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Vorrichtung zum Zusammenschliessen eines Kleidungsstückes, um seine unbefugte
Gebrauchsnahme zu verhindern.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Vorrichtung zum Zusammenschliessen eines Kleidungsstückes, um zu verhindern, dass dasselbe von einer unbefugten Person in Gebrauch genommen werden kann.
Xu diesem Zwecke ist an der Knopfseite des Kleidungsstückes ein Durchsteckknopf befestigt, der durch ein Knopfloch des Kleidungsstückes gesteckt und gegen Herausziehen durch ein ihn umschliessendes, scharnierartig aufklappbares Schloss gesichert wird.
Auf diese Weise ist es nur dem Eigentümer, der mit der Einrichtung des Schlosses bekannt bzw. mit einem zu demselben passenden Schlüssel versehen ist, möglich, das Kleidungsstück anzuziehen.
Die Vorrichtung lässt sich mit besonderem Vorteil in öffentlichen Lokalen und dgl. benutzen, um die an die Garderobenständer aufgehängten Paletots gegen unauffällige Entwendung zu sichern.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele zur Darstellung gebracht, und zwar zeigt : Fig. l eine Draufsicht der Vorrichtung bei teilweise abgebrochener Decke. Fig. l a einen teilweisen Schnitt der eigentlichen Arretiervorrichtung, Fig. 2 eine zweite Ausführungsform in teilweiser Draufsicht und Schnitt, Fig. 3 die perspektivische Ansicht dieser Ausführungsform,
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie A-B und Fig. 5 die Art der Anwendung der Sicherungs- vorrichtung :.
Gemäss den Fig. 1 und 1 a besteht die Vorrichtung vorzugsweise in einem für Knopfumschliessung geeigneten Sicherheitsschloss, z. B. von der Art der sogenannten Fixierschlösser und etwa in der Grösse eines Fünfmarkstückes. Ein derartiges, an der Mitte hälftig geteiltes und aufklappbaren bzw. mit Scharnier 3 versehenes Schloss kann bequem in der Billettasche oder im Portemonnaie mitgeführt werden.
Die beiden im Scharnier, 3 verbundenen Teile 1, 2 lassen
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des Bekleidungsstückes angebracht zu denken und durch ein Knopfloch vorher hindurchgeschoben ist. Nach Schliessen und Einschnappen des Schlosses nimmt dasselbe alsdann die Lage ein, welche eine unmittelbare Lösung der durch den Knopf verbundenen Teile schlechthin unmöglich macht.
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DieTeile1und2besitzenbeispielsweiseradialgeführteundfederbeeinflussteEinsteck0 stifte C. von denen zwei oder mehrere auf die Riegelplatte 7 bzw. den Riegel 8 auslösend einwirken. dip übrigen dagegen nur als sogenannte Blind- oder Arretierstifte vorgesehen sind. Die Riegelplatte 7 iwrd auf einem in Teil 2 angeordneten Stift 9 geführt und durch eine zwischen der Riegel-
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der Knopf von der Stirnseite her umfasst und bildet das Schloss mithin eine feste Verbindung an der KKnopfseite des Kleidungsstückes, so dass man dasselbe nicht anziehen kann.
Die Verschlussverbindung kann auch innerhalb der Rockärmel oder an anderer Stelle vorgesehen werden und es kann ferner das Schloss auch für gewöhnliche Schlosszuhaltung und Off nung mittels Schlüssel eingerichtet sein.
Die Ausführungsform gemäss Fig. 2,3 und 4 unterscheidet sich von derjenigen nach den Fig. 1 und 2 dadurch, dass der Riegel 25 T-förmig ausgestaltet und mit dem Teil 2 fest verbunden ist und die Verriegelung durch gegeneinander verdrehbare, mit Skaleneinteilung versehene Scheiben oder Kappen 21, 22 erfolgt. Diese Scheiben sind auf einem mit dem Schlossteil 1 in beliebiger Weise fest verbundenen Zapfen 23 drehbar gelagert und werden durch eine zwischen ihnen auf der Welle 2J angeordnete Hülse 24 in'einem solchen Abstande voneinander gehalten, dass sie durch den Riegelschaft 25 an der Drehung nicht gehindert werden können.
Die Bordränder der Scheiben 21, 22 sind an einer Stelle mit korrespondierenden Ausschnitten 26 versehen, durch die der Riegelteil 27 hindurchgeführt werden kann. sobald die Aussparungen 26 zu diesem korrespondierend zu liegen kommen. Die Scheiben 21, 22 stehen nach aussen hin vor, wenn die
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Um nun aber hiebei zu vermeiden, dass die Ausschnitte 26 sichtbar werden, können die Decken des Schlossteiles 1 bogenförmig gestaltet sein, so dass die bogenförmigen Teile 28 zwischen den Bunden 29 der Scheiben 21, 22 zu liegen kommen und in der Höhe mit diesen abschneiden. Der Teil 28 besitzt einen Markierstrich 30, der über die ganze Breite hinwegreicht.
Auf der Umfläche der Bunde 29 ist eine Skalenteilung mit Zahlen- oder Buchstabenbezeichnung vorgesehen, von denen je eine Zahl die korrespondierende Stellung des Ausschnittes 26 zum Riegelteil 27 angeben soll.
Da nun heliebig viele Teilstriche und Zahlen- oder Buchstabenbezeichnung auf jeder Scheibe angebracht werden können. ergibt sich auch eine umfangreiche Variation der Fixierung.
So können beispielsweise die Ausschnitte 26 mit dem Riegel 27 korrespondieren. wenn die Teilstriche der Zahlen 1-1, 1-2, 2-3, 6-7, 6-12 usw. am markierstrich 30 sich diametral gegenüberliegen. PATENT-ANSPRÜCHE:
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Gebrauchsnahme zu verhindern, gekennzeichnet durch einen an der Knopfseite des Kleidungs- stückes befestigten Durchsteckknopf, welcher durch ein Knopfloch des Kleidungsstückes. gesteckt
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