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muss also in diesem Falie einerseits eine entsprechend grössere Menge von Absocptionsssuaatgkeit verwendet werden. Andererseits wird aber auch bei der Entgasung wieder eine grössere Gasmenge frei und muss von neuem komprimiert werden.
Abgesehen davon, dass man unter Beibehaltung der bisherigen Fabrikationsmethode hienach mit einem grossen Volumen ständig durch die Apparatur zirkulierender Absorptionsgase und Absorptionsfl. Ü8sigkeit zu rechnen hat. deren Förderung einen nennenswerten Kraftaufwand notwendig macht, ist auch noch zu berücksichtigen. dass die aus der Flüssigkeit freigemachten Gase auch reichliche Mengen von Dämpfen der Absorptionsflüssigkeit mit sich führen, denn nur leichtflüchtige Kohlenwasserstoffe, wie z. B. die durch Kühlung oder bei der Kompression aus dem Rohgase selbst ausgeschiedenen, eignen sich zu diesem Zweck.
Diese können wohl, ohne den Prozess zu komplizieren, durch das Verfahren nach der deutschen Patentschrift Nr. 217842 bei der Neukompression zugleich mit den in dem Rohgas enthaltenen Kohlenwasserstoffen ausgeschieden werden. Es ergibt sich aber durch die energischere Kühlung der Rohgase, wie schon oben erwähnt wurde, eine grössere Menge im Prozess zirkulierender Absorptionsgase und ebenso nimmt die Menge der aus diesen Gasen bei der Kompression wieder auszuscheidenden Dämpfe der Absorptionsfüssigkeit zu und ihre Wiederbeimischung zu den Rohgasen wirkt dem beabsichtigten Zweck sinngemäss direkt entgegen.
Die Steigerung der Kühl- oder Dephlegmationswirkung vermindert also den praktischen Nutzeffekt des Fabrikationsprozesses wesentlich, und zwar dadurch, dass sowohl grössere Mengen von A bsorptionsflüssigkeit wie die daraus gewonnenen Gase bei dem bisherigen Verfahren als Hallast unter einer beträchtlichen Druckdifferenz durch die Apparatur zirkulieren müssen und dass weiterhin die von den Absorptionsgasen aufgenommenen Dämpfe der Absorptionsfüssigkeit in ihrer Gesamtmasse bedeutend vermehrt und ebenso wieder ausgeschieden werden müssen.
Vorliegende Erfindung betrifft nun ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellun flüssigen Leuchtgases, mit welchem die eben erwähnten Schwierigkeiten beseitigt werden, und zwar dadurch, dass an Stelle des Absorptionsprozesses zum Zweck der Gewinnung der verflüssig baren Bestandteile aus den über dem verflüssigten Anteile befindlichen permanenten Gasen künstliche Kühlung angewandt wird. Nach diesem Verfahren werden, wie auf Fig. 1 der Zeichnung
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permanent bleibenden Gasen trennt. Letztere werden durch die Rohrleitungen r2 weggeführt. während das Kondensat durch das mit Hydrauhk versehene Rohr 43 in das Dekantiergefäss D zurückfliesst.
Das Kondensat enthält. dem Partialdruck der verflüssigbaren und permanenten Gase im ursprünghchen Gemisch und der erreichten Kondensationstemperatur und dem
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und es hat sich gezelt. dass wenn man dieses unterkühlte Gas ohneweiters aus D durch @@ in die Versandgef sse abfüllt (wobei es die normale Temperatur annimmt). es die Homogenität seines flüssigen Aggregatzttstandes einbüsst und zum Teil wieder in Gasform übergeht, wodurch verhindert wird. dass die Versandgefasse mit dem nötigen Füllgewicht beschickt werden können.
Dies ist jedoch dadurch zu vermeiden, dass man dem flüssigen Gase zuvor im unteren Teile des Gefässes D soviel Warme zuführt. dass die darin gelösten permanenten Gase ausgetrieben und das flüssige Gas selbst auf normale oder etwas über normale Temperatur erwärmt wird. the Wärmezufuhr kann dabei von irgend einer beliebigen Wäirnteiluelte ausgehen, jedoch auch dadurch geschehen. dass man das zu verflüssigende Gas in überhitztem Zustande. wie es etwa durch die Kompression ohne gleichzeitige Wasserkühlung erhalten
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Masse. als das komprimierte Gas seine Kompressionswärme in H abzugeben Gelegenheit findet. verflüssigt es sich und es wird dann in das Gefäss D zur Weiterbehandlung, wie oben beschrieben. eingeführt.
Zweckmässig wird der Wirkungsgrad des Trennungsapparates D dadurch erhöht, dass man ihn als Rektifikationskolonne ausbildet (Fig. 3). indem man ihn mit Einsätzen versicht. welche ein Zirkulieren der Flüssigkeit und Gase innerhalb des Gefässes verhindern. vielmehr dem Kondensat nur ein achichtenweisea Wandern in der Richtung von oben nach unten, den
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und noch gasförmiger Gase nicht zusammen in die Kolonne einzuführen, sondern der Kolonne ein oder mehrere Dekantiergefässe D2, D3 vorzuschalten, in welchen jeweils das flüssige von dem gasförmigen Aggregat getrennt wird. Dabei wird z.
B. die Flüssigkeit aus Dz zur Vermeidung einer Beeinträchtigung des in der Kolonne vor sich gehenden Rektifikationsprozesses durch rt, an einer Stelle in die Kolonne eingeführt. an welcher das Gasgemisch in der Kolonne selbst die gleiche Temperatur und Zusammensetzung besitzt, wie die aus D eingeführte Flüssin keit. Die über der Flüssigkeit in D stehenden Gase werden von dort durch in einen Kühler geleitet und auf Kühlwassertemperatur (+ 10 C) abgekühlt.
Infolgedessen scheidet sich auch
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zeitig aus W kommenden, nicht verflüssigten Gasen an. Naturgemäss ist die Zusammensetzung dieser Flüssigkeit eine andere, als die in D, bei höherer Temperatur aus den noch schwereren Gasen erhaltene. und zwar ist das aus D erhaltene Kondensat leichter und besitzt einen höheren
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bei niedrigerer Temperatur wirksam gewesene Kühlmittel durch r. in ( übergeleitet und als solches weiterbenutzt wird. Die in go wesentlich unter Kühlwassertemperatur abgekühlten und zum Teil verflüssigten Gase werden von dort durch v10 an einer SteHe in die Kolonne geführt weiche wieder über derjenigen liegt. die für das Kondensat aus D2 gewählt wurde.
Eine wichtige Frage für die Durchführung des beschriebenen Prozesse ist die Wahi eines zweckmässigen Kühlmittels für die durch die Gegenstromapparate G und G1 geführten Gase zwecks Abktihlung bis zu ihrem Kondensationspunkt. Hiefür kann bei den in Betracht kommenden tiefen Temperaturgraden nur ein kf'mpnnuertes und auf niednen Ururk wieder ausströmen gelassenen gars in Frage kommen. Es ist nun naheliegend. aus Gründen einer möglichst rationellen Gestaltun des ganzen Prozesses hlefür die aus dem Dekantiergefässe D1 durch r2 unter Druck abziehenden permanenten Gase nach ihrer Entspannung zu benutzen.
Jedoch hat sich gezeigt. dass die quantitative Kälteleistung dieser Gase bei der Entspannung viel zu gering ist als dass damit eine hirdängliche Abkühlung auf die erforderlichen Temperaturgrade und eine ausreichende Kondensation der m den zu kühlenden Gasmassen befindbchen verflüssigbaren Bestandteile
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Kühlmittel darin. dass man dasselbe nicht unter Saugleitungsdruck verdampfen zu lassen braucht, sondern hiefür die Nieder-oder itteldruckstufe des Kompressors lí vorsehen kann und das unter diesem Druck verdampfte (jas dann durch r12 wieder ansaugen und von neuem komprimieren lassen kann.
Bei dieser Ausführungsform wird im Gegensatz zu der vorhin be- schnebenen. bei der das Kühlmittel unter Saussleitungsdruck verdampft und durch r wieder angesaugt werden muss. die Leistung des Kompressors nicht sehr vermindert und die Wieder kompression des als Kühlmittel verwendeten Gases mit geringerem Kraftaufwand erreicht.
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