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maschine die Zeile gleich in der Länge gesetzt werden, welche notwendig ist, um durch die Ausdehnung der Spatienkeile die Normalzeilenlänge zu erreichen.
Ein bekanntes Hilfsmittel hiezu ist, bei der Herstellung des Registerstreifens die Zeilenlänge durch die systematische Schaltung der mit dem Lochapparat verbundenen Schreibmaschine kontrollieren zu lassen, wobei die einzelnen Satzelemente mit einer Weite registriert werden, welche der für den herzustellenden Schriftsatz vorgesehenen Weite proportional ist. Diese Registrierung kann auch durch einen Typenraumanzeiger erfolgen. Die Ausführungsform des hiezu benutzten Schaltmechanismus ist für die vorliegende Erfindung unwesentlich.
Um eine deutliche Markierung der Wortzwischenräume in der Schreibmaschinenschrift zu erzielen, wird bei der nachstehend beschriebenen Vorrichtung der Papierwagen um den grössten Betrag weitergeschaltet, welcher durch vollständiges Ausspreizen des Spatienkeiles unter Hinzufügen der grössten Weite der benutzten Zusatzspatien in der Setzmaschine erzielt werden kann. In der beim Lochen des Registerstreifens gleichzeitig entstehenden Niederschrift des zu setzenden Textes erscheinen deshalb alle Zeilen, in denen Spatienkeile verwendet werden, stets um den Betrag (ler grössten Ausschlussweite vergrössert, um den sie in der Setzmaschine ausgeschlossen werden können, wenn neben den Spatienkeilen die grössten Zusatzelemente gesetzt werden.
Infolgedessen muss an der Lochmaschine die Länge jeder Zeile, ohne Keil- und Zusatzspatien, proportional der Normalzeilenlänge sein, welche an der Setzmaschine vorgesehen ist, d. h. die Minimalzeilen- länge an der Lochmaschine stimmt mit der Normalzeilenlänge (Formatbreite) an der Setzmaschine überein. Ferner kann jede Zeile mit Keilspatien um. den Betrag über die Minimalzeilenlänge an der Lochmaschine hinausgesetzt werden. um welchen sie durch Verminderung der Gesamtausschlussweite der verwendeten Spatienkeile und Zusatzspatien gekürzt werden kann.
Dies kann entweder dadurch bewirkt werden, dass man kleinere Zusatzspatien einfügt oder diese ganz fortlässt und dann dadurch, dass die Spatienkeile nicht bis zu ihrer vollen Weite ausgedehnt werden. Wie gross die Ausschlussweite einer Zeile ist und um wieviel sie über die Minimallänge hinausgesetzt werden kann, ist jedoch erst zu erkennen, wenn die Zeile annähernd vorgesetzt ist. Es ist deshalb auch erst nach Beendigung einer Zeile möglich, zu bestimmen, ob zu den Spatienkeilen noch Zusatzspatien hinzugefügt werden müssen und welche Weite zu wählen ist.
Im all- gemeinden wir der Setzer soviel Schriftzeichen wie möglich in die Zeile hineinbringen und er wird darauf bedacht sein, die Zeile mit den darin befindlichen Spatienkeilen ohne Verwendung von Zusatzspatien auszuschliessen. Ist jedoch am Ende der Zeile noch ein langes Wort bzw. eine l :
mpe Silbe zu setzen, so ist, besonders bei kurzen Zeilen mit wenig Spatienkeilen. oft die Ver- wendung von Zusatzspatien nicht zu umgehen- Mittels der weiter unten beschriebenen Vorrichtung soll nun unabhängig von der Aufmerksamkeit des Setzers bestimmt werden, wann jedem Spatienkeil noch ein Zusatzspatium hinzugefügt werden muss und gleichzeitig das Lochsvmbol gestanzt werden, welches in der Setzmaschine das zum vollständigen Ausschliessen erforderliche Zusatzspatium wählt. Bei dieser Art
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Spatienkei) wirken die Zusatzspatien derart, dass sie die Ausschlussweite eines Spatienkeiles um den Betrag ihrer Weite vergrössern, wobei es nicht notwendig ist. dass die Zusatzspatien ver- änderliche Weiten besitzen.
Ebenso ist es nicht notwendig. Bruchteile von Einheiten, welche (furch die verschiedene Anzahl von Wörtern in der Zeile auftreten können, auf die Wortzwischen-
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werden. Infolgedessen ist die Wirkungsweise der hier beschriebenen Vorrichtung unabhängig von der Zeilenlänge und der Zahl der Wörter in einer Zeile.
Nach der vorliegenden Erfindung wird zunächst bei jedem Anschlag der Wortzwischenraum- taste ein Symbol für einen Spatienkeil gelocht, wobei gleichzeitig der Papierwagen in der bereits beschriebenen Weise weitergeschaltet wird. Gleichzeitig werden mittels eines einfachen Schaltrades zwei Anschläge derart weitergeschaltet, dass ihre Verschiebungen den Weiten der in der Setz-
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ist, wird durch Niederdrücken der Zeilenschlusstaste oder einer besonderen Taste ein Wmkeihssbe) unter Vermittlung der verstellbaren Anschläge so gesteuert. dass er mit einer entsprechenden Taste des Lochapparates in Eingriff kommt und dadurch das Stanzen der Lochkombination für das jeweils benötigte Zusatzspatium veranlasst.
Kann die gesetzte Zeile ohne Zusatzspatien auf die vorgeschriebene Normallänge gehracht werden, so bleibt das Lochsymbol für das Zusatzspatium fort und es wird nur das Zeilenschlusssymbol gestanzt.
Fig. 1 stellt eine Gesamtansicht der Lochmaschine dar. Fig. 2 zeigt den hinteren Teil dieses Apparates in vergrössertem Massstabe. Fig. 3 zeigt die Ansicht eines Teiles von dem Mechanismus
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Wird bei Verwendung dehnbarer Spatien der Fehlbetrag an der Lochmaschine um ein weniges geringer angezeigt als er von dehnbaren Spatien beseitigt werden kann, so können, ohne die Sicherheit des Ausschliessens zu beeinträchtigen, Schriften für den Satz verwendet werden, welche nur annähernd in ihren Abmessungen der Satzelemente übereinstimmen.
PATENT-ANSPRÜCHE ;
1. Vorrichtung zum Setzen ausgeschlossener Schriftzeilen mittels Registerstreifenlochmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass während des Setzens einer Zeile ein Wählerglied (191, 191a) proportional zu dem durch das Ausschliessen zu beseitigenden Fehlbetrag der Zeilenlänge und parallel zu dem Wählerglied eine Anzahl von Anschlägen (223, 224) proportional den Weiten verschiedener Ausschlusselemente eingestellt werden und nach Beendigung der Zeile eine Querbewegung des eingestellten Wählergliedes (191, 191a) gegen die Anschläge (223, 224, 225) und nach Berührung eines derselben eine Bewegung des Wählergliedes (191) gegen eine der den
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wobei durch die von dem Wählerglied (191)
angetriebene Ausschlusstaste das zur Erzielung der genauen Zeilenlänge erforderliche Ausschlussspatium mittels der Lochung eines Ausschlusssymbols bestimmt wird.