AT57212B - Mundharmonika und dgl. Blasinstrument. - Google Patents

Mundharmonika und dgl. Blasinstrument.

Info

Publication number
AT57212B
AT57212B AT57212DA AT57212B AT 57212 B AT57212 B AT 57212B AT 57212D A AT57212D A AT 57212DA AT 57212 B AT57212 B AT 57212B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
harmonica
cladding
chambers
wood
wind instrument
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Hohner Ag Matth
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hohner Ag Matth filed Critical Hohner Ag Matth
Application granted granted Critical
Publication of AT57212B publication Critical patent/AT57212B/de

Links

Landscapes

  • Laminated Bodies (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Mundharmonika und dgl. Blasinstrument. 



   Vorliegende Erfindung betrifft eine Verbesserung an den   Kanzellenhölzern   von Mund-   uarulonikas   und dgl. Instrumenten. Bei den Mundharmonikas machte sich bisher der Missstand bemerkbar, dass das Holz durch die Feuchtigkeit, namentlich infolge der eingeblasenen feuchten Luft,   schwellte   und dadurch über den Rand der Mundharmonikaplatton vorstand, was sich beim Spielen sehr unangenehm bemerkbar machte.   Diesem Übetstand suchte man   nun durch Abschneiden des überstehenden Teiles abzuhelfen, wodurch aber häufig das ganze Instrument unbrauchbar wurde, zum mindesten aber musste diese Arbeit von einem Fachmann vorgenommen werden. 



   Gemäss vorliegender Erfindung wird der   erwähnte   Missstand nun dadurch beseitigt, dass die einzelnen Kanzellen der Kanzellenhölzer auf der Spielseite mit einer Bekleidung aus Metall, Zelluloid oder einem sonstigen Material, welches gegen Feuchtigkeit unempfindlich ist, versehen sind dadurch wird das Schwellen des Holzes verhindert, da die feuchte Luft nicht mehr direckt mit dem Holz in Berührung kommt.

   Um einem eventuellen Schwellen des Holzes trotzdem ohne Nachteil für das Instrument Rechnung zu tragen, sind an geeigneten Zwischenstellen der einzelnen Kanzellen und der Metallbekleidung Zwischenräume 
 EMI1.1 
 dagegen, die paarweise liegende Kanzellen haben, wird ein besonderer Beschlag verwendet, der nicht nur die Stirnseite abdeckt, sondern mit Hilfe abgebogener Lappen, die Zwischenwandung bzw. die   Seitenwände oder beides   abdeckt und mit deren Hilfe gleichzeitig festgemacht ist. 



   Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist auf der Zeichnung in beispielsweisen Aus-   führungsformen   näher   erläutert.   



   Fig, 1 zeigt   @n Draufsicht des Kanzellenholzes einer ,,Richter"-Harmonika   die eine 
 EMI1.2 
 



   Fig, 3 und 4 sind ähnliche Ansichten einer zweiten   Ausführung   des gleichen Kanzellen-   holzes lind  
Fig. 5 bis 7 Draufsicht, Querschnitt und Stirnansicht des Kanzellenholzes einer
Oktav"-Harmonika. 



   Fig. 8 ist ein Querschnitt einer weiteren Ausführungsform des gleichen   Kan7ellen-   holzes. 



   Die Kanzellen a des Kanzellenholzes b sind gemäss vorliegender Erfindung in beliebiger Weise mit einer Metallbekleidung c oder dgl. versehen,   d) e x. B.   bei einer ,,Richter"-   llarmonika   aus einem alle Kanzellen umfassenden Blechstreifen bestehen kann (Fig. 1 und 2). 



  Zwischen den einzelen Kanzellen a und der Metallbekleidung c sind nun an geeigneten 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Bei der in Fig. 8 und 4 dargestellten Ausführungsform des Erfindungsgenstandes ist jede einzelne Kanzelle mit einem gesonderten Metallstreifen c bekleidet, der in den   Kanzollonbodon   eingelassen sein kana, wobei dann wieder die Zwischenräume d vorgesehen sind. 



   Bei der in den Fig. 5 bis 7 dargestellten Ausführungsform des   Kanzellenholzes b ist   nun der Beschlag c derart ausgestaltet, dass er nicht nur die Stege der Vorderseite abdeckt, sondern noch Lappen e besitzt, welche derart angeordnet sind, dass sie die Zwischenwandung f und auch die seitlichen   Wandungen 9   der Kanzellen a abdecken. Auch hier wird zweckmässigerweise wieder ein Zwischenraum d freigelassen, um dem Holz eine gewisse Ausdehnung zu ermöglichen. Fig. 8 zeigt eine ähnliche Ausführungsform, bei der zum Beispiel nur die Stirnseite die seitlichen Wandungen g abgedeckt und ebenfalls Zwischenräume d freigelassen, sowie die Lappen e etwas kürzer sind. 



   Die Bekleidung des Kanzellenholzes kann natürlich auch in sonstiger geeigneter Weise vorgenommen werden und es kann auch an Stelle einer Bekleidung aus Metall eine solche aus anderem Material Verwendung finden, welches die Feuchtigkeit von dem Holz   abhält.   



   PATENT-AN SPRÜCHE ;
1. Mundharmonika, dadurch gekennzeichnet, dass Stirnseite und Wandungen der   Kanzellenzähne   in beliebiger Weise mit einer gegen Feuchtigkeit unempfindlichen Ver- kleidung versehen sind.

Claims (1)

  1. 2. Mundharmonika nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verkleidung an den meisten schwellenden Stellen der Kanzellen Zwischenraume freilässt, welche das Schwellen aufnehmen.
    3. Mundharmonika und dgl. nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Verkleidung ein durchgehender, schlangenförmig gebogener, an sich bekannter Streifen ver- wendet ist.
    4. Mundharmonika und dgl. nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verkleidung aus einzelnen U-förmig gebogenen und über die Zwischenwandungen der Kanzellen geschobenen Stücken besteht.
    & . Mundharmonika und dgl. nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Verkleidung eine Art Beschlag Verwendung findet, der mit abgebogenen Lappen ver- sehen ist, welche die Zwischenwände der Kanzelten abdecken.
AT57212D 1911-03-22 1911-03-22 Mundharmonika und dgl. Blasinstrument. AT57212B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT57212T 1911-03-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT57212B true AT57212B (de) 1913-01-10

Family

ID=3578925

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT57212D AT57212B (de) 1911-03-22 1911-03-22 Mundharmonika und dgl. Blasinstrument.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT57212B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT57212B (de) Mundharmonika und dgl. Blasinstrument.
AT221917B (de) Blaskopf für mit angeblasenen Schneiden versehene Tonerzeuger
DE3416729C2 (de)
EP0108252A1 (de) Kantenschutzband
DE3712737C2 (de)
DE2012522C3 (de) Dämmstreifen aus Hartschaumplatten zum Befestigen von Verkleidungsplatten an Trennwänden
DE242031C (de) Kanzellenholzkörper für mundharmonikas u. dgl.
CH233120A (de) Verfahren zur Herstellung von Bauplatten, nach diesem Verfahren hergestellte Bauplatte und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
DE246654C (de)
AT344393B (de) Platte, insbesondere tuerblatt
DE9105615U1 (de) Einlegesohle für Schuhe
DE10352458B4 (de) Bedachung für Stallgebäude und Stallgebäude mit einer solchen Bedachung
DE2530265C2 (de) Federleiste aus Schichtholz
DE2932225C2 (de) Schriftschablone
AT402960B (de) Türrohling
DE2026540C3 (de) Schnellhefter
DE466217C (de) Elektrische Garnsengvorrichtung
DE468325C (de) Mundharmonika
DE1996238U (de) Feuerhemmende tuer
AT334061B (de) Platte, insbesondere turblatt
AT65183B (de) Triplikatblock.
AT159464B (de) Ebene oder geformte Sperrholzplatte aus zwei oder mehreren Lagen.
DE488555C (de) Tastenlagerung an Kinderklavieren
AT165146B (de) Aus mehrere miteinander verklebten Schichten bestehende Platten, Tafeln oder Bretter
AT244571B (de) Füllkörper