AT61334B - Vorrichtung zum Ausblasen von Pulver- und Gasrückständen oder dgl. aus Geschützrohren. - Google Patents

Vorrichtung zum Ausblasen von Pulver- und Gasrückständen oder dgl. aus Geschützrohren.

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AT61334B
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Austria
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gun
blowing out
gas residues
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gun barrels
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Walter James Smart
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Walter James Smart
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Description


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  Vorrichtung zum Ausblasen von Pulver- und Gasrückständen oder dgl. aus   Eeschützrohren.   



   Die Erfindung betrifft einen Reiniger, hauptsächlich für Geschütze grossen Kalibers, dur dazu dient, die   Verbrennungsrückstände   oder unverbranntes Pulver, die nach dem 
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 und etwaige Flammen vor dem Öffnen des Verschlusses zu ersticken. 



   Hiezu   kann irgend   ein Feuerlöschmittel, z. B. Dampf oder Kohlensäure, benutzt werden, welches am äussersten Ende der Kammer eingebracht, ausgestossen und über die 
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   Wenn die dazu benutzte Flüssigkeit ein Feuerlöschmittel ist, so wird sie Flammen, die etwa noch im Laufe vorhanden sind, wie auch unverbrannte Pulvferteilchen oder unverbrannte Teile des   Pulversackes löschen   und den Rauch und die Gase zur Mündung des   Gest'hützss hinaustreiben.   Wird dann der Verschluss geöffnet, so wird kein   Rauch   
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 Sicherheit, ohne Gefahr für die Bedienungsmannschaft des Geschützes, Geöffnet werden, denn os werden alle Stichflammen und vorzeitigen Entladungen unhedmgt verhmdert. 



   Auf je (lem Fort oder Schlachtschiff pflegt eine   Dampferzeugungsvorrichtung   vorhanden zu sein, die biezu benutzt werden kann. Aber es kann auch Druckluft von   ge-   nügendem Druck benutzt werden, um unverbrannte   Pulversackteilchen   und dgl. Stichflammen und Gase aus der   Kammer hinauszutreiben.   



   Der Gegenstand der Erfindung kann bequem an jedem Geschütz angebracht werden, ohne dass dessen Form verändert werden muss. 
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 schnitt und Fig. 2 in Endansicht. 



   Der Verschlussblock 5 des Geschützes sitzt im Verschluss 6 und schliesst die   Kammer 7   ab.   Mr   hat vorne das gewöhnliche Liderungspolster 8, dem eine gewisse Bewegung in seiner Längsrichtung gestattet ist. Zwischen diesem Polster und dem Vorderende des Verschlussblockes liegen Platten 9 und 10, zwischen denen der eigentliche, weiche Dichtungsring 11 angeordnet ist, der heim Auftreten des Druckes in der Kammer den gasdichten Abschluss 
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   \erseben. Der Stiel   ist hohl und sein Ende ist aussen mit einem Gewinde 18 versehen. an das ein Rohr, das den Stiel lUit einer beliebigen Flüssigkeitsquelle verbindet, angeschraubt werden kann. 



   Eine Feder 20 ist zwischen der Muffe 13 und dem oberen Ende der Kammer   7. 5   angeordnet, um den Polster gegen die Rückwand der Kammer bzw, gegen den geflanschten 
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 Kammer gebildeten Winkel strömen. Sie wird ferner, durch die Kammer und die Geschützbohrung fliessend, aus dessen Mündung heraustreten, wobei sie Rauch, Gase und etwaige unverbrannte   Pnivorteilchen und Ruckstände   des   Putvcrsackes   vor sich hertreiben und etwaiges Feuer verlöschen wird. Hiobei wird auch die durch die Entladung des   Geschütze   erzeugte Erhitzung des Laufes ermässigt und das Innere des Geschützes von allen Niederschlägen befreit.

   Auf diese Weise ist das Geschütz unmittelbar nach dem Abfeuern eines Schusses wieder zur Aufnahme einer neuen Ladung bereit und der Verschlussblock kann mit Sicherheit ohne Gefahr für die Einbringung einer neuen Ladung   geöffnet werden.   



   Die Flüssigkeit kann dabei zur geeigneten Zeit entweder selbsttätig oder von Hand eingeführt werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Vorrichtung zum Ausblasen von Pul ver- und Gasrückständen oder dgl. aus Gschützrohren, dadurch gekennzeichnet, dass das Vorbewegen des Liderungspolsters unmittelbar unter dem Druck des durchströmenden Löschmittels durch Öffnung nach Art eines Ventiles erfolgt, zum Zweck, die Feuerbfi'citschaft des Geschützes wesentlich zu erhöhen und ein ununterbrochenes, gefahrloses Schnellfeuern zu gestatten.
AT61334D 1912-01-16 1912-01-16 Vorrichtung zum Ausblasen von Pulver- und Gasrückständen oder dgl. aus Geschützrohren. AT61334B (de)

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