AT60134B - Elektromagnetischer Unterbrecher. - Google Patents

Elektromagnetischer Unterbrecher.

Info

Publication number
AT60134B
AT60134B AT60134DA AT60134B AT 60134 B AT60134 B AT 60134B AT 60134D A AT60134D A AT 60134DA AT 60134 B AT60134 B AT 60134B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
mercury
solenoid
tube
float
electromagnetic breaker
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Cie Des Compteurs Aron
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Cie Des Compteurs Aron filed Critical Cie Des Compteurs Aron
Application granted granted Critical
Publication of AT60134B publication Critical patent/AT60134B/de

Links

Landscapes

  • Measurement And Recording Of Electrical Phenomena And Electrical Characteristics Of The Living Body (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   geordnet, welche genügend Quecksilber zurückalten, wenn das Niveau des letzteren sich senkt, um die festen Elektroden ständig eingetaucht zu erhalten, so dass sie von Unterbrechungsfunken   nicht angegriffen werden können. 



    Zwei Ausführungsformen eines elektromagnetischen Unterbrechers nach der Erfindung sind auf der Zeichnung beispielsweise dargestellt.(  
Fig.   I   ist eine Vorderansicht der Vorrichtung, wobei ein Teil des    QuecksilberrohresunY     Schnitt dargestellt ist. Fig. 2 ist eine Seitenansicht dieser Vorrichtung. Fig. 3 ist ein schema einer anderen Ausführungsform.   



   Bei der Ausführungsform gemäss Fig.   I   und 2 ist die Quecksilbermasse 1 in ein gekrümmtes Glasrohr eingeschlossen, das in sich geschlossen ist ; die beiden vertikalen Schenkel 2 und 3 dieses Rohres sind unten durch ein Querstück 4 und oben durch ein Querstück 5 miteinander verbunden, derart, dass das Ganze eine fortlaufende Leitung von der Gestalt eines 0 bildet.

   Bevor   dieses, :   Rohr geschlossen wird,   führ   man in dasselbe ausser dem Quecksilber einen magnetischen Schwimmer ein, der beispielsweise aus einer Eisenstange 6, einer nichtmagnetischen, als Ballast dienenden Stange 7 und einem geschlossenen Glasrohr 8 besteht, welches die Stangen 6 und 7 hermetisch umschliesst ; das Rohr wird ferner luftleer gemacht und mit einem geeigneten Gas   gefüut.   An demjenigen Schenkel, welcher dem den Schwimmer umschliessenden Schenkel gegen. überliegt, sind zwei schräg abwärtsgerichtete Vorsprünge 9 und 10, welche zwei kleine Näpfe 
 EMI2.1 
 aus Platin, Spezialstahl oder irgend einem anderen geeigneten, leitenden Stoff bestehen. 



   Das ganze Rohr wird in ein Solenoid 13 eingeschoben, welches in denselben Stromkreis wie die Elektroden eingeschaltet werden kann. Das Solenoid und das Rohr werden auf einer 
 EMI2.2 
 und mit   Vorsprüngen 17 versehen   ist, on denen das Solenoid einstellbar mittels Gleitstücken 18 und Schrauben 19 befestigt ist. Wenn der Schwimmer gesenkt oder von dem Solenoid wenig angehoben ist. befindet sich   dan quecksilber   in dem Schenkel 2 oberhalb des inneren Randes 20 des Napfes 9 und verbindet die Elektroden miteinander. Wenn die Stromstärke über die vor-   geschriebene Höhe hinauswächst,   wird der Schwimmer soweit angehoben, dass in dem   Schenke ! 2   das Quecksilber unter den Rand 20 sinkt.

   Der Stromdurchgang wird hiedurch unterbrochen, die Anziehung des Solenoids hört auf, und der Schwimmer sinkt wieder abwärts ;   infolgedess < 'n   wird das   Queckpilber von neuem   in den Schenkel 2 hinaufgetrieben und stellt den Stromkreis wieder her. Diese Wirkung wiederholt sich solange, als der Widerstand des äusseren Strom- 
 EMI2.3 
 



   Der Funke, welcher in dem Rohre bei jeder Unterbrechung des Stromes zwischen den beiden Oberflächen des Quecksilbers   überspringt,   hat nur die Wirkung, dass eine kleine Menge des Quecksilbers verdampft wird, die sich wieder niederschlägt und   zurückfällt.   



   Infolge der Verschiebbarkeit des Solenoides in vertikaler   Richtung kann man   dessen Wirkung auf den Schwimmer regeln, so dass die Unterbrechung des Stromes sich genau in dem Augenblicke vollzieht, in welchem der festgesetzte Grenzwert der Stromstärke erreicht ist. 



   Die Ausführungsform nach Fig. 3 unterscheidet sich von der ersten dadurch, dass die Vorbindungsleitung 5, welche die oberen Enden der Schenkel 2 und 3 miteinander verbindet, aus einem engen Röhrchen besteht und derart gekrümmt ist. dass sie sich diesen Schenkeln und dem unteren Querstück 4 anlegt. Der ganze Quecksilberbehälter erhält auf diese Weise die Form eines U, so dass es möglich ist, das Solenoid 13 auf denjenigen Rohrschenkel allein aufzubringen, welcher den Schwimmer enthält ; das Solenoid kann in diesem Falle einen geringeren Querschnitt als bei der ersten Ausführungsform haben. 



   Es ist hervorzuheben, dass diese Ausführungsformen nur beispielsweise beschrieben worden sind, so dass die Erfindung keineswegs hierauf beschränkt ist, und dass sie abgeändert werden können, ohne von dem Wesen der Erfindung abzuweichen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektromagnetischer Unterbrecher, bei welchem zwei Elektroden durch die Bewegung eines von einem Solenoid beeinflussten magnetischen Verdrängungskörpers in Quecksilber ver- 
 EMI2.4 


AT60134D 1910-07-27 1911-07-21 Elektromagnetischer Unterbrecher. AT60134B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR60134X 1910-07-27

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT60134B true AT60134B (de) 1913-07-10

Family

ID=8693878

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT60134D AT60134B (de) 1910-07-27 1911-07-21 Elektromagnetischer Unterbrecher.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT60134B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT60134B (de) Elektromagnetischer Unterbrecher.
AT105288B (de) Mittels Schwachstromes betätigter Starkstromunterbrecher.
DE533325C (de) Sicherheitsvorrichtung an elektrisch beheizten Fluessigkeitsgefaessen
DE2824035A1 (de) Fluessigkeitsstandschalter
DE495657C (de) Elektromagnetisches Relais, bei welchem die Erscheinung der Magnetostriktion zur Bewegung der Kontakte ausgenutzt wird
DE546944C (de) Dampfwasserableiter mit Schwimmer und Kugelventil
DE426807C (de) Elektrische Pumpe
DE322852C (de) Einrichtung zur Erzeugung von periodisch unterbrochenem Gleichstrom durch abwechselnde Verdampfung und Wiederverdichtung einer leitenden Fluessigkeit
DE879567C (de) Elektromagnetisch gesteuertes Stromimpulsrelais
DE69806238T2 (de) Vakuumentlastungensventil für schwimmdächer von tanks zur lagerung von flüssigkeiten
AT128182B (de) Zündvorrichtung an Quecksilberdampfgleichrichtern.
DE725361C (de) Einrichtung zur Schwimmerhubbegrenzung von Flugzeugvergasern in Normal- und Kehrlage
DE636599C (de) Elektrische Entladungsroehre, insbesondere zum Aussenden von Lichtstrahlen, fuer waagerechte Brennlage
DE642258C (de) Quecksilberzeitschalter mit Eisenschwimmer, insbesondere zum Zuenden von Metalldampfgleichrichtern
DE153743C (de)
DE965430C (de) Elektrischer Steuermagnet
AT127173B (de) Überspannungsableiter.
AT78510B (de) Metalldampflampe mit selbsttätiger Zündung.
AT101088B (de) Selbsttätiger Schranken für Eisenbahnübergänge.
AT145777B (de) Elektrische Hochdruckentladungsröhre für waagrechte Brennlage.
DE75501C (de) Elektricitätszähler
AT94006B (de) In Öl getauchter elektrischer Apparat, z. B. Ölschalter.
DE893541C (de) Schalteinrichtung zur Steuerung von Stromimpulsen, insbesondere fuer Elektrozaeune
AT135936B (de) Quecksilberschaltröhre.
DE674706C (de) Zeitschalteinrichtung mit Kolbendaempfung durch Luft oder Fluessigkeit