AT60962B - Verfahren zur Darstellung von Ammoniak. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Ammoniak.

Info

Publication number
AT60962B
AT60962B AT60962DA AT60962B AT 60962 B AT60962 B AT 60962B AT 60962D A AT60962D A AT 60962DA AT 60962 B AT60962 B AT 60962B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
ammonia
preparation
contact
catalysts
impurities
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Basf Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Basf Ag filed Critical Basf Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT60962B publication Critical patent/AT60962B/de

Links

Landscapes

  • Catalysts (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Darstellung von Ammoniak. 
 EMI1.1 
 ganz wesentlich   beeinträchtigt   wird, wenn die Katalysatoren oder das verwendete Gasgemisch gewisse Verunreinigungen enthalten und dass man wesentlich bessere Resultate. insbesondere im Dauerbetrieb erhält, wenn man aus jenen die als schädlich erkannten 
 EMI1.2 
 als Kontaktgifte wirkende Körper seien beispielsweise Schwefel. Seien, Tellur. Phosphor, Arsen, Bor usw. oder deren Verbindungen sowie manche gasförmige Kohlenstoffverbindungen genannt. So werden die Katalysatoren schon durch die äusserst geringen Mengen solcher   Verunreinigungen,   die selbst in   den als @reinst@ bezeichneten Handelsprodukten fast   immer noch enthalten sind. wirkungslos gemacht oder in ihrer Wirkung wesentlich   be-   
 EMI1.3 
 erkannten Elemente benutzt werden.

   Die oben genannten Zusätze wirken, in   überschüssiger   Menge angewandt, nicht nur entgiftend. sondern gemäss den Angaben des Patente   Nr. 6U2f) 5   weiter   förderlich   auf die Ausbeute ein. Ebenso können zum Zweck der weiteren V erbesserung der Kontaktwirkung den entgifteten Massen die in dieser   Ernndung ge-   
 EMI1.4 
 oder Schwefelverbindungen enthält, wird im Sauerstoffstrom zu Eisenoxyduloxyd verbrannt und die geschmolzene Masse zerkleinert und reduziert. Das so erhaltene Produkt gibt ein Mehrfaches der Kontaktwirkung des Ausgangsproduktes. 



    II.   
 EMI1.5 
 wirkungslos war, wird mit 5% Kaliumkarbonat gemischet und im Luftstrom auf 1200  erhitzt Das so erhaltene Produkt wird z. B. bei   5000   in Wasserstoff reduziert. Der 
 EMI1.6 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   111.   



   Pyrithaltiger Magnetit wird wiederholt oxydiert und reduziert.. 



   Die zweckmässigste Art und Weise der Entfernung der Verunreinigungen aus den Gasgemischen bei vorliegendem Verfahren hängt von der Natur derselben ab und besteht je nach dem Fall z. 13. im   Filtrierten,   Waschen oder   Leiten über feste Absorptionsmittel   oder dgl. Man kann auch, anstatt die   schädlichen   Bestandteile zu entfernen, diese in solche Körper umwandeln, welche jene schädlichen Eigenschaften nicht mehr zeigen, z. B. aus einem Gemisch von Wasserstoff, Stickstoff und wenig Kohlenoxyd letzteres durch Überleiten der Gase über erhitztes Nickel zu Methan reduzieren. 



   Eine vorteilhafto Reinigungsmethodo besteht darin, dass man die Gase, bevor man sie über den   Katalysator   leitet, mit demselben Metall bei erhöhter Temperatur in Be-   rührung bringt.   So kann man z. B. bei Verwendung von Metallen der Eisengruppe als Katalysatoren das Gemisch, bevor man es zu demselben treten lässt, über erhitztes reduziertes Eisen, Nickel usw. leiten, welche die Verunreinigungen aufnehmen und naturgemäss von Zeit zu Zeit erneuert werden müssen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Darstellung von Ammoniak aus seinen Elementen mittels Katalysatoren, darin bestehend, dass man im Falle der Anwendung von unedlen Kontaktmentallen diese Kontaktmentalle oder die zur Katalyse dienenden Gase oder beide vor ihrer Vor wendung von Kontaktgiften, welche die Wirksamkeit der   Kontaktmasse bocinträchtigf-n,   nämlich insbesondere Schwefel, Selen, Tellur, Bor, Phosphor, Arsen, Antimon, Wismut, Zinn, Blei oder deren Verbindungen bzw. Kohlenoxyd befreit.

Claims (1)

  1. 2. Eine Ausführungsform des unter Anspruch 1 geschützten Verfahrens, darin bestehend, dass man die gemäss Anspruch l zu verwendenden Kontalitmassen vor ihrer Anwendung noch den im patente Nr 60255 geschützten Behandlungen unterwirft.
AT60962D 1910-05-17 1911-05-13 Verfahren zur Darstellung von Ammoniak. AT60962B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE60962X 1910-05-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT60962B true AT60962B (de) 1913-09-10

Family

ID=5630706

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT60962D AT60962B (de) 1910-05-17 1911-05-13 Verfahren zur Darstellung von Ammoniak.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT60962B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2656803A1 (de) Verfahren zum entfernen von quecksilber, das in einem gas oder einer fluessigkeit vorhanden ist, durch absorption in einer feststoffmasse, die kupfersulfid enthaelt
DE3842526A1 (de) Verfahren zur herstellung eines katalysators zur entfernung von stickstoffoxiden aus abgasen
DE1278675B (de) Zur Entfernung von Schwefeldioxyd aus Abgasen geeigneter Akzeptor
DE949884C (de) Verfahren zur Herstellung von Glasskelett-Katalysatoren in Form gesinterter Aggregrate
EP0140944A1 (de) Verfahren und vorrichtuing zur reinigung von verbrennungsgasen aus beispeilsweise haushaltsheizungen, verbrennungsmotoren oder dergl. feuerungen
AT60962B (de) Verfahren zur Darstellung von Ammoniak.
DE1195281B (de) Verfahren zum Oxydieren von Stickstoffmonoxyd zu Stickstoffdioxyd
DE2216328A1 (de) Katalysator zur Verbrennung von Ammoniak zu Stickstoffmonoxid und Verfahren zur Herstellung des Katalysators
DE2547939A1 (de) Verfahren zur herstellung eines katalysators fuer die ammoniaksynthese
DE1417731C3 (de) Verfahren zur Herstellung eines Katalysators, der Wismut, Molybdän, Silicium, Sauerstoff und gegebenenfalls Phosphor enthält
DE446488C (de) Herstellung von Wasserstoff
DE550909C (de) Verfahren zur katalytischen Gewinnung von Cyanwasserstoff
WO2022058137A1 (de) Katalysator für die ammoniaksynthese mit verbesserter aktivität
DE545368C (de) Verfahren zur Entfernung von Kohlenoxysulfid aus Gasen
DE974909C (de) Verfahren zur flammenlosen Umsetzung von gasfoermigen Kohlenwasserstoffen
DE581986C (de) Herstellung von Wasserstoff oder Wasserstoff-Stickstoff-Gemischen aus Methan oder methanreichen Gasen
DE938909C (de) Verfahren zur Herstellung von abriebfesten und haltbaren Kontaktmassen
DE612016C (de) Beseitigung von Sauerstoff aus Gasgemischen mit Hilfe von Metallkarbonyl
DE254344C (de)
DE503133C (de) Verfahren zur Herstellung stickstoffhaltiger Kondensationsprodukte aus Acetylen und Ammoniak
AT133140B (de) Verfahren zur Herstellung von Aceton.
AT208816B (de) Verfahren zur Erhöhung des Anreicherungsfaktors des schweren Wassers auf Werte über 1,1, insbesondere über 1,35
AT97665B (de) Verfahren zur Bereitung katalytischen Materials zur Ammoniaksynthese.
DE947466C (de) Verfahren zur Herstellung von Kohlenwasserstoffen, sauerstoffhaltigen Kohlenwasserstoff-Verbindungen oder deren Gemischen durch Hydrierung von Kohlenoxyden
AT343603B (de) Verfahren zur herstellung eines katalysators zur ammoniakdissoziation