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Daumens 21 dargestellt ist und durch den die Schubplatte und der damit in Verbindung stehende Drückerfuss gehoben werden kann,
Der Antriebsdaumen 21 wird von der Welle 3 aus in irgend einer geeigneten Weise angetrieben. Bei der in der Zeichnung, insbesondere in Fig. 6, veranschaulichten Ausführungsform ist der Daumen 21 am vorderen Ende einer Welle 22 befestigt, die in der vorderen Platte 2' exzentrisch zur Antriebswelle 3 gelagert und an ihrem hinteren Ende mit einem Kurbelarm 23 ausgerüstet ist, der einen Zapfen 24 besitzt, mit dem er in eine radiale Nut 4'der Kurbel 4 eingreift, um so, von dieser angetrieben, der Welle 22 und dem Daumen 21 eine Drehbewegung mitzuteilen.
Die Nadelstange ist durch den Lenker 7 auch mit dem Kurbelzapfen 24 verbunden, um so von der Kurbel 4 mit angetrieben zu werden
Der Antriebsdaumen 21 läuft während des Ganges der Maschine dauernd um. Der Drückerfuss soll jedoch gewöhnlich nur am Ende jeder Nähperiode angehoben werden und deshalb wird die Kontrollklinke 20 während der Nähperiode, etwa mittels eines unter Federwirkung stehenden Bolzens 25, in Ruhestellung ausser Eingriff mit dem Daumen 21 gehalten (Fig. 1, 3, 5 und 6), wodurch der Drückerfuss in seiner unteren Arbeitsstellung in Verbindung mit dem Werkstück bleibt. Am Ende einer Nähperiode indessen, sobald der Gang der Maschine sich verlangsamt. kann der Arbeiter die Kontrollklinke nach innen drücken, um ihre Kante 26 in den Bewegung : -, - bereich des Daumens 21 zu bringen.
Dieser wird dann mit der Klinke in Eingriff kommen und diese sowohl als auch den damit verbundenen Drückerfuss anheben (Fig. 2 und 4). Die Klinke wird, wenn sie in Eingriff mit dem Daumen steht, zwischen zwei Führungen 20'gehalten, um ein seitliches Ausweichen zu verhindern.
Das Anheben des Drückerfusses bis zur höchsten Stellung geschieht zu der Zeit, wo der Fadengeber in seiner höchsten Stellung ist. Um dann die Maschine selbsttätig zum Stillstand
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des Daumens 21 aufzunehmen und im Zusammenwirken mit diesem die Maschine zum Stillstand zu bringen. Es muss hiebei berücksichtigt werden, dass die Maschine zu dieser Zeit sehr langsam läuft, da sie sieh kurz vor dem Stillsetzen befindet. Wenn die Maschine wieder für eine neue Nähperiode in Gang gesetzt wird, kommt der Daumen 21 ausser Eingriff mit der Kerbe 27. deren
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aufhört.
Darauf kommt auch der Daumen 21 ausser Eingriff mit der Kontrollklinke und lässt diese mittels des unter Federwirkung stehenden Stiftes 2-5 in ihre gewöhnliche Rullestellun ! ! zurückkehren, d. h. also aus dem Bewegungsbereich des Daumens 21 heraustreten (Fig. 1. 3. 5 und 6). In dieser Stellung bleibt die Klinke während der Nähperiode. bis sie wieder durch den Arbeiter in die Arbeitsstellung gebracht wird
Um zu vermeiden, dass der Arbeiter die Kontrollklinke in der Eingriffstelung mit dem
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Bisweilen geschieht es, dass der Arbeiter den Drückerfuss früher zu heben hat. als die Nah- periode zu Ende ist, z. B. wenn er eine scharfe Ecke nähen muss. Um dies mit dem gewöhnlichen
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vorderen Platte 2'oder an einer anderen geeigneten Stelle aufgehängt, der mit dem einen Ende in Eingriff mit der Schubplatte 14 steht, indem er in ein darin vorgesehenes Loch J2 eingreift. während das andere Ende auf die Fadenspannvorrichtung 33 einwirkt und ein Nachlassen der Faden- Spannung herbeiführt.. sobald der Hebel 31 durch Anheben der Schubplatte 14 betätigt wird.
Die Fadenspannvorrichtung, die hier dargestellt ist, ist die übliche S heibenspannung und das mit ihr zusammenwirkende Ende des Hebels 31 ist so eingerichtet, dass es beim Anheben der Kchubplatte 14 in Eingriff mit der äusseren, unter Federwirkung stehenden Scheibe der Spann
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die hindurch die Unterladenspule von der unteren Seite der Nähplatte aus in des Spulengehäuse eingelegt bzw. aus diesem herausgenommen werden kann. Ausser der Öffnung 36 ist die Nähplatte bei der vorliegenden Maschine noch mit einer zweiten Öffnung 37 ausgestattet, die die Betätigung
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durch einen entsprechend geformten Schieber 38 verschliessbar, der in üblicher Weise in Führungen der Nähplatte läuft.
Wie bei der Maschine nach dem amerikanischen Patente besitzt das Spulengehäuse 39 an der Unterseite der Nähplatte eine zylindrische Form, um eine Garnrolle s, wie sie im Handel zu haben ist, lose aufzunehmen. Das Gehäuse wird an der Aussenseite durch eine Gleitverbindung von einem Rahmen ? gehalten, der seinerseits wieder mittels einer ebensolchen Verbindung von der Nähplatte getragen wird.
Zur Hin-und Herbewegung des Spulengehäuses dient ein Treiber, der aus zwei entsprechend gestalteten Teilen 41 und 42 besteht, die an den beiden Seiten des Gehäuses angreifen und durch einen Zwischenteil 43 verbunden sind, der sich an der Unterseite des Spulengehäuses befindet.
Der Teil 41 ist am oberen Ende mit einem Arm fl versehen, der die Verbindung mit der Treiber-
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es möglich ist, ihn aus seiner gewöhnlichen Stellung gegenüber dem vorderen oder äusseren Gehäuseende herabzuklappen. um das Einlegen oder Herausnehmen der Spule zu gestatten. In seiner gewöhnlichen Stellung vor der offenen Gehäuseseite dient der Teil 42 zum Festhalten der im Gehäuse gelagerten Spule.
Um eine unerwünscht grosse Bewegungsfreiheit der Spule im Gehäuse zu verhüten, ist an dessen innerer Seite ein einstellbarer Teil 46 vorgesehen : die Teile 42 und 46 bilden somit die
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Lo ('h 49 emgreift0 Eine Schraubenfeder 50, die mit dem einen Ende am Treiberführungsrahmen und mit dem anderen Ende an der Platte 47 angreift, hält diese nachgiebig in normaler Stellung.
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zulassige Reibung zu gestatten.
Zu diesem Zweck ist eine Einrichtung vorgesehen. die math dell Einlegen der Rolle in das Gehäuse in Tätigkeit tritt, um die einstellbare Wand 46 um ein gewisses Stück hinauszuschieben und so den fur die aufnahme der Rolle dienenden Raum zwischen sich und der gegenüberliegenden Wandung zu vergrössern. Diese Einstellvorrichtung für die
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111 einem Ansatz de ? Spulengehäusetreibers (Fig 11 und 12) und besitzt einen Daumen-M. der mit einer Zahnreihe 5. J in Eingriff kommen kann, die sich auf dem unteren Rand einer
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der eingelegten Spule ausgeübten Druckes.
Die so ausser Eingriff mit dem Hebel 51 gebrachte
Wandplatte 47 wird unter emwirkung der Feder 50 nach vorn geschoben und eine in das Spulen- gehäu eingehracht Spule wird dann an ihren Enden von den Gehäusewandungen in der in den
Fin M und 14 veranschlaulichten Weise erfasst. Um nun den erwünschten Durchgangsraum für
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schnappen lässt.
Wenn man die Garnrolle aus dem Gehäuse aus irgend einem Grunde herausnehmen will. wird die vordere Wandung 42 nach der Seite ausgeschwungen und der Hebel 51 ausser Eingriff mit der Wandplatte 47 gebracht, worauf diese unter Einwirkung der Feder 50 nach vorn gestossen wird und die Spule aus dem Gehäuse herauswirft. Die Platte 47 dient also einmal als einstellbare Gehäusewand, dann aber auch als selbsttätiger Spulenauswerfer.
Bei der vorliegenden Maschine ist nun Vorsorge getroffen, dass die Einstellvorrichtungen für dwq Spulengeh use von der oberen Seite der Nähplatte aus betätigt werden können. Der Hebel 51 hiefür ist nämlich mit einem Handgriff 59 ausgestattet, dessen freies Ende in der Öffnung 37 der Nähplatte liegt, so dass der Hebel bequem durch das Loch hindurch ergriffen und von der Oberseite der Nähplatte aus gestellt werden kann.
Wenn eine Rolle aus dem Spulenkasten entfernt werden soll, öffnet der Arbeiter den Schieber 38, um zu dem Gehäuse an der unteren Seite der Nähplatte zu gelangen, und nimmt dann das Entfernen der Spule vor. Hiebei wird das obere Ende des Griffes 59, wie aus Fig. 10 und 11 ersichtlich ist, in den Bewegungsraum der Schieberplatte gebracht, wo er das Schliessen
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richtig eingestellt ist. Bei dieser Einstellung wird das obere Ende des Griffes 59 aus dem Bewegungraum des Schiebers 38 gebracht und dieser kann geschlossen werden (Fig. 12).
PATENTANSPRüCHE : l. Nähmaschine mit einer gewöhnlichen Garnrolle als UnterfadeiMpule, dadurch gekenn- zeichnet, dass der StofHrücker am Anfang bzw. am Ende einer Nähperiode nit Hilfe einer durch
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Fadenspannung abgehoben wird, wobei das Abstellen der Maschine dann erfolgt, wenn Stoffdrücker und Fadengeber ihre Höchstlage erreicht haben, um das Abschneiden des Fadens unmittelbar an der Nadel ohne die Gefahr des Ausfädeins zu ermöglichen.