Arbeitszylinder aufnehmende Kupplungshälfte 2 fest. Die Kolben 3, 3' usw. tragen an ihrem
aus dem Zylinder vorragenden Ende die die Kurvenbahn darstellenden Querstücke 4, 4' usw.
und stützen sich damit gegen Rollen 5, 5' usw. ab, die in der anderen, auf der Welle 6 festsitzenden
Kupplungshälfte 7 gelagert sind. Eine ebene Ringfläche 8 der einen Kupplungshälfte 2
schmiegt sich eng an die einen Seitenwände der Querstücke an und verhindert so die Verdrehung
der letzteren, sichert also die richtige Lage der Querstücke zu den Rollen.
Die Wirkungsweise der neuen Kupplung (oder anderer Anwendungsformen) ist mit derjenigen
der bekannten Ausführungsarten solcher Maschinen mit in sich geschlossener Kurvenbahn
wesensgleich.
Die Zahl der Rollen bestimmt die Hubzahl jedes Kolbens je Umdrehung des einen Teils a
gegenüber dem anderen Teil 7. Die Mindestzahl der Rollen ist, sofern die Kolben sich nicht
zeitweise gegen feste Anschläge anlegen sollen, gleich der Zahl der Kolben; die Höchstzahl ist
vom Kolbenhub und der zulässigen Neigung der Kurvenbahnstücke sowie vom Rollendurchmesser
abhängig. Ist bei gerader Kolbenzahl die
vo Zahl der Rollen um eine gerade Zahl, z. B. 2, größer als die Zahl der Kolben (vgl. Abb. 1),
so bleibt der gemeinsame Schwerpunkt aller Kolben stets im Maschinenmittel, diese Anordnung
eignet sich also besonders für sehr rasch umlaufende Maschinen. Ist die Rollenzahl nur
um ι größer als die Kolbenzahl (Abb. 3), so liegt der Gesamtschwerpunkt der Kolben außerhalb
des Maschinenmittels und wandert im Betriebe um dieses herum.
Eine die Kolbenzahl um ein weniges übertreffende Rollenzahl ist dann erforderlich, wenn
die Maschine als Ganzes keinen periodisch wiederkehrenden Nullwert in der Leistungsabgabe bzw.
in der Förderung erreichen soll. Dies ist namentlieh
auch für hydraulische Kupplungen wichtig. In Fällen, wo das Anliegen der Führungsbahnstücke
an den Rollen durch den auf die Kolben wirkenden Flüssigkeits- oder Gasdruck
nicht immer gewährleistet ist, können noch besondere Anpreßfedern vorgesehen sein.
Claims (3)
1. Kolbenmaschine (Kraftmaschine, Arbeitsmaschine, hydraulischeKupplungu.dgl.)
mit im Stern angeordneten Zylindern, deren Kolben mittels eines relativ zum Stern sich 3S
drehenden und dabei von der Innen- oder Außenseite des Sterns her auf die Kolben
einwirkenden Widerlagerkörpers bewegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die in den
Zylindern der einen Maschinenhälfte (2) arbeitenden Kolben (3) an ihren freien Enden
Querstücke (4) tragen, .deren äußere Begrenzungen eine Kurvenbahn bilden und die sich
gegen Rollen (5) abstützen, die ihrerseits in der anderen Maschinenhälfte (7) gelagert
sind.
2. Kolbenmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Verhinderung
der Kurvenbahnstücke (4) an einer Verdrehung um die Kolbenachse unmittelbar neben mindestens einer Seitenfläche derselben
eine an der einen oder anderen Maschinenhälfte (2 oder 7) festliegende ebene
Fläche (8) vorgesehen ist.
3. Kolbenmaschine nachAnspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollenzahl
die Zahl der Kolben um ein weniges übersteigt, zumZweek, periodisch wiederkehrende
Nullwerte in der Leistungsabgabe bzw. in der Förderung zu vermeiden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ37665D DE514693C (de) | 1929-04-16 | 1929-04-16 | Kolbenmaschine mit im Stern angeordneten Zylindern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ37665D DE514693C (de) | 1929-04-16 | 1929-04-16 | Kolbenmaschine mit im Stern angeordneten Zylindern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE514693C true DE514693C (de) | 1930-12-18 |
Family
ID=7205725
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEJ37665D Expired DE514693C (de) | 1929-04-16 | 1929-04-16 | Kolbenmaschine mit im Stern angeordneten Zylindern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE514693C (de) |
-
1929
- 1929-04-16 DE DEJ37665D patent/DE514693C/de not_active Expired
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