AT55815B - Wechselstrom-Kommutatormotor mit Zweiachsenstatorwicklung. - Google Patents

Wechselstrom-Kommutatormotor mit Zweiachsenstatorwicklung.

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AT55815B
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Karl Pichelmayer
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Karl Pichelmayer
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Wechsetstrom-Kommutatormotor mtt Zweiachsenstatorw ! cktung.   



   Die vorliegende Erfindung betrifft eine Ausführungsform eines nach bekannten Grundsätzen arbeitenden Wechselstrom-Kommutatormotors, bei welchem im Stator die Funktion der Treibfeld-, Kompensations- und Wendepolwicklung durch eine einzige, unzerlegte Wicklung erfüllt wird, welche in der folgenden Beschreibung als Zweiachsenwicklung bezeichnet werden soll. Diese Bezeichnung bezieht sich der Einfachheit wegen auf eine zweipolige Anordnung ;   Zweiachsenwicklung soll   eine modifizierte Gleichstromwicklung genannt werden, deren Schaltung mit derjenigen einer   gewöhnlichen   regelmässigen Gleichstromwicklung, sei es nun eine   sogenannte Durchmesser-oder Sehnenwicklung,   identisch ist, bei der jedoch an gewissen Stellen die Stabfolge verdichtet erscheint. 



   Die gewöhnliche Gleichstromwicklung, wie sie für rotierende Kommutatoranker verwendet wird, ist ihrer Natur nach in bezug auf alle Ebenen, die man durch die Ankerachse legen kann, von magnetischer Symmetrie, wenn man von kleinen Unregelmässigkeiten absieht, wie sie durch ungerade Lamellenzahl des Kommutators, Anordnung der Stäbe in Nuten usw., herbeigeführt werden   können.   Speist man daher eine solche, der Einfachheit wegen als zweipolig vorausgesetzte   Wicklung   an diametralen Punkten mit Gleichstrom oder Wechselstrom, so entsteht ein konstantes oder ein Wechselfeld. bel dem die örtliche
Verteilung der Induktion längs des Umfanges eine, allseitig eisenumschlossenen Ankers durch ein Dreiecksdiagramm (Fig. 1, 2) dargestellt werden kann. 



   Bei Wechselstrom-Kommutatormotoren kann man sich nun vorteilhafterweise einer
Gleichstromwicklung auch im Stator bedienen, weil eine solche infolge ihrer allseitigen   Symmetrie   gleichzeitig nach einer Achse,   z.   B. als Kompensationswicklung, nach der dazu senkrechten Achse (bei zweipoliger Ausführung) als Erregungswicklung, dienen kann. Die
Verwendung einer   gewöhnlichen     Gleichstromwicklung   als Statorwicklung eines Wechselstrom-
Kommutatormotors ist jedoch nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung. Bei dieser wird vielmehr eine abgeanderte, stellenweise verdichtete Gleichstromwicklung verwendet, im all- gemeinen eine solche, bei der die Stäbe längs des Umfanges nicht gleichmässig, sondern ungleichmässig verteilt sind.

   Diese neue Zweiachsenwicklung gestattet ebenfalls die Herstellung zweier   unal) ängiger Felder mit   ein und derselben Wicklung, erzielt jedoch bessere   Feldformen.   



   Es sei in   FIg0 ;)   die Stromverteilung in einer   Gleichstromwick ! ung dargestellt,   deren   Stäbezahl   pro cm Umfang in den Zonen a-a' und b-b' doppelt so gross sei, wie auf den übrigbleibenden Teilen des Umfanges. Dann stellt sich das Folddiagramm einer solchen
Wicklung im Sinne der Fig. 4 heraus, sobald man die Wicklung so speist, dass ein Feld längs der   Achse F entsteht. Das Feld längs   X würde aber die Form nach Fig.   5   haben. 



   Die neue Wicklung ist jetzt nicht mehr allseitig symmetrisch, sondern sie hat zwei ent- schiedene Hauptachsen längs X und   K  
Bei einem Wechselstnm-Kommutatormotor, dessen Stator mit der neuen Wicklung versehen ist, wird man die   Kompensationsachse,   welche zusammenfällt mit der Achse der   Wendepole,   nach Y verlegen und das   Erregerfeld oder treibende   Feld nach X anordnen. 



   Alsdann erhält das Feld längs Y eine besonders günstige Form, indem es sich besonders in den Wendezonen stark erhebt   (Fig. 4)   und dort das dreieckige Ankerfeld stark über- kompensiert. Gleichzeitig erhält das Erregerfeld eine günstige Form, indem es erlaubt, mehr Kraftlinien durch den Anker zu treiben, als bei Dreickform. 

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   Durch die Verdichtung der   Gloichstromwicklung   in den Bürstenzonen erhält man also sowohl in bezug auf das Feld der   Kompensationswicklung,   als auch in bezug auf jenes der Erregung eine günstigere Verteilung der Kraftlinien. Man kann nun in der Tat die Gleichstromwicklung in den-Bürstenzonen umso leichter verdichten, als das dort herrschende Feld insbesondere bei Serienmotoren mit direkter Ankerspeisung bedeutend schwächer sein kann, wie das Treibfeld längs X. Man kann z. B. in der   Blirstenzone   schmälere Zähne bei gleicher Nutenbreite anordnen, wodurch die Stäbezahl pro cm des Umfanges an diesen Stellen von selbst hinaufgeht. Infolge dieser günstigen, einander unterstützenden Umstände kann ein Motor nach bekannter Schaltung, z.

   B. für direkte Ankerspeisung (Fig. 6,7) entworfen werden, welcher im Stator nur die eine, stellenweise verdichtete Gleichstromwicklung besitzt, welche die Funktionen der Erregungswicklung,   Kompensationswicklung   und Wendepolwicklung gleichzeitig übernimmt, wodurch eine grosse konstruktive Einfachheit erzielt wird.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Wechselstrom-Kommutatormotor nach bekannten Schaltungen für direkte, indirekte oder gemischte Speisung, dadurch gekennzeichnet, dass der Stator eine einzige, unzerlegte, gleichzeitig als Hauptfeld-, Kompensations-und Wendepolwicklung dienende, Zweiachsenwicklung genannte, modifizierte Gleichstromwicklung mit stellenweise verdichteter Stabfolge erhält, zu dem Zweck, gleichzeitig konstruktive Einfachheit und günstige Fe1dformen zu erzielen.
AT55815D 1911-06-02 1911-06-02 Wechselstrom-Kommutatormotor mit Zweiachsenstatorwicklung. AT55815B (de)

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