AT59680B - Apparat mit Quecksilberkathode zur Elektrolyse von Alkalichloriden. - Google Patents

Apparat mit Quecksilberkathode zur Elektrolyse von Alkalichloriden.

Info

Publication number
AT59680B
AT59680B AT59680DA AT59680B AT 59680 B AT59680 B AT 59680B AT 59680D A AT59680D A AT 59680DA AT 59680 B AT59680 B AT 59680B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
mercury
cells
electrolysis
mercury cathode
way
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Dr Frank
Original Assignee
Rudolf Dr Frank
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rudolf Dr Frank filed Critical Rudolf Dr Frank
Application granted granted Critical
Publication of AT59680B publication Critical patent/AT59680B/de

Links

Landscapes

  • Electrolytic Production Of Metals (AREA)
  • Electrolytic Production Of Non-Metals, Compounds, Apparatuses Therefor (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 geregelt werden. Die Bewegung des Quecksilbers ist auf diese Weise bei gleichmässigem Gang von   E   und EI eine ganz kontinuierliche und gleichmässige, und eine Unterbrechung der Bewegung oder eine ungleichmässige Verteilung des Quecksilbers kann nicht stattfinden. Dabei ist die zu dieser Bewegung notwendige Kraft eine ganz minimale. Das Quecksilber fliesst durch den Schlitz unter der Zwischenwand C, in den Zersetzungsraum I, reichert sich hier mit dem Kathion an, und durch den Schlitz unter der Scheidewand   O2   tritt das gebildete Amalgam in den Bildungsraum III.

   Hier wird durch das vorhandene Wasser, eventuell unter Zuhilfenahme der Wirkung   kurzgeschlossener   Sekundärelektroden, das Amalgam unter Bildung von Alkalihydrat zersetzt und das regenerierte Quecksilber tritt durch den Schlitz unter   Cg   in den Zersetzungsraum II, um hier neuerdings mit Amalgam angereichert zu werden, das durch den Schlitz unter der Zwischen- wand C wieder in den Raum IV eintritt, wo das Amalgam wie in III zersetzt wird. Das bei der
Elektrolyse in den Zellen I und II gebildete Chlorgas sowie das in den Zellen III und   IV   gebildete
Wasserstoffgas werden abgeführt. 



   Zur Beschleunigung der Amalgamzersetzung können die Trommeln E und EI mit Dampf geheizt werden. 



   Bei den Apparaten nach Fig. 3 und 4 wird die Beförderung des Quecksilbers durch ein kommunizierendes   Rohr A1 bewirkt, das   die Verbindung zwischen der ersten und letzten Zelle herstellt. Ein Heben des Quecksilbers findet hier ebenso wenig statt, wie bei den Apparaten nach Fig. 5 und 6, nach welchen getrennte Apparate durch kommunizierende Röhren verbunden sind und ist auch in diesen beiden Fällen Vorbedingung, dass das Quecksilber dauernd einen hydrostatisch geschlossenen Ring bildet. 



   Dieser Apparat hat den grossen Vorteil, dass das Quecksilber über keine geneigte Fläche fliesst, sondern eine einzige, sehr dünne, horizontale Schicht bildet. welche durch keinerlei komplizierte Hebevorrichtung bewegt wird, sondern durch die rotierenden   Trommeln gleichmässig   vorwiirtsgeschoben wird. Dabei kann die Grösse der einzelnen Zellen ganz'beliebig gross gewählt werden. Selbstverständlich könnten auch die Räume III und    I als Zersetzungsräume   und die Räume   I   und 11 als Bildungszellen benutzt werden. Es können auch noch mehr Zellen als nur vier gebildet werden, indem stets zwischen zwei Zersetzungszellen je eine Bildungszelle für das Alkalihydrat angeordnet wird, in welcher dann stets eine rotierende Trommel E zur Fortbewegung des
Quecksilbers angeordnet wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Apparat zur Elektrolyse von Alkalichloriden vermittelst durch mechanisch angetriebene   Vorrichtungen bewegter Quecksilberkathode,   dadurch gekennzeichnet, dass für die gleichmässige. 



    In)   m wesenthchen schiebende Fortbewegung des Quecksilbers ohne mechanische Hebung desselben,   Trf'mmem vorgesehen sind.   die unter   teilweiser Verdrängung   des Quecksilbers in Mulden ein-   taul'l1en   und an   thoron Umfange   mit Rippen, Vertiefungen und dgl. versehen sein können.

Claims (1)

  1. 2. Eine Ausführungsform des Apparates nach Anspruch l, gekennzeichnet durch ein gememsames, mit abgerundeten Schmalseiten versehenes Gefäss. das durch Zwischenwände 111 verschiedene Zellen unterteilt ist. die durch die von den Scheidewänden und den Rinnen gebildeten Schlitzen miteinander m Verbindung stehen, und deren Boden in derselben Horizontal- ei) erie liegen.
    3. Eine Ausführungsform des Apparates nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die e gleichmässige Fortbewegung der Quecksilberkathode durch die rotierenden Trommeln in der Weise bewirkt wird, dass der Weg des Quecksilbers entweder durch unterhalb laufende Verbmdungsrohre oder durch seitliche, offene oder geschlossene Verbindungskanäle gebildet wird.
    $. Eme Ausführungsform des Apparates nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass nnt Hilfe der erwähnten Zirkulation nach Anspruch 3 mehrere Zellen derart hintereinander- geschaltet werden, dass das Quecksilber mehrere Zellen der Reihe nach passieren muss, bevor es zur Ausgangszeile zurückkehrt.
AT59680D 1911-07-01 1911-07-01 Apparat mit Quecksilberkathode zur Elektrolyse von Alkalichloriden. AT59680B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT59680T 1911-07-01

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT59680B true AT59680B (de) 1913-06-25

Family

ID=3581511

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT59680D AT59680B (de) 1911-07-01 1911-07-01 Apparat mit Quecksilberkathode zur Elektrolyse von Alkalichloriden.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT59680B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2346839B2 (de) Wasserzersetzer zur Erzeugung von Knallgas
DE2321417A1 (de) Verfahren zur elektrolyse und elektrolytische zelle zu dessen durchfuehrung
AT59680B (de) Apparat mit Quecksilberkathode zur Elektrolyse von Alkalichloriden.
DE1949127A1 (de) Elektrolysezelle
DE321378C (de) Umlaufverdampfer
DE3023094A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur dampferzeugung
DE254261C (de)
DE335761C (de) Berieselungsturm mit Stockwerkeinteilung
DE670199C (de) Vorrichtung zur Erzeugung von Eiswuerfeln in beiderseits offenen Gefrierzellen
DE402150C (de) Elektrolytischer Wasserzersetzer
DE1211595B (de) Rahmen zum Zusammenbau einer Vielkammerzelle fuer die Elektrodialyse
DE1120038B (de) Fassung fuer kontinuierlich abbrennende Elektroden
DE517716C (de) Trockentrommel mit Rieseleinbauten
DE498048C (de) Verfahren zur elektroosmotischen Reinigung von Fluessigkeiten
AT107297B (de) Galvanische Einrichtung zur gleichzeitigen Erzielung verschieden starker galvanischer Niederschläge.
DE671625C (de) Waescher fuer Kohlendestillationsgase o. dgl.
DE2158259C3 (de) Elektrolysezelle zur Herstellung von Chloraten
DE392887C (de) Dampfkessel mit Zirkulationsscheidewaenden
AT95573B (de) Aus drei oder mehreren Reihen von Rippensteinen hergestelltes Hohlmauerwerk.
DE532208C (de) Zersetzer, insbesondere zur Elektrolyse von Wasser unter Druck
DE680532C (de) Reihenluefter fuer die Erzeugung der Umluftbewegung fuer Trockenraeume
DE471925C (de) Elektrolytische Zelle
DE272610C (de)
DE668872C (de) Elektrolytiche Zelle fuer die Herstellung von AEtzalkali und Chlor
DE87676C (de)