AT59626B - Einrichtung einer Funkentelegraphenstation zum gleichzeitigen Senden und Empfangen. - Google Patents

Einrichtung einer Funkentelegraphenstation zum gleichzeitigen Senden und Empfangen.

Info

Publication number
AT59626B
AT59626B AT59626DA AT59626B AT 59626 B AT59626 B AT 59626B AT 59626D A AT59626D A AT 59626DA AT 59626 B AT59626 B AT 59626B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
receiving
transmitter
antenna
station
waves
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Marconi Wireless Telegraph Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Marconi Wireless Telegraph Co filed Critical Marconi Wireless Telegraph Co
Application granted granted Critical
Publication of AT59626B publication Critical patent/AT59626B/de

Links

Landscapes

  • Variable-Direction Aerials And Aerial Arrays (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung einer Funkentelegraphenstation zum gleichzeitigen Senden und Empfangen. 



   Vorliegende Erfindung betrifft Anlagen für Wellentelegraphie, bei welchen Nachrichten an derselben Station gleichzeitig ausgesendet und empfangen werden können (Gegensprechen). 



   Nach der Erfindung sind der Sender und Empfänger einer Station nicht dicht beieinander, sondern in geringer Entfernung voneinander aufgestellt, wobei diese Entfernung bloss ein geringer Bruchteil derjenigen ist, über welche Nachrichten gegeben werden sollen nnd die Empfänger sind mit zwei gesonderten Antennen ausgestattet, von denen eine, die Empfängerantenne, zum Empfangen dient, während die andere, die Ausgleichsantenne, so eingerichtet ist, dass sie von den von der entfernten Station, mit welcher gesprochen werden soll, kommenden Zeichen praktisch unbeeinflusst bleibt, dass aber die durch sie auf den Empfänger vom benachbarten Sender aus ausgeübte Wirkung gleich und entgegengesetzt zu jener ist, die vom benachbarten Sender über die Empfangsantenne auf den   Empfänger ausgeübt   wird.

   Die Empfangs- und die Ausgleichsantenne sind auf die Wellenlänge der aufzunehmenden Zeichen abgestimmt. 



   Dieses Resultat lässt sich sehr leicht durch Verwendung wagerechter oder angenähert wagerechter Antennen erreichen, die in den Patentschriften Nr. 28643,28644 und 28645 beschrieben sind. 



   In der Zeichnung ist eine Anlage für Wellentelegraphie gemäss der Erfindung   sehcmatisch   dargestellt.   Y'   ist die über den Sender T geerdete Senderantenne, deren freies Ende von der entfernten Station abgekehrt ist. Die Richtung, in weicher letztere hegt, ist durch den Pfeil angedeutet. Diese Antenne sendet in. dieser Richtung   kräftig  
Wellen aus und viel schwächere in einer hiezu angenähert senkrechten Richtung, in der der Empfanger liegt.

   Dieser besteht aus einer   wagerechten   Empfangsantenne   RA,   die uber die Primärwicklung P des Empfangstransformators geerdet und von der entfernten
Station abgekehrt ist, so dass sie auf die von dort kommenden Wellen am besten an-   spricht, dagfgnn   von Wellen wenig beeinflusst wird, die unter rechtem Winkel hiezu ein- treffen B A ist die bei E geerdete, vom Sender T abgekehrte Ausgleichsantenne, so dass sie auf von diesem kommende Wellen am besten, aber gar nicht oder nur sehr wenig auf Wellen entspricht, die von der entfernten Station kommen. 



   Der Ausgleichsantenne B A ist eine Spule p vorgeschaltet. welche als zweite Primär- 
 EMI1.1 
 Sekundärwicklung eine Wirkung hervorrufen, die derjenigen gleich und entgegengesetzt   ist. w'h'he von   der eigenen   Sendorstatmn   in der Antenne RA hervorgerufen wird. 



   Die von der entfernten Station kommenden Wellen rufen jedoch eine viel grössere 
 EMI1.2 
 gewunschten Weise anzuordnen, so kann man die Korrektur der Phasenbeziehung durch   Kunilnif'rmng der   Wirkungen von zwei oder mehr Ausgleichsantennen oder andere Mittel zurPhaseneinstellungerreichen. 



   Das angestrebte Resultat kann auch erreicht werden, wenn bloss eine der mit dem Empfanger verbundenen Antennen gerichtet ist, während die andere und gegebenenfalls auch die   Senderantenne   wie   gewöhnlich   vertikal angeordnet sind. Im allgemeinen können aber der   Ciel) or und   der Sender um so näher aneinander gerückt werden, je mehr ge-   richtete Antennen   verwendet werden. 



   Der Sender kann, wenn gewünscht, durch eine   gewöhnliche   Telegraphenlinie von dem   Raum aus betätigt   werden, welcher die   Empfängerapparate   enthält, und dadurch wird es möglich, vom selben Zimmer aus gleichzeitig zu senden und zu nehmen. 



   Haben die ausgesandten und die eintreffenden Wellen verschiedene Länge, so kann die Entfernung zwischen Sender und Empfänger verringert werden. Die Wirkung der von 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 der Senderantenne T ausgehenden Wellen besteht dann darin, dass sie in diesen beiden Antennen Wellen von der diesen Antennen selbst zukommenden Frequenz hervorrufen, welche jedoch nicht die der von der Antenne TA ausgehenden Wellen ist. 



   Mit einer Entfernung zwischen den Sender und Empfänger, welche    0-40/,   der Entfernung zwischen beiden Stationen gleich ist, sind gute Resultate erzielt worden. 



   Die Antennen   RA.   und   B A können   mit den Empfangsapparaten ausser in der beschriebenen auch noch auf verschiedene Arten verbunden sein, z. B. durch direkte Verbindung oder durch eine elektrostatische Kupplung. 



   In jedem Falle werden die Länge, Induktanz,   Kapazität, Widerstand   und Koppelung der Ausgleichsantenne so eingestellt, dass Frequenz, Phase und Dämpfung der in derselben und in der Empfangsantenne vom benachbarten Geber hervorgerufenen Wellen möglichst nahe dieselben sind.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Einrichtung einer Funkentelegraphenstation zum gleichzeitigen Senden und Empfangen mit getrennter Sender-und Empfangseinrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass an der Empfangseinrichtung ausser der Empfangsantenne (R A), die vorzugsweise von den aus der entfernten Station einlangenden Wellen in geringerem Masse hingegen von den Wellen des eigenen Senders (7'A) beeinflusst wird, noch eine zweite mit der Antenne (R A) auf gleiche Frequenz abgestimmte Ausgleichsantenne (B A) in solcher Lage angeordnet ist, dass sie vorzugsweise von den vom eigenen Sender (T ausgehenden Wellen, in geringem Masse aber durch die Wollen der entfernten Empfangsstation beeinflusst wird,
    wobei beide Antennen in einander entgegengesetzter Weise auf den eigentlichen Empfangsapparat ein- EMI2.1 Wirkung des eigenen Senders (T durch die von der Ausgleicl) santennt- (B A) ausgeübte Wirkung aufgehoben wird, mitbin die Empfangsantenne lediglich nur auf die von der entfernten Station ankommenden Wellen anspricht. EMI2.2
AT59626D 1912-05-06 1912-05-06 Einrichtung einer Funkentelegraphenstation zum gleichzeitigen Senden und Empfangen. AT59626B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT59626T 1912-05-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT59626B true AT59626B (de) 1913-06-10

Family

ID=3581453

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT59626D AT59626B (de) 1912-05-06 1912-05-06 Einrichtung einer Funkentelegraphenstation zum gleichzeitigen Senden und Empfangen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT59626B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT59626B (de) Einrichtung einer Funkentelegraphenstation zum gleichzeitigen Senden und Empfangen.
DE877325C (de) UEbertragungseinrichtung mit je nach den UEbertragungsverhaeltnissen geaenderter Richtwirkung des Senders
DE738098C (de) UEbertragungssystem mit Echosperren und mit selbsttaetiger Regelung des UEbertragungsmasses in Abhaengigkeit von einer innerhalb des Signalfrequenzbandes liegenden Steuerfrequenz
DE474643C (de) Verfahren zur Hochfrequenztelegraphie und -telephonie
DE3831994A1 (de) Antennenanlage
EP0086865A2 (de) Verfahren zur Funkübertragung digitaler Informationen mittels einer Übertragungsfrequenz
DE1116277B (de) Funksprechanlage fuer den leitungsgebundenen oder leitungsgerichteten Nachrichtenverkehr
DE2143474B2 (de) System zum zentralen Überwachen des Standortes eines Fahrzeuges
DE2460227C3 (de) Empfangsanlage in der Nähe von Störquellen
DE10332324A1 (de) Verfahren zur Übertragung von Daten über eine drahtlose Kommuniktionsverbindung sowie Sender und Empfänger
DE3418082C1 (de) Anordnung zur Empfängerauswahl in einem Funksystem
AT139983B (de) Radiotelephonsystem.
AT154234B (de) Relaisstation zum drahtlosen Gegensprech- oder Wechselverkehr auf gerichteten ultrakurzen Wellen.
DE2125767C3 (de) Vorrichtung für Funksprecheinrichtungen, insbesondere des Untertagebetriebes
DE710361C (de) System zur drahtlosen Nachrichtenuebertragung auf kurzen und ultrakurzen Wellen mit mehreren durch Aussendung von Waehlsignalen in Verbindung zu bringenden Sende-EmpfangsStationen
AT37821B (de) Einrichtung einer Sende- bezw. Empfängerstation für gerichtete drahtlose Telegraphie.
DE943129C (de) Feststehendes Antennensystem mit schwenkbarer Richtcharakteristik
AT118523B (de) Signalisierungsanordnungen.
DE1221694B (de) Einrichtung zur Beseitigung der von Sendeantennen reflektierten hochfrequenten Energieanteile
AT319338B (de) Einrichtung zur automatischen Anpassung der Antennenimpedanz und des Wellenwiderstandes der Antennenleitung bei Sende-Empfangs-Funkanlagen
DE322160C (de) Drahtlose Telegraphenanlage
DE4207995C1 (de)
DE593726C (de) UEbertragungssystem
DE639297C (de) Sende- und Empfangsschaltung fuer hochfrequente Signaluebertragung
DE723424C (de) Anordnung fuer den Hochfrequenznachrichtenverkehr, insbesondere ueber Starkstromleitungen, bei dem fuer ein Gespraech zwei Traegerfrequenzen verwendet werden