AT57315B - Verfahren zur Wiederbenutzbarmachung der Bestandteile von erschöpften Elementen der Leclanché-Art. - Google Patents

Verfahren zur Wiederbenutzbarmachung der Bestandteile von erschöpften Elementen der Leclanché-Art.

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 sämtliches Zinkoxydhydrat in Chlorzink übergeführt ist, ohne dass eine   nennenswerte   Oxydation des   Mn 0 stattgefunden   hat. Es wurde nun gefunden, dass man diesen unerwünschten Verlauf der Reaktionen verhüten kann, wenn man unter Vermeidung von stärkerer Erwärmung den Zutritt des Chlors zu der lebhaft bewegten Masse derart regelt, dass nie eine grössere Menge von 
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 Prozess einen Verlust bedeuten würde,   anheimzufallen.   Es wird damit einmal ein unnötiger Chlorverlust vermieden und andererseits erzielt, dass das in der Masse vorhandene   Zinkhydroxyd,   dessen Anwesenheit zur Bildung des   als Sauerstoffüberträger wirkenden   Hypochlorits nötig ist,

   bis zur Beendigung der Oxydation ausreicht. Durch dieses Verfahren erhält man gleichzeitig neben dem wiedergewonnenen Salmiak und Chlorzink, welche als Elektrolyt dienen, den regenerierten   Depolarisator   und die wieder zu verwendenden Leiter, Graphit. und   Kohlepu1ver,   die bei den chemischen Prozessen nicht gelitten, im übrigen sich auch nicht als hinderlich erwiesen haben. 



   Denselben Zweck erreicht man, wenn man die gebrauchte Depolarisationsmasse vor dem   Oxydationaprozesse durch systematische Auslaugung   mit Wasser und verdünnter Säure ni einzelne Bestandteile zerlegt, wobei die im ganzen aufzuwendende Säure (z. B.   Salzsäure) nach   und nach mit der Masse in Wechselwirkung gebracht   wird.

   Wie nicht vorauszusehen, wurde   
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 nur diese beiden Körper, während die späteren Anteile in der Hauptsache Manganchlorür neben wenig Zinkchlorid   enthalten.   Diese Trennung hat den Vorteil, dass die erste Lauge wieder unmittelbar als Elektrolyt verwendet werden kann, während die zuletzt erhaltene auf verschiedene 
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 durch Oxydation mittels Permanganat ein Superoxydhydrat bzw, ein saures Salz desselben erhalten, das sich als Depolarisat or für Elemente ganz besonders eignet. Wie im ersten Beispiel werden auch bei diesem Verfahren sämtliche Bestandteile der Depolarisationsmasse und des Elektrolyten wieder in einen brauchbaren Zustand übergeführt. 



   War im Elemente ursprünglich Braunstein als Depolarisator verwendet worden, und benutzt   man     nun   die regenerierten Körper zur Herstellung neuer Elemente, so zeigt sich die überraschende Tatsache, duss diese unter sonst gleichen Umständen mehr als die doppelte Leistung ihrer Verfahren   aufweisen.   Es ist demnach durch die Regeneration nicht nur eine Verbilligung der Depolarisations- 
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AT57315D 1910-06-03 1911-05-08 Verfahren zur Wiederbenutzbarmachung der Bestandteile von erschöpften Elementen der Leclanché-Art. AT57315B (de)

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