AT59976B - Vorrichtung zum Setzan ausgeschlossener Schriftzeiien mittels Registerstreifenlochmaschine. - Google Patents

Vorrichtung zum Setzan ausgeschlossener Schriftzeiien mittels Registerstreifenlochmaschine.

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AT59976B
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Description


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 maschine die Zeile gleich in der Länge gesetzt werden, welche notwendig ist, um durch die Ausdehnung der Spatienkeile die Normalzeilenlänge zu erreichen. 



   Ein bekanntes Hilfsmittel hiezu ist, bei der Herstellung des Registerstreifens die Zeilenlänge durch die systematische Schaltung der mit dem Lochapparat verbundenen Schreibmaschine kontrollieren zu lassen, wobei die einzelnen Satzelemente mit einer Weite registriert werden, welche der für den herzustellenden Schriftsatz vorgesehenen Weite proportional ist. Diese Registrierung kann auch durch einen Typenraumanzeiger erfolgen. Die Ausführungsform des hiezu benutzten Schaltmechanismus ist für die vorliegende Erfindung unwesentlich. 



   Um eine deutliche Markierung der Wortzwischenräume in der Schreibmaschinenschrift zu erzielen, wird bei der nachstehend beschriebenen Vorrichtung der Papierwagen um den grössten Betrag weitergeschaltet, welcher durch vollständiges Ausspreizen des Spatienkeiles unter Hinzufügen der grössten Weite der benutzten Zusatzspatien in der Setzmaschine erzielt werden kann. In der beim Lochen des Registerstreifens gleichzeitig entstehenden   Niederschrift   des zu setzenden Textes erscheinen deshalb alle Zeilen, in denen Spatienkeile verwendet werden, stets um den Betrag   (ler grössten   Ausschlussweite vergrössert, um den sie in der Setzmaschine ausgeschlossen werden können, wenn neben den Spatienkeilen die grössten Zusatzelemente gesetzt werden.

   Infolgedessen muss an der Lochmaschine die Länge jeder Zeile, ohne   Keil- und Zusatzspatien,   proportional der   Normalzeilenlänge   sein, welche an der Setzmaschine vorgesehen ist, d. h. die   Minimalzeilen-   länge an der Lochmaschine stimmt mit der   Normalzeilenlänge   (Formatbreite) an der Setzmaschine überein. Ferner kann jede Zeile mit Keilspatien   um.   den Betrag über die Minimalzeilenlänge an der Lochmaschine hinausgesetzt werden. um welchen sie durch Verminderung der   Gesamtausschlussweite   der verwendeten Spatienkeile und Zusatzspatien gekürzt werden kann. 



   Dies kann entweder dadurch bewirkt werden, dass man kleinere Zusatzspatien einfügt oder diese ganz fortlässt und dann dadurch,   dass   die Spatienkeile nicht bis zu ihrer vollen Weite ausgedehnt werden. Wie gross die   Ausschlussweite   einer Zeile ist und   um   wieviel sie über die   Minimallänge   hinausgesetzt werden kann, ist jedoch erst zu erkennen, wenn die Zeile annähernd vorgesetzt ist. Es ist deshalb auch erst nach Beendigung einer Zeile möglich, zu bestimmen, ob zu den Spatienkeilen noch Zusatzspatien hinzugefügt werden müssen und welche Weite zu wählen ist.

   Im all- gemeinden wir der   Setzer   soviel Schriftzeichen wie möglich in die Zeile hineinbringen und er wird darauf bedacht sein, die Zeile mit den darin befindlichen   Spatienkeilen   ohne   Verwendung   von Zusatzspatien   auszuschliessen.   Ist jedoch am Ende der Zeile noch ein langes Wort bzw. eine   l :

   mpe Silbe   zu setzen, so ist, besonders bei kurzen Zeilen mit wenig Spatienkeilen. oft die Ver- wendung von Zusatzspatien nicht zu umgehen-   Mittels der weiter unten beschriebenen Vorrichtung soll   nun unabhängig von der Aufmerksamkeit des Setzers bestimmt werden, wann   jedem Spatienkeil noch   ein   Zusatzspatium   hinzugefügt werden   muss und gleichzeitig das Lochsvmbol gestanzt werden, welches   in der Setzmaschine das zum vollständigen Ausschliessen erforderliche Zusatzspatium wählt. Bei dieser Art 
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   Spatienkei) wirken   die   Zusatzspatien derart, dass   sie die Ausschlussweite eines Spatienkeiles um den Betrag ihrer Weite vergrössern, wobei es nicht notwendig ist. dass die Zusatzspatien ver-   änderliche Weiten besitzen.

   Ebenso   ist es   nicht notwendig.   Bruchteile von Einheiten, welche   (furch die verschiedene Anzahl von Wörtern   in der Zeile   auftreten können,   auf die   Wortzwischen-   
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 werden. Infolgedessen ist die Wirkungsweise der hier beschriebenen Vorrichtung unabhängig von der   Zeilenlänge   und der Zahl der Wörter in einer Zeile. 



   Nach der   vorliegenden Erfindung wird zunächst bei   jedem Anschlag der Wortzwischenraum-   taste ein Symbol   für einen Spatienkeil gelocht, wobei gleichzeitig der Papierwagen in der bereits beschriebenen Weise weitergeschaltet wird. Gleichzeitig werden mittels eines einfachen Schaltrades zwei Anschläge derart weitergeschaltet, dass ihre Verschiebungen den Weiten der in   der Setz-   
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 ist, wird   durch Niederdrücken der Zeilenschlusstaste oder   einer besonderen   Taste ein Wmkeihssbe)   unter Vermittlung der verstellbaren Anschläge so gesteuert. dass er mit einer entsprechenden Taste des   Lochapparates   in Eingriff kommt und   dadurch das Stanzen der Lochkombination   für das jeweils benötigte Zusatzspatium veranlasst.

   Kann die gesetzte Zeile ohne Zusatzspatien auf die   vorgeschriebene Normallänge gehracht werden,   so bleibt das   Lochsymbol   für das Zusatzspatium fort und es wird nur das   Zeilenschlusssymbol gestanzt.   



   Fig. 1 stellt eine   Gesamtansicht   der   Lochmaschine dar. Fig. 2 zeigt   den hinteren Teil dieses Apparates in   vergrössertem Massstabe. Fig.   3 zeigt die Ansicht eines Teiles von dem   Mechanismus   
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Wird bei Verwendung dehnbarer Spatien der Fehlbetrag an der Lochmaschine um ein weniges geringer angezeigt als er von dehnbaren Spatien beseitigt werden kann, so können, ohne die Sicherheit des Ausschliessens zu beeinträchtigen, Schriften für den Satz verwendet werden, welche nur annähernd in ihren Abmessungen der Satzelemente übereinstimmen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE ;
1. Vorrichtung zum Setzen ausgeschlossener Schriftzeilen mittels Registerstreifenlochmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass während des Setzens einer Zeile ein Wählerglied (191, 191a) proportional zu dem durch das Ausschliessen zu beseitigenden Fehlbetrag der Zeilenlänge und parallel zu dem Wählerglied eine Anzahl von Anschlägen   (223,     224)   proportional den Weiten verschiedener Ausschlusselemente eingestellt werden und nach Beendigung der Zeile eine Querbewegung des eingestellten Wählergliedes   (191,   191a) gegen die Anschläge   (223,   224, 225) und   nach Berührung   eines derselben eine Bewegung des Wählergliedes   (191)   gegen eine der den 
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 wobei durch die von dem   Wählerglied (191)

     angetriebene Ausschlusstaste das zur Erzielung der genauen Zeilenlänge erforderliche Ausschlussspatium mittels der Lochung eines Ausschlusssymbols bestimmt wird.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellung der den Zusatzspatien entsprechenden Anschläge (223, 224) mit Hilfe von Zahnrädern (228, 229) verschiedenen, den Breiten der Zusatzspatien proportionalen Durchmessers erfolgt, welche auf einer gemeinschaftlichen Welle (227) befestigt sind und durch diese beim Setzen eines jeden Ausschlusselementes eine bestimmte Winkeldrehung erfahren.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das die Auswahl der Zusatzspatien vermittelnde Glied durch den Arm (191) eines Hebels (191, 191a) gebildet wird, welcher sowohl um eine Achse (192) drehbar ist als auch mit dieser Achse eine Verschiebung in der Längsrichtung des Hebelarmes (191) erhalten kann und auf einem Schlitten (195) gelagert ist, welcher durch den Typenraumanzeiger (Papierwagen 2) eine dem Fehlbetrag der gesetzten Zeile entsprechende Verschiebung in der Längsrichtung der Achse (192) des Hebels (191) erfährt.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebelarm (191a) von einer schwingbaren Platte (200) beeinflusst wird, weiche durch eine einzige Bewegung zunächst eine Drehung des Hebels (191, 191a) und sodann eine Verschiebung des ganzen Hebels (791, l97) EMI6.2 die Einstellung der Anschlagschiencn der Ausschlusswählereinrichtung gegen die Wirkung einer Feder mittels eines Schaltrades ) und zweier in das Schaltrad (J eingreifenden Klinken (231, 247) erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass die in das Schaltrad (-) eingreifenden Klinken (231, 247) bim Anschlag der Wortauslöschtaste abwechselnd aus dem Schaltrsde (230)
    ausgehoben werden und hiedurch eine Rückwärtsdrehung des Schaltrades (230) um eine Zahnweite veranlassen.
    R. Vorrichtung nach Anspruch l bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die in das schaltrad 6230) der Ausschlusswählereinrichtung eingreifenden Klinken (231. 247) unter dem Einfluss einer Kurvenscheibe (J1) und eines hin und her schwingenden Hebelsystemes (248, 249, 250, 250a) stehen, wobei dessen Bewegung in der einen Richtung das Ausheben der einen Klinke (247) und dessen Bewegung in der anderen Richtung zuerst das Ausheben der anderen Klinke (231) und EMI6.3
AT59976D 1911-08-10 1911-08-10 Vorrichtung zum Setzan ausgeschlossener Schriftzeiien mittels Registerstreifenlochmaschine. AT59976B (de)

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