AT57229B - Einrichtung zur Aufnahme und Wiedergabe von stereoskopischen, kinematographischen Bildern und Augblende zur Betrachtung derartiger projizierter Bilder. - Google Patents

Einrichtung zur Aufnahme und Wiedergabe von stereoskopischen, kinematographischen Bildern und Augblende zur Betrachtung derartiger projizierter Bilder.

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AT57229B
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Austria
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Jaroslaw Karafiat
Eugen Joessel
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Jaroslaw Karafiat
Eugen Joessel
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  • Testing, Inspecting, Measuring Of Stereoscopic Televisions And Televisions (AREA)
  • Stereoscopic And Panoramic Photography (AREA)

Description


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   Das Objektiv c arbeitet also einesteils durch den Spiegel d d das Lichtbild aus, anderenteils wird das vom Spiegel b voll reflektierte Licht zum Teil so    reflel-tiert,   dass das Rechtsbild in der Kamera entsteht ; r, s, r1, s1 sind wieder die   Blendenlagen.   



   Die Anordnungen Fig. 1 und Fig. 4 haben die Vorteile, dass keine merklichen, oder wenn, im Bilde nicht fühlbare Abnutzung der einzelnen Teile zu erwarten ist. Es erfolgt kein intermittierendes Bewegen von Massen, welche Stosswirkungen beim Anhalten und somit kein   Zittern     auslösen.   



  Es ist eine einmalige Justierung notwendig, die nicht durch Abnutzung in Frage gestellt wird. Die Apparate lassen sich leicht an die bestehenden Apparate anbauen und ermöglichen es, mit einigen Handgriffen, ohne irgend etwas am Aufnahms-oder am Zusatzapparate zerlegen zu müssen, den Zusatzapparat aufzumontieren oder abzunehmen, um den Aufnahmsapparat ungestört sofort wieder für plastische oder unplastische Aufnahmen verwenden zu können. Diese Zusatzapparate sind einfach und relativ billig herstellbar und lichtstark, d.   h.   die Lichtstärke des Objektivs   wird in den Fällen Fig. 1 und Fig. 4 fast ausgenutzt. (Nur der in Fig. 5 dargestellte   Apparat zeigt einen Blendverlust von mindestens   50"0.)   Die Lichtstärke ist neben dem   stossfreien   Arbeiten das Hauptmerkmal dieser Erfindung. 



   Die nach dem Negativfilm hergestellten Positivifilms können nun durch Wiedergabeapparate geleitet werden, die je nachdem, welchem Zwecke sie dienen, besonders geartet oder unverändert bleiben und so wie jetzt gebräuchlich verwendet werden. 



   Sieht man nämlich in den Aufnahmsapparat so hinein, dass (in Fig. 1) das eine Auge in der Objektivachse vor dem Spiegel b in das Objektiv c sieht, während sich das zweite Auge vor dem Spiegel b befindet und lässt nun den Positivfilm durch den Apparat gehen, so sieht der   Beob-   achter ein plastisches Bild, indem die Lichtstrahlen des von einer Lichtquelle erhellten Filmbildes nun den umgekehrten Weg wir früher bei der Aufnahme machen. Auch die Anordnungen   Fig. 3   können demselben Zwecke dienen. In diesem Falle, wo einzelne Personen plastische Bilder sehen, ist der Aufnahmsapparat bzw. der Zusatzapparat in beiden Fällen gleichen Konstruktionscharakters mit dem Wiedergabeapparat.

   Handelt es sich darum, plastische Bilder einer grösseren Anzahl von Personen vorzuführen, so müssen Augblenden angewendet werden, welche es ermöglichen, dass jedes Auge das ihm zugehörige Relativbild sieht. Die hier angegebene Augblende ist eine Kombination von zwei Solenoiden c und cl (Fig. 6 bis 10). 



   Die   Solenoidemrichtung   hat die Vorteile der konstanten Rotation. Es erfolgt kein Aufschlagen von Ankern auf Magnete oder ein sonstwie   geräusch erzeugender Vorgang   im Innern der Blende, der den Zuschauer nervös macht. Diese Blende ist einfach, leicht und billig. Es fehlen ihr eigene Anker, da Blenden und Anker identisch sind. Sie lässt sich in dieser Form sehr leicht   ttu Stelle   der jetzigen Brillenlinsen in Brillen-. Zwicker- usw. Gestelle einfügen, denen der Strom durch   Zwickerschnürchen   aus flexiblen Kabeln zugeleitet wird. 



   In den Windungen Cl zweier senkrecht zueinander stehender Solenoide ist. ein Eisenkörper a drehbar angeordnet (Fig. 6 und 7).   Dite solenoide   werden vom Wiedergabeapparat   Hprfu't ce-   schaltet, dass,   wenn   das rechte Bild z. B. an der Wand erscheint, das magnetische Feld der vor dem linken Auge angeordneten   Solenoidwindungen   sich so gestaltet, dass der Anker a (zugleich Blende)   ich wie in Fig. 6.   7 einstellt, wodurch die Durchsicht verhindert wird. 



   Dies wird erreicht, wenn   das Solenoid c vollen Strom, c   keinen Strom erhält. Wird nun in den Stromkreis von Cl allmählich ein Widerstand eingeschaltet, in c aber ein durch   allmähliches   Ausschalten eines Widerstandes immer stärker werdender Strom geweckt, derart, dass, wenn das Rechtsbild entschwunden und das Linksbild erscheint, die Spule c1 stromlos wird und c vollen   Strom empfängt, so stellt sich   infolge des gedrehten Feldes die Blende a so, dass das linke Auge freigegeben, das Linkshild sieht.

   (Die Windungen des zweiten Solenoidpaares vor dem rechten Auge haben nun die Schaltung wie früher jene für das linke Auge.) Wechselt c1 die Polarität und schwillt der   Strom an. während er in   c dem Nullwert zustrebt, so wird, wenn dieses   Zu- und'1Abschalten   eines Widerstandes vom Wiedergabeapparat automatisch erfotgt, die Blende sich in dem Momente 
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 weiterrotiert.   1'111   eine ganze Rotation des Feldes herbeizuführen, ist es notwendig, dass nun   Cl   stromlos und in c bei   gewechselter   Polarität der Strom zum Maximum ansteigt. Die Blende ist offen. Wird nun   c aifmähiieh stromlos und   in Cl steigt bei gewechselter Polarität der Strom, so hat das Drehfeld (mit ihm die Blende) eine Umdrehung gemacht und das Spiel beginnt von vorne. 



  Fig. 8 bis 9 b ist ein Blendflügel, der aufgekittet die Abblenddauer bestimmt. 



   Gleiches geschieht durch die Einrichtungen der in Fig. 8 bis 9 dargestellten Art. Hier wird auf die rotierende Blende von bekannter Form der Anker aufgekittet und ist die Luftdämpfung, d. i. das Zurückbleiben des Rlendenkörpers gegenüber dem Drehfeld, auf ein Minimum reduziert.   Möglicherweise   rotiert derselbe eingeschlossen im luftleere Raume. Die Schaltung dieser An-   ordnungen   ist dieselbe wie in   Fig.6,7.   



   Die Rotation eines   Eisenkörpers kann auch   durch drei oder mehrere in Ringform aneinander-   gereihte Soilnoide (Fig. 10),   die in   zweckdienlicher Weise nach   Art des Drehstrommotors erregt werden, zur   Ausführung   gelangen. 

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 gedreht wird, wodurch, wie in Fig. 11, das   Gesiehtsfeld   freigegeben, durch die Lage nach Fig. 12 stark abgelenkt, verdunkelt wird. Die Lagerung des Rotors   erfojgt am Umfang durch Kugel-   oder Rollenlager. 



   PATENT-ANSPRUCHE :
1. Einrichtung zur Aufnahme und Wiedergabe von   stereoskopischen, kinematographischen   Bildern unter Verwendung von nur   einem   Objektiv,   gekennzeichnet durch   eine ausserhalb des Objektivgesichtsfeldes in Augdistanz von der optischen Achse des letzteren angebrachte fixe 
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 wechselnd die Objektivöffnung abblendet und freigibt, so dass auf dem auf die   gebräuchliche A-rt   bewegtem Film abwechselnd ein direktes   und gespiegeltes Bild entsteht bzw. bei   der Wiedergabe das Relativbild von dem   zugehörigen   Auge erblickt wird.

Claims (1)

  1. 2. Eine Abänderung der Einrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass an Stelle des rotierenden Spiegels ein Luftspalt zwischen zwei Prismen tritt, wobei abwechselnd der gebrochene oder reflektierte Strahlengang abgeblendet wird. EMI3.3
AT57229D 1912-01-02 1912-01-02 Einrichtung zur Aufnahme und Wiedergabe von stereoskopischen, kinematographischen Bildern und Augblende zur Betrachtung derartiger projizierter Bilder. AT57229B (de)

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