AT58315B - Verfahren und Vorrichtung zur Vermeidung von Verlusten an verflüssigbaren Gasen bei der Herstellung flüssigen Leuchtgases. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Vermeidung von Verlusten an verflüssigbaren Gasen bei der Herstellung flüssigen Leuchtgases.

Info

Publication number
AT58315B
AT58315B AT58315DA AT58315B AT 58315 B AT58315 B AT 58315B AT 58315D A AT58315D A AT 58315DA AT 58315 B AT58315 B AT 58315B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
gases
liquid
production
gas
luminous gas
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Blaugaspatentgesellschaft M B
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Blaugaspatentgesellschaft M B filed Critical Blaugaspatentgesellschaft M B
Application granted granted Critical
Publication of AT58315B publication Critical patent/AT58315B/de

Links

Landscapes

  • Separation By Low-Temperature Treatments (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 muss also in diesem Falie einerseits eine entsprechend grössere Menge von   Absocptionsssuaatgkeit   verwendet werden. Andererseits wird aber auch bei der Entgasung wieder eine grössere Gasmenge frei und muss von neuem komprimiert werden.

   Abgesehen davon, dass man unter Beibehaltung der bisherigen Fabrikationsmethode hienach mit einem grossen Volumen ständig durch die Apparatur zirkulierender Absorptionsgase und   Absorptionsfl. Ü8sigkeit   zu rechnen hat. deren Förderung einen nennenswerten Kraftaufwand notwendig macht, ist auch noch zu   berücksichtigen.   dass die aus der Flüssigkeit freigemachten Gase auch reichliche Mengen von Dämpfen der   Absorptionsflüssigkeit   mit sich führen, denn nur leichtflüchtige Kohlenwasserstoffe, wie z. B. die durch Kühlung oder bei der Kompression aus dem Rohgase selbst ausgeschiedenen, eignen sich zu diesem Zweck.

   Diese können wohl, ohne den Prozess zu komplizieren, durch das Verfahren nach der deutschen Patentschrift Nr. 217842 bei der Neukompression zugleich mit den in dem Rohgas enthaltenen Kohlenwasserstoffen ausgeschieden werden. Es ergibt sich aber durch die energischere   Kühlung   der Rohgase, wie schon oben erwähnt wurde, eine grössere Menge im Prozess zirkulierender Absorptionsgase und ebenso nimmt die Menge der aus diesen Gasen bei der Kompression wieder auszuscheidenden Dämpfe der Absorptionsfüssigkeit zu und ihre Wiederbeimischung zu den Rohgasen wirkt dem beabsichtigten Zweck sinngemäss direkt entgegen. 



  Die Steigerung der Kühl- oder Dephlegmationswirkung vermindert also den praktischen Nutzeffekt des Fabrikationsprozesses wesentlich, und zwar dadurch, dass sowohl grössere Mengen von A bsorptionsflüssigkeit wie die daraus gewonnenen Gase bei dem bisherigen Verfahren als   Hallast   unter einer beträchtlichen Druckdifferenz durch die Apparatur zirkulieren müssen und dass weiterhin die von den Absorptionsgasen aufgenommenen Dämpfe der Absorptionsfüssigkeit in ihrer Gesamtmasse bedeutend vermehrt und ebenso wieder ausgeschieden werden müssen. 



   Vorliegende Erfindung betrifft nun ein Verfahren und eine   Vorrichtung zur Herstellun   flüssigen Leuchtgases, mit welchem die eben erwähnten Schwierigkeiten beseitigt werden, und zwar dadurch, dass an Stelle des Absorptionsprozesses zum Zweck der Gewinnung der verflüssig baren Bestandteile aus den über dem verflüssigten Anteile befindlichen permanenten Gasen   künstliche   Kühlung angewandt wird. Nach diesem Verfahren werden, wie auf Fig. 1 der Zeichnung 
 EMI2.1 
 
 EMI2.2 
 permanent bleibenden Gasen trennt. Letztere werden durch die Rohrleitungen r2 weggeführt. während das Kondensat durch das mit Hydrauhk versehene Rohr 43 in das Dekantiergefäss D   zurückfliesst.

   Das Kondensat enthält.   dem Partialdruck der verflüssigbaren und permanenten   Gase   im ursprünghchen Gemisch und der erreichten Kondensationstemperatur und dem 
 EMI2.3 
 und es hat sich   gezelt. dass wenn   man dieses unterkühlte Gas ohneweiters aus D durch   @@   in die   Versandgef sse     abfüllt (wobei es   die normale Temperatur annimmt). es die Homogenität seines flüssigen   Aggregatzttstandes einbüsst   und zum Teil wieder in Gasform übergeht, wodurch verhindert wird. dass die   Versandgefasse mit   dem nötigen   Füllgewicht   beschickt werden   können.

   Dies ist jedoch   dadurch zu vermeiden, dass man dem flüssigen Gase zuvor im unteren Teile des Gefässes D soviel Warme zuführt. dass die darin gelösten permanenten Gase ausgetrieben und das flüssige Gas selbst auf normale oder etwas über normale Temperatur erwärmt wird. the Wärmezufuhr kann dabei von irgend einer beliebigen   Wäirnteiluelte   ausgehen, jedoch auch dadurch geschehen. dass man das zu verflüssigende Gas in überhitztem Zustande. wie es etwa durch die Kompression ohne gleichzeitige Wasserkühlung erhalten 
 EMI2.4 
 Masse. als das komprimierte Gas seine Kompressionswärme in H abzugeben Gelegenheit findet. verflüssigt es sich und es wird dann in   das Gefäss   D zur Weiterbehandlung, wie oben   beschrieben.   eingeführt. 



   Zweckmässig wird der Wirkungsgrad des   Trennungsapparates   D dadurch erhöht, dass man ihn als Rektifikationskolonne ausbildet (Fig. 3). indem man ihn mit Einsätzen versicht. welche ein Zirkulieren der Flüssigkeit und Gase innerhalb des Gefässes verhindern. vielmehr dem   Kondensat nur ein achichtenweisea Wandern in der Richtung   von oben nach   unten, den   

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 und noch gasförmiger Gase nicht zusammen in die Kolonne einzuführen, sondern der Kolonne ein oder mehrere Dekantiergefässe D2, D3 vorzuschalten, in welchen jeweils das flüssige von dem gasförmigen Aggregat getrennt wird. Dabei wird z.

   B. die Flüssigkeit aus Dz zur Vermeidung einer Beeinträchtigung des in der Kolonne vor sich gehenden Rektifikationsprozesses   durch rt, an   einer Stelle in die Kolonne   eingeführt.   an welcher das Gasgemisch in der Kolonne selbst die gleiche Temperatur und Zusammensetzung besitzt, wie die aus   D     eingeführte Flüssin   keit. Die über der Flüssigkeit in   D   stehenden Gase werden von dort   durch   in einen   Kühler   geleitet und auf Kühlwassertemperatur (+ 10 C) abgekühlt.

   Infolgedessen scheidet sich auch 
 EMI3.2 
 zeitig aus W kommenden, nicht verflüssigten Gasen an.   Naturgemäss   ist die Zusammensetzung dieser Flüssigkeit eine andere, als die in   D,   bei höherer Temperatur aus den noch schwereren Gasen erhaltene. und zwar ist das aus   D   erhaltene Kondensat leichter und besitzt einen höheren 
 EMI3.3 
 
 EMI3.4 
 bei niedrigerer Temperatur wirksam gewesene Kühlmittel durch r. in ( übergeleitet und als solches weiterbenutzt wird. Die in   go wesentlich   unter Kühlwassertemperatur abgekühlten und zum Teil verflüssigten Gase werden von dort durch v10 an einer SteHe in die Kolonne geführt weiche wieder über derjenigen liegt. die für das Kondensat aus D2 gewählt wurde. 



   Eine wichtige Frage für die   Durchführung   des beschriebenen Prozesse ist die Wahi eines zweckmässigen Kühlmittels für die durch die Gegenstromapparate G und G1 geführten Gase zwecks   Abktihlung   bis zu ihrem Kondensationspunkt. Hiefür kann bei den in Betracht kommenden tiefen Temperaturgraden nur ein   kf'mpnnuertes   und auf   niednen Ururk   wieder ausströmen   gelassenen gars   in Frage kommen. Es ist nun naheliegend. aus Gründen einer möglichst rationellen   Gestaltun des   ganzen Prozesses hlefür die aus dem Dekantiergefässe D1 durch r2 unter Druck abziehenden   permanenten   Gase nach ihrer Entspannung zu benutzen.

   Jedoch hat sich gezeigt. dass die quantitative Kälteleistung dieser Gase bei der Entspannung viel zu gering ist als dass damit eine   hirdängliche   Abkühlung auf die erforderlichen Temperaturgrade und eine ausreichende Kondensation der m den zu kühlenden Gasmassen befindbchen verflüssigbaren Bestandteile 
 EMI3.5 
 
 EMI3.6 
   Kühlmittel darin. dass man dasselbe nicht unter Saugleitungsdruck verdampfen zu lassen     braucht,   sondern   hiefür   die Nieder-oder itteldruckstufe des   Kompressors lí vorsehen kann   und das unter diesem   Druck verdampfte (jas   dann durch r12 wieder ansaugen und von neuem komprimieren lassen kann.

   Bei dieser Ausführungsform wird im Gegensatz zu der vorhin be-   schnebenen. bei   der das   Kühlmittel     unter Saussleitungsdruck verdampft   und   durch r wieder     angesaugt werden muss.   die Leistung des Kompressors nicht sehr vermindert und die Wieder kompression des als Kühlmittel verwendeten Gases mit geringerem Kraftaufwand erreicht. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: L Verfahren zur Vermeidung von Verlusten an verflüssigharen Gasen bei der Herstellung flussigen Leuchtgases, dadurch gekennzeichnet, dass die durch Druck und Wasserkühlung bei etwa normaler Temperatur nicht verflüssigten Gase. getrennt von dem bereits verflüssigten Teile des Gaftgpmisches, während sie sich unter starkem Druck befinden. kunstlicher Abkühlung EMI3.7 <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1
AT58315D 1910-08-30 1911-07-26 Verfahren und Vorrichtung zur Vermeidung von Verlusten an verflüssigbaren Gasen bei der Herstellung flüssigen Leuchtgases. AT58315B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE58315X 1910-08-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT58315B true AT58315B (de) 1913-03-26

Family

ID=5629524

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT58315D AT58315B (de) 1910-08-30 1911-07-26 Verfahren und Vorrichtung zur Vermeidung von Verlusten an verflüssigbaren Gasen bei der Herstellung flüssigen Leuchtgases.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT58315B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69709274T2 (de) Mehrstufiger Kondensator
DE1182256B (de) Verfahren zum Verflüssigen von Naturgas
DE2417766A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur trennung von luft
EP0242426B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung einer Eiskristallsuspension mittels Gefrierverdampfung am Tripelpunkt
DE1140957B (de) Absorptionskuehlsystem und Verfahren fuer den Betrieb desselben
AT58315B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Vermeidung von Verlusten an verflüssigbaren Gasen bei der Herstellung flüssigen Leuchtgases.
DE450393C (de) Abscheidung von Chlor aus seinem Gemisch mit Luft bzw. anderen aetzenden Gasen aus Gasgemischen
DE2433922A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur stickstoffgewinnung durch trennung von luft
DE244688C (de)
DE538920C (de) Verfahren zum Zerlegen tiefsiedender Gasgemische unter Verwendung von Kaeltespeichern
DE633686C (de) Verfahren zur kontinuierlichen Trocknung von komprimierten, durch Verfluessigung zu zerlegenden Gasgemischen
AT125409B (de) Verfahren zum Zerlegen tiefsiedender Gasgemische.
DE19719376C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Anwärmen eines aus einem Speicherbehälter abgezogenen verflüssigten Gases oder Gasgemisches
AT135454B (de) Verfahren zur Herabsetzung des normalen Kondensationsdruckes bei der Gewinnung von Rohsauerstoff unter fraktionierter Kondensation der Luft.
DE893337C (de) Einrichtung und Verfahren zur Wiedergewinnung und Gewinnung von geloesten Gasen, insbesondere zur Gewinnung von fluessigem Ammoniak
AT122956B (de) Verfahren zur Gewinnung von hochprozentigen Gasgemischen von Schwefeldioxyd und Luft.
DE3827813A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur reinigung eines mit daempfen eines fremdstoffs beladenen abgases unter rueckgewinnung des fremdstoffs
AT103233B (de) Verfahren zur Abscheidung von Bestandteilen aus Gasgemischen.
AT226656B (de) Verfahren zum Verflüssigen von Erdgas
DE697728C (de) chen mit verfluessigter Luft
AT103935B (de) Verfahren zur Zerlegung von Luft oder andern Gasgemischen durch Verflüssigung und Rektifikation.
DE322715C (de) Verfahren zum Aufspeichern von Gasen unter Druck
AT84708B (de) Verfahren zur Zerlegung von Gemischen aus Gasen, die sich bei sehr verschiedenen Temperaturen verflüssigen.
DE12577C (de) Neuerungen im Verfahren der Kälteerzeugung für Eisbereitungszwecke
DE555376C (de) Kompressionskaeltemaschine