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Zwecks Verstellung der Tiefe der Ringnuten 42, 42'werden die Ringe 56, 56'in achsialer Richtung zugleich mit den Widerlagern 4, 4'und zwar zweckmässig mittels dieser verschoben.
An n den Widerlagern 4, 4'kann man zu diesem Zwecke Zug-bzw. Druckstangen 61 anbringen.
Dabei kann man sich damit begnügen, das oder die Widerlager der einen Maschinenseite zu verstellen, wenn man die Widerlager der anderen Maschinenseite unter so starken hydraulischen oder Federdruck oder beides zugleich setzt, dass durch die Wirkung dieses Druckes allein beim Zurückziehen der Widerlager der anderen Seite die Ringe 56, 561 mit Sicherheit verschoben werden.
Gemäss der Zeichnung liegen die Ringe der beiden Maschinenseiten in der Mitte dicht aneinander und werden stets gemeinsam miteinander verschoben. Man kann jedoch die Anordnung auch : 30. treffen, dass die Ringe 56, 561 jeder Maschinenseite unabhängig voneinander zu verstellen sind, indem man beispielsweise zwischen der Kolbentrommel und den Ringen 56, 56'Federn anordnet, die die Ringe nach aussen gegen die starr festgehaltenen Widerlager 4, 4'pressen, so dass sie diesen bei jeder Verstellungsbewegung folgen.
Man kann auch gemäss Fig. 5 die Ringe der beiden Maschinenseiten zu einem einzigen durchgehenden Ring 56 vereinigen. Um diesen in beide Nuten 42, 421 einführen zu können, muss er Ausschnitte 62 entsprechend den zwischen den beiderseitigen Nuten 42, 42'stehengebliebenen Trommelteilen 58 erhalten, die nach der einen Seite vollständig durchgehen. Hiedurch erhält zwar der Boden der Nut dieser Seite an der Stelle der Ausschnitte 62 der Ringe 56 Vertiefungen ; diese Vertiefungen haben aber auf die von dieser Maschinenseite gelieferte Fördermenge keinen Einfluss, weil die in die Vertiefungen gelangende Flüssigkeit nicht nach aussen gefördert, sondern beim Umlauf der Trommel einfach mit herumgeführt wird. Die Widerlager 41 müssen hiebei so bemessen werden, dass ihre Anlageflächen die durch die Ausschnitte 62 gebildeten Vertiefungen überdecken.
Ferner kann man auch, wie in Fig. 6,7 und 8 dargestellt, die für beide Seiten getrennt angeordneten Ringe 56, 561 mittels durch Bohrungen der Trommel hindurchgehender Bolzen 64 miteinander verbinden.
Bei den Maschinen gemäss Fig. 1, 6 und 8 sind die Ringnuten 42, 42'der Trommel nach aussen dadurch abgedichtet, dass die Endflächen der Trommel dicht an den Innenflächen der Gehäusedeckel anliegen. Im Gegensatz hiezu erfolgt bei der Maschine nach Fig. 7 die Abdichtung durch in die Nuten 42, 42'eingreifende Ringstege 75, 75', wobei die Trommel in Nuten 76, 761 der Deckel eingreift, gegen die die radialen Nuten der Trommel durch Ringe 77, 771 abgeschlossen sind.
Statt die Kolben 2, 2'für beide Maschinenseiten getrennt auszuführen, kann man sie auch gemäss Fig. 8 paarweise je zu einem gemeinsamen U-förmigen Schieber vereinigen, der mit symmetrisch oder versetzt angeordneten Ausschnitten 46, 46'versehen sein kann.
Bei der Ausführungsiorm nach Fig. 9 sind die in die Ringnuten eingesetzten Ringe je in eme Anzahl völlig getrennter Teile zerlegt, zwischen denen die Kolben 2 geführt sind. Dabei sind die Ringstücke der einen Seite gegen die der anderen Seite versetzt und mit ihnen durch Bolzen 64 im Zickzack verbunden.
Bei den bisher beschriebenen Ausführungsformen war eine Verstellung der in die Trommel eingelassenen Ringe 56, 561 durch Vermittlung der Widerlager 4, 41 vorgesehen. Man kann jedoch die Verstellung auch ohne Vermittlung der Widerlager in der in Fig. 10 veranschaulichten Weise bewirken, indem man durch die hohle Trommelwelle 2J eine Stange 65 einführt, die mit radialen Armen 66 am Ringkörper 56 angreift. Die Trommel erhält, um die Verstellung zu ermöglichen, eine schlitzartige radiale Aushöhlung 67, deren achsiale Ausdehnung der Bewegungsgrösse der Stange 65 mit ihren Armen 66 entsprechen muss.
Man kann auch die Trommel mit den Schiebern und Ringen feststehen und das Gehäuse mit den Widerlagern umlaufen lassen.
PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zur Leistungsänderung von Maschinen mit kreisenden, in der Kolbentrommel verschiebbaren Kolben nach Patent Nr. 53195 mit in den Stirnflächen der Kolbentrommel angeordneten, die Arbeitsräume bildenden Ringnuten und mit radial beweglichen, die Ringnuten kreuzenden Kolben, die mit Ausschnitten zum Vorbeigang an den in die Ringnuten eingreifenden Widerlagern versehen sind. dadurch gekennzeichnet, dass die Verstellung des Hubvolumens der Arbeitsräume bei unverschiebbarer Trommel durch Veränderung der Nutentiefe mittels Verstellung ihrer Böden erfolgt.