AT58869B - Panzerschutz für Tresors, Kassenschränke und dgl. Behälter. - Google Patents

Panzerschutz für Tresors, Kassenschränke und dgl. Behälter.

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  Panzerschutz für Tresors, Kassenschränke und dgl.   Behälter.   



   Die zum Schutz von Treaoranlagen, Kassenschränken und   dgl. Behälter verwendeten   Panzerplatten erzeugt man zurzeit mit so harter Oberfläche, dass dieselben mittels nur mechanisch wirkender Werkzeuge nicht verletzt werden können. Es ist jedoch festgestellt worden, dass selbst diese widerstandsfähigen, bisher als unangreifbar angesehenen Platten den Einwirkungen der autogenen Schneid-und Lochbrenner nicht zu widerstehen vermögen und durch Anwendung dieser Brenner zu durchschneiden sind. Das Schneiden von Eisen und Stahl mittels dieser Brenner beruht darauf, dass das Metall durch die Hitze der Brenner auf seine   Entzündungstemperatur   gebracht wird und dann durch den zugeführten Sauerstoff zu geschmolzenem,   abfliessenden   Eisenoxyduloxyd weiter verbrennt. 



   Damit eine gegebene Wärmezufuhr, wie sie solchen Brennern entspricht, zur Entzündung, also zur freiwilligen Weiteroxydation eines Metalles führt, ist es notwendig, dass die Entzündungstemperatur erreicht und aufrecht erhalten wird. Dies wird um so leichter geschehen, je niedriger die Entzündungstemperatur des Metalles liegt, je höher seine eigene Verbrennungswärme ist, und je schlechter die an einer Stelle des Metalles auftretende Wärme   abfliessen   kann, je geringer sein   Wärmeleitvermögen   ist. 



   Umfangreiche Versuche, welche die Erfindern durchgeführt hat, führten jedoch zu der Erkenntnis, dass auch eine Sicherung gegen die Einwirkungen der autogenen Schneidbzw. Lochbrenner möglich ist, und zwar bei Verwendung eines Panzers aus technisch reinem Nickelmetall. 



   Wenn technisch reines Nickelmetall sich nicht durchschmelzen lässt, so liegt das daran, dass die zur Bildung des schmelzenden Oxydes notwendige   Entzündungstemperatur   nicht erreicht wird. Reines Nickelmetall unterscheidet sich hier namentlich auch von jeder Art Nickelstahl, weil letzterer stets Eisen enthält, das eine wesentlich niedrigere Entzündungstemperatur und eine hohe   Verbrennungswärme   hat. 



   Dass die Verbrennung des Nickels schwerer geschieht als die des Eisens lehrt die Tatsache, dass man eisenhaltiges Nickel durch einen Bessemerprozess von Eisen befreien kann, indem dabei dieses verbrennt. Das heisst aber nichts anderes, als dass bei gegebener Temperatur Nickel langsamer verbrennt als Eisen bzw. dass eine schnelle Verbrennung, wie sie bel der Verbrennung durch Aufblasen von   Sauersteneontreten   muss, eine höhere Temperatur verlangt, dass also die Entzündungstemperatur des Nickels erheblich über der des Eisens liegt.

   Dazu kommt, dass das beim Verbrennen des Eisens entstehende Eisenoxyduloxyd bei der   Entzündungstemperatur   des Eisens geschmolzen ist und, indem es ab- tropft, immer neues Eisen für den Angriff des Sauerstoffes blosslegt, während das Nickel zu seinem   Oxydul   verbrennt und dieses viel schwerer schmelzbar ist als jenes und dadurch das Metall vor weiterer Einwirkung des   Sauerstoffet schützt,   die Fortpflanzung der Ent- zündung also erschwert. 



   Der Panzer aus Nickelmetall kann sowohl in ungehärtetem als auch in gehärtetem
Zustande zur Anwendung gelangen. Auch ist die Vereinigung der gegen die Wirkung autogener Brenner nicht empfindlichen Nickelplatten mit Platten aus schwer bohrbarem
Material leicht durchführbar, um die wertvollen   Eigenschaften beider Plattenarten   zu er- höhter Wirkung zu vereinen. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Panzerschutz für Tresors, Kassenschränke und dgl. Behälter, bestehend aus Platten von technisch reinem Nickelmetall in gehärtetem oder ungehärtetem Zustande. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT58869D 1912-04-22 1912-04-22 Panzerschutz für Tresors, Kassenschränke und dgl. Behälter. AT58869B (de)

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