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Vorrichtung zum Abschliessen der Schallöffnungen von Trommelsirenen.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abschliessen der Schallöffnungen von Unterwassersireneu zum Zweck des Morsens. Die einfachste Art, den von der Sirene erzeugten Ton plötzlich zu unterbrechen, besteht darin, dass man durch einen Schieber die Schallöffnungen verschliesst, und so gelingt es auch bei Sirenen, die mit Dampf oder Druckluft betrieben werden, ein Aufhören des Tones zu erreichen. Bei Druckwassersirenen zeigt es sich aber, dass es ausserordentlich schwierig ist, einen genügend dichten Verschluss durch einen einfachen Schieber zu erhalten.
Vielmehr strömt immer noch etwas Wasser durch die Fuge zwischen dem Schieber und der die Schallöffnungen enthaltenden Statorwand aus und man erhält also kein Aufhören, sondern höchstens eine mehr oder weniger hörbare Abschwächung des Tons.
Die Erfindung besteht darin, dass der Schieber als vollständiger, den Stator einer Trommelsirene umgebender Zylinder ausgebildet wird, und dass in der Wand des Stators an der der Schallöffnung gegenüberliegenden Seite eine Öffnung vorgesehen wird. Der Wasserdruck wirkt alsdann durch diese Öffnung auf das Innere des Schiebers und drückt ihn gegen die Dichtungsfläche, so dass er umso vollkommener abdichtet, je grösser der Druck ist.
Die Zeichnung stellt schematisch eine Sirenentrommel dar, die mit einem Rundschieber
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können, und zwar Ist
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Längsschnittes durch eine Trommelsirene mit einem Verschlussschieber.
Fig. 2 ist ein Querschnitt nach 3-2 in Fig. 1 mit dem Schieber in der Verschlussstellung.
Fig. 3 ist eine Wiederholung des Querschnittes nach Fig. 2 mit der den Gegenstand der Erfindung bildenden Änderung.
In allen Figuren stellt R den Rotor, S' den Stator und V den Schieber dar. G ist ein umgebendes Gehäuse, das ungefähr einen Quadranten des Statorumfanges freilässt. und diesem Quadranten gegenüber sind im Stator die Schallöffnungen 0 angebracht. W ist die Antriebswelle der Sirene, die mit einem geeigneten Motor, beispielsweise einem Electromotor, gekuppelt zu denken ist. D ist ein Stutzen, durch welchen dem Inneren des Rotors Druckwasser zugeführt wird, das demgemäss beim Betriebe den Weg nimmt, der in Fig. 1 durch einen Pfeil be/eichnet ist.
In Fig. 2 erkennt man, dass der im Inneren des Rotors wirkende Wasserdruck nur durch die Öffungt'u 0 im Stator zu dem Schieber gelangen kann. Sind also solche Öffnungen nur an der Seite der Schallöffnung vorgesehen und wird angenommen, dass der Schieber zwischen dem Gehäuse G und dem Stator etwas Spiel hat. so wird der Abstand zwischen dem Stator und dem Schieber durch den Wasserdruck vergrössert und somit die Abdichtung des Schiebers verschlechtert.
Nach der Erfindung wird nun gegenüber der Schallöffnung im Stator gemäss Fig. 3 eine Offnung O1 angebracht. Der Wasserdruck wirkt alsdann durch diese Öffnung auch auf die gegenüberliegende Seite des Schiebers und, da er hier geschlossen ist, während er auf der der Schallöffnung/ugekehrten Seite durch die Schallöffnungen entlastet ist, überwiegt der Druck auf der Rückseite und der Schieber wird auf der Vorderseite an den Stator angedrückt, also die Dichtung um so vollkommener, je grösser der Druck ist.
Diese Wirkung ist davon unabhängig, ob der Schieber tangential oder achsial verschiebbar geführt ist. Die tangentiale Verschiebung ist hier nur als Beispiel gewählt worden, weil sie auf einem Querschnitt darstellbar ist.
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