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Maschine zum Einziehen von Bündeln aller Art in Bürstenhölzer und dgl.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Verbesserung der durch Patent Nr. 49813 geschützten Maschine zum Einziehen von Bündeln in Bürstenhölzer, und zwar zeichnet sich die neue Maschine ganz besonders durch ihre einfache Konstruktion aus.
Bei der bekannten Maschine werden die Bündel dem Bürstenholz durch ein loses, in seiner
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gereicht werden. Der Draht zieht dann das Bündel zunächst ganz in das Greiferorgan und dieses in der Folge zum Bürstenholz. Hiebei erhalten nun zwar Bündel aus weichen Stoffen die für das leichte Eindringen in die Bohrungen des Bürstenholzes erforderliche Knickung, bei härteren Stoffen jedoch, die sich nur schwer umbiegen lassen, entsteht beim Einziehen des Bündels in das Bürstenholz unter Umständen ein zu grosser Widerstand, und zwar kann derselbe bis zu Drahtbrüchen führen, wodurch die Brauchbarkeit der Maschine wesentlich herabgesetzt wird.
Gemäss vorliegender Erfindung wird nun diesem Mangel dadurch abgeholfen, dass das Bündel zwangläufig oder federnd geknickt. wird, sobald es durch den Draht in das anfangs geöffnete Greiferorgan eingezogen wird. Diese Knickung wird dabei durch zwangläufige Steuerung, d. h. durch maschinelles Schliessen des Greiferorgans, vorgenommen. Das Bündel spreizt sich somit nicht mehr wie bisher federnd auseinander, wenn es das Greiferorgan verlässt, und kann infolgedessen leicht in das Bürstenholz eingezogen werden, ohne dass ein Drahtbruch zu befürchten wäre.
Weiterhin können Drahtbrüche während des Einziehens an der bisher verwendeten Drahtklemme infolge zu grosser Beanspruchung auf Zug vorkommen. Die Beanspruchung entsteht durch die Reibung bei der Abbiegung des Drahtes um die Rollen und durch die dabei rasche Bewegung der fraglichen Teile, so dass die Drahtspannung an der Drahtklemme erheblich grösser ist wie am Bürstenholz. Dieser Missstand wird nun gemäss vorliegender Erfindung durch die
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des erwähnten Missstandes eine neuartige Arbeitsweise der Einzughebel bei.
Von diesen zieht zunächst der eine Einzughebel den Draht an und verharrt dann in der Endstellung. worauf der
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oder dgl. verwendet, welches den zweiten Einzughebel nebst Rolle derart steuert, dass zu Anfang des Rückganges der beiden Einzughebel der zweite Einzughebel in Endstellung verharrt, dass
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erforderliche Vorratsdrahtmenge über der Nadel, welche mittels der erwähnten Rolle über die Nadel gebracht wird, bleibt also konstant, und es wird der bisher bestehende Missstand dadurch vermieden, wonach bei zu kurzem Draht über der Nadel entweder diese oder der Draht bricht.
Sodann ist eine Vorrichtung vorgesehen, welche den Stoff, d. h. das zu verarbeitende Material, einer an sich bekannten Abteilvorrichtung zuführt. Die Stonzuführunn besteht aus einer Anzahl Mitnehmer, welche auf einer Kette oder einem Bande derart angeordnet sind, dass
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Ende desselben sich senkt und das andere sich hebt.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist auf der Zeichnung in beispielsweisen Ausführunns- formpn näher criautert.
Fi. 1 zeigt eine mit de Neuerungen versehene Maschine in Seitenansicht. Fig. 2 ist eine
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in Vorderansicht und Schnitt das Förderband mit den auaweichbaren Mitnehmern, während die Fig. 7 und 8 gleiche Ansichten einer anderen Ausführungsform darstellen.
Die Maschine ist von der üblichen Bauart, wobei gemäss vorliegender Erfindung das an
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wird ; es besitzt zu diesem Zweck an seinen hinteren Enden nach hinten offene Kurvenführungen 3 oder dgl., die mit feststehenden Stiften 4 zusammenarbeiten, die die Greifer 1, 2 bei ihrem Vorgang sehr bald freigeben, welche dann wie seither arbeiten. Die Kurven 3 sind derart gestaltet, dass
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es dienen diese Kurven 3 gemäss vorliegender Erfindung ferner dazu, das Bündel in der Mitte zu knicken, sobald es durch den Draht in den geöffneten Greifer 1, 2 gezogen wird.
Diese Knickung wird durch Schliessen der Greifer 1, 2 mit Hilfe der Kurven 3 und der Stifte 4 vorgenommen.
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den Kurven 3 herausgelangt sind, und es werden die Greifer 1, 2 lediglieh wie bisher durch den anziehenden Draht zum Bürstenholz 5 bewegt, wobei dann die Feder 6 wieder hemmend wirkt ;
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verwendet werden, wie z. B. eine Belastung des Hebels, Bremsung des Schlittens usw.
Durch die vorherige Knickung des Bündels kann das Einziehen des Bündels in die Bohrungen des Bürstenholzes 5 ohne Schwierigkeit vorgenommen werden und ohne dass ein Drahtbruch zu befürchten wäre.
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beweglich angeordnet und ist zu diesem Zweck auf einem schwingenden Hebel 9 gelagert, weicher z. B. um denselben Drehpunkt 10 wie der Einzughebel 27 schwingt. Die Ruz) pelage des Hebels 9 wird durch einen Stift 12 bestimmt, gegen den er durch eine Feder 1J angedrückt wird. Ein Hebel 14 ist weiterhin durch ein Gelenk 15 mit der Klemme 16, 17 und auf diese Weise mit dem
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Klemmbacken 16, 17 nach dem Haspel 20. Die Rolle 19 zieht den Vorratsdraht für die Nadel 21 ab und bringt ihn in die Form einer über der Nadel 21 liegenden Schlinge.
Der Hebel 11 und die Rolle 19 werden mit Hilfe des ExzenterhebeLa gesteuert. der Hebel 14 mittels des Exzenterhebels 23 und des Zwischengliedes . Beim Einziehen wird der Draht zuerst
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An Stelle eines Transportbandes 27 kann ebenso gut eine Transportkette 38 Verwendung finden, wobei durch Weglassung einiger Kettenglieder die erforderliche Öffnung 39 zum Durchlassen des Mitnehmers 34 geschaffen wird.
Weiterhin ist eine neuartige Zange 40, 41 vorgesehen, welche dazu dient, das von der an sich bekannten Abteilvorrichtung 26 entnommene Bündel des Stosses 25 zu erfassen und den anfangs erwähnten Greiferorganen 1, 2 zuzuführen. Die beiden Zangenteile 40, 41 sind nun derart zueinander angeordnet, dass sie sich beim Öffnen voneinander entfernen, wodurch der Bewegungsmechanismus der Zange von den arbeitenden Teilen entfernt wird, d. h. den anderen umliegenden Teilen nicht hinderlich im Wege ist.
Zu dem Zweck stehen die beiden Teile 40, 41 mit den Enden eines doppelarmigen Hebels 42 in Verbindung, der sich um einen Zapfen 4-3 dreht, so dass bei Drehung des Hebels 42 der eine Zangenteil 40 nach unten und der andere Zangenteil 47 nach oben bewegt wird, wodurch ein schnelles Öffnen der Zange bei nur geringer Bewegung erreicht ist (Fig. 4 und 5). Um nun den Hebel 42 in Schwingung zu bringen bzw. die Zange 40, 41 zu öffnen, ist folgende Vorrichtung getroffen.
Auf der antreibenden Achse 44 sitzt ein Exzenter 4. 5, dessen Gestänge 46 einen um einen Zapfen 47 drehbaren Hebel 48 schwingt, welcher einen Hebel 49 untergreift und anhebt, wobei sich dieser entgegen der Wirkung einer Feder 50 um einen Zapfen 51 dreht und gleichzeitig mit seinem gegabelten Ende 52 einen Doppelbund 53 niederdrückt. Dieser sitzt auf einem verlängerten Teil 54 des Zangenteiles 0. so dass also beim
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federndes Schliessen an der Umbiegestelle knickt.