AT54150B - Strohpresse mit sich seitlich an den Preßkanal anschließendem Zuführungskanal. - Google Patents

Strohpresse mit sich seitlich an den Preßkanal anschließendem Zuführungskanal.

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AT54150B
AT54150B AT54150DA AT54150B AT 54150 B AT54150 B AT 54150B AT 54150D A AT54150D A AT 54150DA AT 54150 B AT54150 B AT 54150B
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Georg Hermann Rauszendorf
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Georg Hermann Rauszendorf
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  Strohpresse mit sich seitlich an den Presskanal anschliessendem Zuführungskanal. 



   Die Erfindung bezieht sich auf Strohpressen mit sich seitlich an   den Presskanal anschliessendem   Zuführungskanal, wobei ein Zubringer von unten her in den Zuführungskanal eindringt und sich hierauf dem Presskanal nähert, um die Ecke zwischen   Zuführungs-und   Presskanal herum und in den letzteren niederschwingt und schliesslich seitlich austritt. Die Erfindung betrifft eine Lenkeranordnung zur zwangläufigen Bewegung des Zubringers.

   Diese Lenkeranordnung besteht darin, dass der von einer Schwinge getragene und um ein Gelenk an der Schwinge pendelnde Zubringerrechen mit einer zweiten Schwinge verbunden ist, die durch Schubstange und Kurbelscheibe hm und her bewegt wird ; dabei verbindet eine Lenkstange diese zweite Schwinge mit der Rechenschwinge, um deren Hin-und Herbewegung zu vermitteln, während eine zweite Lenkstange an einem auf dem Rechengelenk sitzenden Hebelarm angreift, um die Schwingung des Rechens um   setii Geienk hei vorzubringen.   Das Getriebe arbeitet durchaus zwangläufig und ohne Stossen und Klappern. 



   Die Zeichnung stellt Längsschnitte einer solchen Presse in zwei verschiedenen Stellungen des Getriebes dar, und zwar   Fig. l   vor dem Eingriff des Rechens, Fig. 2 bei in den Presskanal eingreifendem Rechen. a ist der   Presskanal,   in dem der durch die Rollen b, b geführte   Kolben durch Schubstange d   und Kurbelscheibe e auf und nieder bewegt wird,   um   beim Aufgang auszuholen, beim Niedergang das vor ihm befindliche Stroh unter Zusammenpressung schrittweise durch den Presskanal, den es bei a' verlässt, niederzutreiben.

   Unter Bildung der   Ecke f schliesst   sich an den Presskanal a der   Zuführungskanal f an.   Der Boden des   Zuführungskanaies   sowie der   anschliessende   Teil der   Presskanalwandung   ist rostartig gestaltet, um das Eingreifen des Rechens zu ermöglichen. 



   Dieser besteht aus einer Anzahl leicht gekrümmter gleichgerichteter Zinken g auf gemeinsamer Achse h. Diese Achse lagert im oberen Ende der von zwei identischen Gliedern i gebildeten Rechenschwinge, die bei k um festliegende Bolzen schwingt. Bei   1   ist die zweite Schwinge in 
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 achse h verbindet. Durch diese Anordnung wird die Rechenschwinge i hin und her bewegt, um das   Rechengelenk   dem Presskanal zu nähern bzw. von ihm zu entfernen. 



   Auf der   Rechenachse h sitzt   ferner auch der Hebelarm r, der durch die zweite Lenkstange s 
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 bindung wird dem Rechen g, während er mit seiner Schwinge i hin und her bewegt wird, zugleich eine Schwingbewegung um seine Achse   h   verliehen. Beide Bewegungen geben zusammen die folgende Arbeitsweise. 



   Während der Kolben c unter Zusammenpressung einer vordem zugeführten Strohmenge niedergeht, befindet sich der Rechen ausserhalb des Zubringerkanales. Nach der Überschreitung der unteren Totpunktstellung seitens des Kurbelzapfens o beginnt die Schubstange n die in Fig. 1 mit der Lenkstange q gestreckt liegende Gegenschwinge m zu heben und der in Fig. 2 gezeichneten 
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 Gelenk t der zweiten Lenkstange s an der Schubstange n liegt und deren Bewegung mitmacht, so erfolgt bei der   Einwärtaschwingung   der Rechenschwinge i zugleich eine Schwenkung der 

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 ein, um sich dann mehr nach dem   Presskanal   hin zu neigen und schliesslich, um die Ecke bei e herumschwingend, in annähernd senkrechter Stellung zur Rechenschwinge i durch den oberen Teil des Presskanales hindurchzugehen (vgl. Fig. 2).

   Dann wird die obere Totpunktstellung des Kurbelzapfens o überschritten und die Auswärtsschwingung der Rechenschwinge i bewirkt im Verein mit der Steuerung des Hebels r, dass sich die Rechenzinken annähernd wagerecht aus dem Presskanal herausziehen, während der Kolben niedergeht. Schliesslich tritt dann wieder die Stellung nach Fig. 1 ein. 



     . Der Zubringerrechen   arbeitet dem Kolben vor, indem er das Stroh nicht bloss in den Presskanal hineinschafft sondern dort auch etwas niederdrückt, um insbesondere die Ecke   bei   freizumachen und das Einklemmen des Strohes an dieser Ecke seitens des Kolbens zu verhüten. 



   Die den Erfindungsgegenstand bildende Anordnung kann auch bei Strohpressen liegender Bauart angewendet werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Strohpresse mit sich seitlich an den Presskanal anschliessendem Zuführungskanal, in den toll unten her der Zubringerrechen eindringt, sich hierauf dem Presskanal nähert, um die Ecke zwischen Zuführungskanal und Presskanal herum und in den Presskanal niederschwingt und schliesslich aus dem Presskanal seitlich heraustritt, dadurch gekennzeichnet, dass zum Zwecke zwangläufiger Führung der von einer Schwinge (i) getragene und mit einer zweiten Schwinge M durch Lenkstange (q) verbundene Zubringerrechen (g) durch eine an die zweite Schwinge (m) angreifende Schubstange (n) von einer Kurbelscheibe (e) aus hin und her bewegt wird, dabei aber gleichzeitig um das Gelenk (h) durch Hebelarme und eine zweite, an die Schubstange (n) angreifende Lenkstange (s) gedreht wird.
AT54150D 1911-05-31 1911-05-31 Strohpresse mit sich seitlich an den Preßkanal anschließendem Zuführungskanal. AT54150B (de)

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