AT56280B - Selbstlauftorpedo mit durch Schwebeflächen erzeugtem Auftrieb. - Google Patents

Selbstlauftorpedo mit durch Schwebeflächen erzeugtem Auftrieb.

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AT56280B
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Emil Brueckner
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Selb8tlau'ftorpedo   mit durch Schwebeflächen erzeugtem Auftrieb. 



   Die Erfindung betrifft einen Selbstlauftorpedo, dessen Gewicht durch Aufnahme grosser Mengen von Steuerkabel,   Spreng-,   Betriebs-und Heizmitteln grösser ist als sein Auftrieb, und der den zum Schwimmen nötigen Auftrieb durch   Schwebefächen   erhält, die vorn und hinten derart angeordnet sind, dass die Resultierende der Auftriebkräfte durch den Schwerpunkt des Torpedos geht.

   Um hiebei den bei der Bewegung im Wasser auftretenden Widerstand des mit   Schwebeflächen   ausgerüsteten Torpedos möglichst zu beschränken und den Auftrieb der vorderen   Schwebeflächen   schon durch kleine Verstellungen des Flächenneigungswinkels erheblich zu verändern, werden am Torpedokopf eine untere Auftriebsund eine obere Gegenfläche angeordnet, deren Projektion im wesentlichen in die Projektion des Torpedoquerschnitts fällt, um eine Vergrösserung des Widerstandes des Torpedos bei der Fahrt möglichst zu vermeiden. 



   Um auch den mit der Laufgeschwindigkeit des Torpedos sich ändernden Auftrieb der vorderen Schwebefäche regeln zu können, ist der Sprengkopf drehbar im Torpedokörper gelagert. Seine Drehung um eine wagerechte, senkrecht zur   Torpedolängsachse   liegende Achse verändert die Neigung und damit den Auftrieb der Schwebeflächen. Hiebei fällt der Gegenfläche die Aufgabe zu, den Auftrieb schon durch kleine Winkelverstellungen erheblich stärker zu verändern, als es die untere Fläche allein vermöchte. 



   Diese Wirkung der Gegenfläche wird dadurch erklärt, dass die den wirksamen Auftrieb darstellende Differenz der beiden entgegengerichteten Flächendrücke bei einer Winkelveränderung schneller wächst oder abnimmt, als der Auftrieb der unteren Fläche allein wachsen wurde. 



   Zum Beispiel ergibt sich bei einer gewissen Torpedogeschwindigkeit und einer gewissen Neigung und Grösse der unteren Fläche deren Auftrieb zu 2250 kg, bei einem um 30 grösseren Neigungswinkel zu 2900   ,   die Auftriebzunahme also zu   2900-2250 == 6, 50 .   Wird unter sonst gleicher Annahmen die untere Fläche mit einer gleich grossen Gegenfläche so verbunden, dass beide den unveränderlichen Spitzenwinkel von 380 einschliessen, so beträgt bei einer gewissen (gegen das erste Beispiel etwas vergrösserten) Neigung der Auftrieb der unteren Fläche allein 3450 kg, der abwärts gerichtete Druck der Gegenfläche 1200 kg, der wirksame Auftrieb also   3450-1200 = 2250 kg.

   Wird   dieses Flächensystem wie im ersten Beispiel um 30 gedreht, so sind die entsprechenden Zahlen 4300 kg und 750 kg, der wirksame Auftrieb also   4300-750= 3550 kg   und der Zuwachs an Auftrieb   3550 - 2250 = 1300 kg.   Es zeigt sich also, dass für vorstehende Annahmen die Auftriebszunahme bei gleicher Winkelverstellung   (30)   für das System mit Gegenfläche doppelt so grosse Werte (1300 kg) als für das System ohne Gegenfläche   (650 kg)   ergibt. 



   Die Anwendung der Gegenfläche gestattet also eine äusserst empfindliche Höhensteuerung des Torpedos. 



   Um die Grenzen des Auftriebs noch zu erweitern, kann ferner die untere Schwebefläehe vergrössert oder   vorkleinert   werden. 
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   Die Fig. 3 und 4 zeigen im Auf-und Grundriss den Sprengkopf a mit der   Schwebenäche     b und Gegenfäche c.   Zwecks Einstellung der beiden Flächen entsprechend der Laufgeschwindigkeit ist der Kopf a mittels zweier Zapfen f drehbar im Torpedokörper g gelagert. Die Drehung kann beispielsweise mit Hilfe eines Hebelsystems   A und   einer Schubstange i von einer mit der Schraubenwelle in Verbindung stehenden Reguliervorrichtung oder vom Tiefenapparat oder von beiden ausgehen, wobei die Schubstange i eine hin und her gehende Bewegung ausführt. 



   Die Bewegungsrichtungen sind in der Zeichnung durch Pfeile angedeutet worden. 



   Die Fig. 5 und 6 zeigen im Auf-und Grundriss die zweite Anordnung, bei der nicht nur die Neigung der Flächen b und c, sondern auch die Grösse von b je nach der Laufgeschwindigkeit oder Tauchtiefe geändert werden kann. Der Kopf a mit den Flächen b und c ist beispielsweise mittels d-es oben liegenden Gelenkes k drehbar im Torpedokörper gelagert. Auf der   Schwebenäche   b liegen verschiebbar oder, wie gezeichnet, um die Drehzapfen   l   schwenkbare   Flächenstücke m.   



   Die Drehung des Kopfes a kann durch ein Hebelsystem n und eine Schubstange o vom   Tiefenapparat   oder einer von der Schraubenwelle betätigten Reguliervorrichtung bewirkt werden. 



   Ebenso kann die Verschiebung der Flächenstücke m mittels der Schubstange o und der auf ein Hebelsystem p wirkenden Verbindungsstange q erfolgen oder auch, unabhängig von der Drehung des Kopfes a, durch eine zweite Schubstange. 



   Die eingezeichneten Pfeile deuten die Bewegungsrichtungen o der Schubstange und der Flächen   174   für die als Beispiel angenommenen Bewegungsübertragungen an. 



   PATENT-ANSPRÜCHE-
1. Selbstlauftorpedo mit durch   Schwebeflächen   erzeugtem Auftrieb, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterseite des Kopfes als vordere Schwebefläche und die Oberseite als
Gegenfläche ausgebildet ist und dass der Kopf selbst zwecks Veränderung des Auftriebs im Torpedokörper um eine wagerechte Achse drehbar gelagert ist.

Claims (1)

  1. 2. Selbstlauftorpedo nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die untere Fläche des Kopfes zwecks weiterer Veränderung des Auftriebs vergrössert werden kann.
AT56280D 1911-09-25 1911-09-25 Selbstlauftorpedo mit durch Schwebeflächen erzeugtem Auftrieb. AT56280B (de)

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