AT58777B - Verfahren zur galvanischen Herstellung kompakter, nicht poröser Metallniederschläge. - Google Patents
Verfahren zur galvanischen Herstellung kompakter, nicht poröser Metallniederschläge.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur galvanischen Herstellung kompakter, nicht poröser Metallniederschläge. Durch diese Erfindung werden galvanische Niederschläge aus dichtem, nicht porösem Metall erhalten und können mit ihrer Hilfe direkt Gegenstände von beliebiger Form, die auch hohl sein können und gegen inneren und äusseren Druck widerstandsfähig sind, hergestellt werden. Die Oberfläche dieser Gegenstände kann dabei ganz beliebig gekrümmt oder wellenförmig ausgebildet sein, ohne dass sie abwickelbar sein oder eine Rotationsfläche darstellen müsste. Die Erfindung ist zum Unterschied von dem Verfahren der deutschen Patentschrift Nr. 1254U4 dadurch gekennzeichnet, dass die dem elektrolytischen Bade m geeigneter Menge beigefügten, losen Zusatzkörper hart, schwer, elektrisch isolierend, vorzugsweise kugelförmig und von passender Grösse sind und je nach dem Fall in Reihe miteinander verbunden sein können. Als Zusatzkörper sind viele Materialien tauglich, z. B. Glas, l'orzellan, Koralle, Carborundum. emaillierte Eisenstucke. Diese Zusatzkörper werden beständig oder mit Unterbrechungen innerhalb des elektrolytischen Bades in Bewegung gehalten, und zwar mit oder ohne Unterbrechung des elektrischen Stromes un dinfolgedessen EMI1.1 ausser dem elektrolytischen Bade auch eine geeignete Menge der losen oder reihenweise verbundenen Körperchen sich befindet. Das Modell wird auf passende Welse in dem Behalter befestigt, der in geeigneten Lagers hie dreht oder schwingt. EMI1.2 desselben und Fig. 3 einen Schnitt durch seine Drehachse. . zist das 31modell, auf welchem der elektrolytisch eNiederschlag stattinden soll und dessenMaterialnachBeendigungdesNiederschlagesganzoderauchteilweiseentfernt EMI1.3 Wirkung, dass sie die Oberfläche derselben glätten, C, C sind lösbare Anoden, welche aus dem niederzuschlagenden Metall bestehen, D ist die Antribsriemscheibe, durch welche dem Behälter seine Bewegung um seine Drehachse mitgteilt wird. Auf den Ringen b, F befinden sich die Bürsten, durch welche der elektrische Strom zugeführt wird. Der Strom tritt durch den Ring E ein, geht zu den beiden Anoden C, C und gelangt durch die EMI1.4 <Desc/Clms Page number 2> Stromkreis wird auf diese Weise geschlossen. Um die Flüssigkeit des Bades auch während des Metalluiederschlages erneuern zu können, können die Drehzapfen des Behälters hohl ausgebildet sein. Die Form dieses letzteren sowie auch die der Anoden wechselt natürlich stark mit der Form dos Modelles A. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur galvanischen Herstellung kompakter, nicht poröser Metallniederschläge, wobei dem Elektrolyten elektrisch isolierende Materialien behufs Erzielung einer mechanischen Einwirkung auf den elektrolytischen Metaliniederschlag zugesetzt werden, gekennzeichnet durch den Zusatz von harten, schweren, losen, vorzugsweise kugelförmigen Körpern zu dem elektrolytischen Bade, dessen Behälter derart in Bewegung gesetzt wird, dass die Zusatzkörper auf die Oberfläche des zu behandelnden Gegenstandes auffallen und auf sie infolge ihrer Beschaffenheit eine hämmernde und glättende Wirkung ausüben.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch kontinuierliche oder zeitweise unterbrochene Rotation oder auch Schwingungsbewegung oder durch kombinierte Rotations-und Schwingungsbewegungen des Badbehälters die etwa durch Metalldrähte zu Reihen miteinander verbundenen Zusatzkörperchen (welche allein oder je nach dem Fall gleichzeitig mit den losen Zusatzkörperchen verwendet werden können), auf die zu behandelnde Oberfläche eine starke Druck-und Streich-, demnach glättende Wirkung ausüben, wobei die Bewegung des Behälters während des ganzen oder auch nur eines Teiles der Dauer des elektrolytischen Niederschlages stattfinden oder auch von Zeit zu Zeit unterbrochen werden kann, mit oder ohne gleichzeitiger Unterbrechung des elektrischen Stromes.3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Badbehälter vorzugsweise in prismatischer Gestalt und sein Drehzapfen hohl ausgebildet ist, um das Bad auch während der Bildung des Metallniederschlages auf dem im Behälter festgehaltenen Modell erneuern zu können.
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1910
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