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geordnet, welche genügend Quecksilber zurückalten, wenn das Niveau des letzteren sich senkt, um die festen Elektroden ständig eingetaucht zu erhalten, so dass sie von Unterbrechungsfunken nicht angegriffen werden können.
Zwei Ausführungsformen eines elektromagnetischen Unterbrechers nach der Erfindung sind auf der Zeichnung beispielsweise dargestellt.(
Fig. I ist eine Vorderansicht der Vorrichtung, wobei ein Teil des QuecksilberrohresunY Schnitt dargestellt ist. Fig. 2 ist eine Seitenansicht dieser Vorrichtung. Fig. 3 ist ein schema einer anderen Ausführungsform.
Bei der Ausführungsform gemäss Fig. I und 2 ist die Quecksilbermasse 1 in ein gekrümmtes Glasrohr eingeschlossen, das in sich geschlossen ist ; die beiden vertikalen Schenkel 2 und 3 dieses Rohres sind unten durch ein Querstück 4 und oben durch ein Querstück 5 miteinander verbunden, derart, dass das Ganze eine fortlaufende Leitung von der Gestalt eines 0 bildet.
Bevor dieses, : Rohr geschlossen wird, führ man in dasselbe ausser dem Quecksilber einen magnetischen Schwimmer ein, der beispielsweise aus einer Eisenstange 6, einer nichtmagnetischen, als Ballast dienenden Stange 7 und einem geschlossenen Glasrohr 8 besteht, welches die Stangen 6 und 7 hermetisch umschliesst ; das Rohr wird ferner luftleer gemacht und mit einem geeigneten Gas gefüut. An demjenigen Schenkel, welcher dem den Schwimmer umschliessenden Schenkel gegen. überliegt, sind zwei schräg abwärtsgerichtete Vorsprünge 9 und 10, welche zwei kleine Näpfe
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aus Platin, Spezialstahl oder irgend einem anderen geeigneten, leitenden Stoff bestehen.
Das ganze Rohr wird in ein Solenoid 13 eingeschoben, welches in denselben Stromkreis wie die Elektroden eingeschaltet werden kann. Das Solenoid und das Rohr werden auf einer
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und mit Vorsprüngen 17 versehen ist, on denen das Solenoid einstellbar mittels Gleitstücken 18 und Schrauben 19 befestigt ist. Wenn der Schwimmer gesenkt oder von dem Solenoid wenig angehoben ist. befindet sich dan quecksilber in dem Schenkel 2 oberhalb des inneren Randes 20 des Napfes 9 und verbindet die Elektroden miteinander. Wenn die Stromstärke über die vor- geschriebene Höhe hinauswächst, wird der Schwimmer soweit angehoben, dass in dem Schenke ! 2 das Quecksilber unter den Rand 20 sinkt.
Der Stromdurchgang wird hiedurch unterbrochen, die Anziehung des Solenoids hört auf, und der Schwimmer sinkt wieder abwärts ; infolgedess < 'n wird das Queckpilber von neuem in den Schenkel 2 hinaufgetrieben und stellt den Stromkreis wieder her. Diese Wirkung wiederholt sich solange, als der Widerstand des äusseren Strom-
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Der Funke, welcher in dem Rohre bei jeder Unterbrechung des Stromes zwischen den beiden Oberflächen des Quecksilbers überspringt, hat nur die Wirkung, dass eine kleine Menge des Quecksilbers verdampft wird, die sich wieder niederschlägt und zurückfällt.
Infolge der Verschiebbarkeit des Solenoides in vertikaler Richtung kann man dessen Wirkung auf den Schwimmer regeln, so dass die Unterbrechung des Stromes sich genau in dem Augenblicke vollzieht, in welchem der festgesetzte Grenzwert der Stromstärke erreicht ist.
Die Ausführungsform nach Fig. 3 unterscheidet sich von der ersten dadurch, dass die Vorbindungsleitung 5, welche die oberen Enden der Schenkel 2 und 3 miteinander verbindet, aus einem engen Röhrchen besteht und derart gekrümmt ist. dass sie sich diesen Schenkeln und dem unteren Querstück 4 anlegt. Der ganze Quecksilberbehälter erhält auf diese Weise die Form eines U, so dass es möglich ist, das Solenoid 13 auf denjenigen Rohrschenkel allein aufzubringen, welcher den Schwimmer enthält ; das Solenoid kann in diesem Falle einen geringeren Querschnitt als bei der ersten Ausführungsform haben.
Es ist hervorzuheben, dass diese Ausführungsformen nur beispielsweise beschrieben worden sind, so dass die Erfindung keineswegs hierauf beschränkt ist, und dass sie abgeändert werden können, ohne von dem Wesen der Erfindung abzuweichen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektromagnetischer Unterbrecher, bei welchem zwei Elektroden durch die Bewegung eines von einem Solenoid beeinflussten magnetischen Verdrängungskörpers in Quecksilber ver-
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