AT18545B - Elektrischer Ofen. - Google Patents

Elektrischer Ofen.

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AT18545B
AT18545B AT18545DA AT18545B AT 18545 B AT18545 B AT 18545B AT 18545D A AT18545D A AT 18545DA AT 18545 B AT18545 B AT 18545B
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Electro Metallurg Francaise
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  • Manufacture Of Iron (AREA)
  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Österreichische PATENTSCHRIFT   Nr.   18545.   SOCIETE EL-ECTRO-METALLURGIQUE FRANÇAISE  
IN FROGES (DEPARTEMENT ISERE). 



   Elektrischer Ofen. 
 EMI1.1 
   konstruiert,   dass in demselben vorerst geschmolzene oder in teigigem Zustande befindliche Erze behandelt werden können, welche soweit erweicht wurden, dass sie nach und nach in den Schacht sinken, wo die Reduktion des Erzes bewerkstelligt wird. Dieser innen mit feuerfestem Material ausgefütterte Schacht enthält eine entsprechend hohe Säule von Koks oder einem anderen Brennstoff, durch welchen der Strom geht und welchem sich das aus einem anstossenden Vorwärmofen herkommende, geschmolzene oder teigige Erz beimischt. In dem   Masse,   als die Kohle zufolge der Reduktion des Erzes aufgebraucht wird, wird die Kokssäule von oben her durch einen Vorrat, der sich im oberen Teile des Ofens befindet, ergänzt.

   Der den Strom weiterführende Brennstoff, welcher die Reduktion des Erzes bewirkt und tatsächlich eine der Elektroden des Ofens bildet, tritt also ununterbrochen in   devin   als die Operation fortschreitet, in den Ofen ein. 



   Unten wird der Kontakt   für den Strom vom Tiegel   oder der aus Kohlenstoff bestehenden Ofensohle gebildet und oben von einem Kohlenblock oder mehreren solchen, welche   über   den   Schacht     gelegt werden, in dem   die Reduktion des Erzes stattfindet. Diese   Blöcke brauchen   nur selten ausgewechselt zu werden, wenn sie geschützt vor der Luft gehalten werden. Diese Bedingung findet dadurch ihre Erfüllung, dass die in den Ofen 
 EMI1.2 
 
Im   nachfolgenden   mögen zwei Ausführungsformen des nach den eben besprochenen PrinzipienkonstruiertenelektrischenOfensbeschriebenwerden. 



   Fig. 1 ist ein Schnitt durch einen   Ofen. welcher besonders zur   Herstellung von Gusseisen, Ferrosilizium, Ferromangan und ähnlichen Produkten geeignet ist. Wie bereits er-   wähnt, ist dieser Ofen   nicht   dazu bestimmt, für sich allein betrieben   zu werden ; vielmehr wird er mit Erz beschickt, welches   vorher in einem   anstossenden Ofen   A   in geschmolzenen 
 EMI1.3 
 



   Über einem nach Art der gewöhnlichen elektrischen Öfen hergestellten Kohlentiegel B ist ein Schacht aus feuerfesten Ziegeln C aufgemauert, welcher dazu bestimmt ist, den   ak@iven Teil der Kohlensäule und auch   die Schlacke aufzunehmen. Im Tiegel B ist ein   Stie1l1och   D für das geschmolzene Metall und im Schachte ein solches E für die Schlacke vorgesehen : in der Zeichnung sind diese   beiden Stichlöcher   als auf derselben. Seite und in einer Vertikalen liegend dargestellt, doch können dieselben, je nach Bedarf, auch anders angeordnet sein. 



   Oben ist am Schachte C ein Kohlenblock F angeordnet, welcher dem   Vorwärmofen   A zur Schwelle dient, welche letzterer eine geneigte oder auf eine gewisse Länge eine wagrechte Sohle besitzt und dazu dient, das Erz zu überhitzen ; auf diesem   Blocke   F bleibt das aus dem Ofen A kommende geschmolzene Erz liegen.

   Da dieser Block in den   Schacht ragt, so wird das geschmolzene Erz in   die Mitte der   Kokssäule   geführt ; hiezu   muss     bemerkt werden, dass. wegen,   dieser Zuführung des geschmolzenen oder teigigen Erzes 

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 EMI2.1 
 bei J mit dem Block G verbunden, an dem   steh   der Brennstoff reibt, indem er im Schachte niedergeht ; die Gestalt dieses Blockes kann nach Bedarf abgeändert werden, um den Durchgang des Stromes durch die Brennmaterialsäule zu sichern ; so kann man diesem Blocke die Form eines Ringes oder die eines Hufeisens erteilen. In der Zeichnung besitzt der Block prismatische Form und bildet eine der Wände des oberen   Bronnstoffzufübrungs-   trichters H. 



   Ferners findet zwischen den Blöcken   Fund. G Kurzschluss   statt, wodurch an zwei 
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 anhäufen und Verstopfungen bewirken. Andererseits erhält man bei h eine sehr hohe Temperatur, wodurch die herabgehende Kohlensäule überhitzt wird. Der obere Kontakt J befindet sich von den die höchste Temperatur besitzenden Teilen    e, f, h   in genügend grossem Abstande. Die bei der Reduktion des Erzes entstehenden Gase ziehen in den 
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 ofen   A   zur Erhitzung des Erzes. 



   Das System funktioniert folgendermassen : Nachdem die   Kokssäule   durch den elektrischen Strom zum Glühen gebracht worden ist, lässt man das Erz auf die Sohle des Ofens A bis zur Stelle e gelangen. Es fällt von hier aus bis an die Stelle f und verbreitet sich zwischen den   Kohlenstücken,   wo es in dem Masse des   Niedergehens   reduziert wird. Das Metall fliesst auf den Boden und sammelt sich im Tiegel B an, während die Schlacke   überfliesst.   



  Die Gase steigen in die Höhe, strömen zwischen e   und 7+   ab und dringen in den Vorwärmofen A, wo das Erz schmilzt oder wenigstens weich und teigig wird. 



   Wenn im ofenschachte Teile der Kokssäule nicht von Erz umgeben sind, so ist dies doch vorteilhaft, weil die Reaktionsgase bei der Berührung mit diesen Teilen überhitzt werden und daher auch das Erz im VorwiLrmofen   A   stärker erhitzen können. Ebenso nimmt der Koks oder die Kohle Wärme auf, wenn nach einem Abstich das Niveau des flüssigen Metalles sinkt, und wird diese Wärme nutzbar gemacht, wenn das Niveau neuerdings steigt. 



   Fig. 2 stellt eine andere Ausführungsform dar, bei welcher der Tiegel C vorteilhaft aus Kohle besteht und die   Kokssäule einerseits   den   Kohlentiegel B   und andererseits ein 
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Metallring   K   festgehalten, an welchen der Kontakt J befestigt ist. Der Teil G ist hohl und gestattet der   Kokssäule H   den Durchtritt. Das erweichte oder geschmolzene Erz geht, wie zuvor beschrieben, aus dem   Vorwärmofen A   nieder, wo es durch die bei der Reduktion entstehenden Gase vorgewärmt wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Elektrischer Ofen, bei welchem Reduktionsmittel und vorgewärmte Erz gesondert   zugeführt werden   und sich in einem Schachte vermischen, dadurch gekennzeichnet, dass die   Stromzufuhr   an der Ofensohle   (B)   und an einer am unteren Ende des Kohlenzuführschachtes   (li)   gelegenen Stelle durch Blöcke (G) von beträchtlicher Masse erfolgt, wobei der Strom zwischen den einzelnen   Brennstoffstücken   weitergeleitet wird, welche in dem Masse, als sie durch die Reaktion verbraucht werden, selbsttätig durch nachsinkende Teile ersetzt werden, so dass der Stromdurchgang keine Unterbrechung erfährt. 



   2. In Verbindung mit dem unter 1 gekennzeichneten elektrischen Ofen ein an denselben anstossender   Vorwärmofen ),   in welchen die bei der Reaktion entstehenden heissen Gase strömen, welche das Erz erhitzen und es zum Erweichen, ja sogar zum Schmelzen bringen, so dass es im heissen oder flüssigen Zustande in die Mitte der im Schachte enthaltenen Brennstoffsäule geführt wird. 

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Claims (1)

  1. 3. Bei dem unter 1 und 2 gekennzeichneten elektrischen Ofen die Anordnung eines unterhalb des oberen Kontaktblockes (G) befindlichen Kohlenblockes (F) an der Basis der schiefen Sohle des Vorwärmofens ) behufs Herstellung eines Kurzschlusses zwischen den beiden die Öffnung des Vorwärmofens umgebenden Kohlenblöcken, wobei die Kanten derselben sehr heiss sind und derart das Abfliessen des aus dem Vorwärmofen kommenden teigigen oder geschmolzenen Materiales sichern und eine Verstopfung der Kohlensäule hindern- <Desc/Clms Page number 3> 4.
    Eine Ausführungsform des in den Ansprüchen 1, 2 und 3 gekennzeichneten elektrischen Ofens, bei welcher der Brennstoff-Fülltrichter (H) in der Mitte einer breiten Kohlenplatte (G) mündet, an welcher sich der eine Kontakt (J) befindet und welche den Schacht des Ofens nach oben abschliesst. EMI3.1
AT18545D 1902-02-25 1902-02-25 Elektrischer Ofen. AT18545B (de)

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