AT54290B - Aussetzerregelung für Nockensteuerungen. - Google Patents

Aussetzerregelung für Nockensteuerungen.

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AT54290B
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Benz & Cie Rheinische Gasmotor
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  AussetzerregelungfürNockensteuerungen. 
 EMI1.1 
   bei hoher Umlaufszahl   verfehlt wird, eine   übermässig   hohe Beanspruchung erfährt und daher rasch abgenutzt wird. 



   Dies rührt daher, dass bei der Übergangsstellung, die beim Regeln die häufigste ist. leicht   ein #Abschnappen",   d. h. ein Abgleiten der Kanten voneinander unter dem vollen    Xteuerungs-   rückdruck erfolgt. Hiedurch werden die Kanten bald abgestumpft und unbrauchbar. 



   Dies Abschnappen wird sich bei Aussetzerregelungen kaum jeweils ganz vermeiden lassen, wohl aber ist es möglich, dasselbe statt unter dem vollen Steuerungsdruck schon bevor derselbe eintritt, z.   H.   unter dem Druck einer schwachen Feder, geschehen zu lassen, so dass der   Steuerungsdruck schon in   der einen oder anderen Richtung gestellte Steuerung vorfindet. 



   Nach der Erfindung wird die seitlich verschiebbare Rolle der Steuerung schon bevor dei No ken d dieselbe erreicht so geleitet. dass sie entweder   auf demselben auftauft oder ihn ver-     feh ! t. Dies   ist durch folgende Konstruktion erreicht : 
 EMI1.2 
 Kulisse die Rolle e so, dass sie sich auf ihrem Bolzen entgegen dem Druck der Feder f achsial verschiebt und so den Noeken d verfehlt (siehe Fig. 2. die die Abwicklung der ganzen Rollen hahn darstellt). Bei der Innenlage der Gewichte dagegen verschwindet die Kulisse c in der Rollenbahn, die Rolle e verharrt in ihrer durch die Feder f bestimmten Ruhelage, wird vom Nocken in vollerBreiteerfasstundangehoben. 



   Nun ist jedoch die Länge der Weiche konstruktiv so begrenzt, dass leicht die Steigung 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 beim   Übergang   utitand   entgegen dent sehr geringen Überschuss der Fliehkraft der Gewichte unter die Rollenbahn gedrückt. Dies geschieht gegen so geringen Druck, dass die   Kulissenkl1nte   dabei nicht leidet. 



   Bei grösseren Ausführungen könnte überdies anstatt der starren Verbindung der Kulisse mit dem Gewicht eine elastische treten. 



   Es könnte ferner die Kulisse anstatt auf der Seite des Gewichtsschwerpunktes auf dem anderen Hebelarm eines Gewichtes sitzen und dann die Rolle bei Innenlage des Schwerpunktes dem Nocken zuleiten, statt sie bei Aussenlage wegzuleiten. 



   Anstatt durch eine Feder gegen die Kulissenleitfläche gedrückt zu werden, könnte die Rolle. auch durch Gegenleitflächen zwangläufig   zurückbewegt   werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Aussetzerregelung für Nockensteuerungen, bei der der Regler auf der Steuerwelle sitzt, dadurch gekennzeichnet, dass die Rolle, die die Bewegung vom Nocken auf die Steuerung überträgt, achsial verschiebbar ist und durch einesteils fest mit der Steuerwelle, anderenteils fest oder elastisch mit den Reglergewichten verbundene, in der Rollenbahn liegende, weichenartig geformte   Leitkurvcnstücke   derart geleitet wird, dass sie beim Überschreiten der maximalen Umlaufszahl und Herausfliegen der   Reglergewichte   den Nocken verfehlt, wodurch die Betätigung der
Steuerung unterbleibt.

Claims (1)

  1. 2. Aussetzerregelung für Nockensteuerungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rolle durch die mit einem Reglergewicht starr oder elastisch verbundene Leitkurve (c) nach der zentrifugale Bewegung der Gewichte unmittelbar vor dem Auflaufen auf dem Nocken achsial abgelenkt wird, den Nocken dadurch verfehlt und nach Passieren desselben zwangläufig durch eine mit der Steuerwelle verbundene Gegenleitkurve oder kraftschlüssig durch eine Feder in ihre Anfangslage zurückgebracht wird.
    3. Aussetzerrcgelung für Nockensteuerungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rolle nach dem Ablaufen vom Nocken durch eine mit der Steuerwelle fest verbundene Leitkurve (g) achsial stets so weit verschoben wird, dass sie den Nocken verfehlt, sobald sie nach der zentrifugalen Bewegung der Gewichte durch eine mit diesen starr oder elastisch verbundene Leitfläche (al) in der erreichten Endlage gehalten wird, den Nocken aber trifft, sobald nach der EMI2.1
AT54290D 1910-10-06 1910-10-06 Aussetzerregelung für Nockensteuerungen. AT54290B (de)

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